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R U N D S C H R E I B E N an alle Mitglieder der Deutschen Schwimm-Trainer Vereinigung Im
Jahre 2011 kann die DSTV für Ihre Mitglieder erneut das Seminar
Die Diagnostik findet am 15. und 16. Januar 2011 im Diagnosezentrum des Instituts für angewandte Trainingswissenschaft (IAT) in 04109 Leipzig - Marschner Str. 29 - und in der Schwimmhalle Mainzer Straße, statt. Das Besondere
an diesem Seminar ist, dass die Sportler und ihre Trainer anhand der
Tests der Komplexen Leistungsdiagnostik (KLD) und deren Auswertung
mit dem Anliegen der KLD vertraut gemacht werden und Hinweise für
ihre künftige Trainingsgestaltung erhalten. Die Kosten pro Person betragen 170,00 Euro (also je Trainer und je Sportler). In diesem Preis ist neben der KLD, Vollverpflegung und Übernachtung (alle Zimmer mit Dusche / WC) enthalten. Die Veranstaltung wird als Verlängerungsmöglichkeit für die A-Lizenz anerkannt. Die Vergabe der Teilnehmerplätze wird im "Windhundverfahren" stattfinden, allerdings mit einem Anmeldebeginn am 16.08.2010. Früher eingehende Anmeldungen werden nicht berücksichtigt. Anmeldung nur über: w.leopold@gmx.de Die Anmeldungen müssen auch enthalten: Name der Sportler Die Anmeldungen
werden nur angenommen, wenn der Beitrag von 170,00 € pro angemeldeten
Teilnehmer auf dem folgenden Konto eingegangen ist: Wer eine Annahmebestätigung erhält, kann am Seminar teilnehmen. Die Annahmebestätigung ist quasi die Eintrittskarte zur Veranstaltung. Neben den gelosten „festen“ Plätzen werden weitere Anmeldungen auf eine Warteliste gesetzt und darüber informiert. Ein Abruf (Teilnahmebestätigung) infolge krankheitsbedingter Absage der fest Nominierten erfolgt bis spätestens 05.01.2011 über e-Mail (Bitte Adresse angeben). Mit freundlichen
Grüßen Karl-Heinz Dinter
gez. Winfried Leopold
Komplexe
Leistungsdiagnostik (KLD) vom 15.01. - 16.01.2011 im Diagnosezentrum des IAT Leipzig
11.00 Uhr - 12.30
Uhr Begrüßung, Organisation und Vorstellung der KLD 13.00 Uhr - 19.30
Uhr Schwimmspezifische Tests in der Schwimmhalle Mainzer Straße
zur Ausdauer (wichtig: Stufentest) 19.45 Uhr Abendessen
oder: w.leopold@gmx.de
Info - Info - Info - Info - Info - Info - Info - Info - Info
Voranzeige 40.
Trainer - Jahresfachtagung 2011 Offen
für alle Schwimmsport-Interessierte Praxisbezogene
Arbeit im Schwimmbad wird angeboten Ein umfangreiches Beiprogramm für Begleitpersonen wird angeboten Die
Tagung findet im Seehotel Zeuthen / Berlin statt
Der Tagungsort Weiskirchen ( Naturpark Saar – Hunsrück) südlich gelegen von Trier mit dem 1998 errichteten Flair Parkhotel mit Schwimmhalle und Saunalandschaft direkt mit dem Hotel verbunden, ließ keine Wünsche offen. So hatten dann auch fast 160 Teilnehmer den Weg nach Weiskirchen gefunden. Nach Begrüßung durch den Bürgermeister der Gemeinde Weiskirchen und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Schwimmverbandes Saarland begann die Tagung direkt mit hochinteressanten Vorträgen, die den Einstieg in Diskussionen und Gesprächen untereinander in hohem Maße beflügelte.
Die anschließende
Jahreshauptversammlung der Deutschen Schwimmtrainer – Vereinigung
wurde durch den scheidenden Präsidenten Georg Fuchs in zügiger
Weise durchgeführt. Die erste Amtshandlung
des neuen Präsidenten Rüdiger Tretow beinhaltete den vom
Vorstand eingebrachten Antrag, Georg Fuchs als Ehrenpräsidenten
zu benennen.
In 9 Doppelstunden
und insgesamt 14 Vorträgen wurde den über 150 hörenden
Teilnehmern eine vielfältige Palette trainingswissenschaftlicher
Themen geboten, zu denen Vorträge mit hohem Niveau aus der Trainingspraxis
und zur Arbeit der Trainer gehörten. Unser Anspruch aus Praxis
und Wissenschaft beste Beiträge für die Arbeit der Trainer
darzubieten, konnte umfassend erfüllt werden. Betrachten wir einzelne Beiträge (es kann hier nur eine Auswahl besprochen werden), muss Prof. Dr. Wolfgang Schöllhorn genannt werden, der das „Differenzielle Lernen im Schwimmen“ als eine Alternative zum bisher meist üblichen Vorgehen redegewandt darstellte. Dr. Klaus Steinbach,
(er schwamm als erster Deutscher 100 m Freistil unter 50 Sekunden),
ärztlicher Direktor und Chefarzt der in Weiskirchen ansässigen
Hochwaldkliniken, war bis zur Verschmelzung von NOK und DSB der Präsident
des NOK Deutschlands und ist zur Zeit Vorsitzender der medizinischen
Kommission des Europäischen Olympischen Komitees, leitete seinen
Beitrag zu „Ethik und Fair Play im Sport“ mit einer begeisterten
Einschätzung des Schöllhorn-Beitrages ein. Dr. Klaus Steinbach selbst betonte in seinem mit großem Interesse verfolgten Beitrag u.a. die hohe Verantwortung der Trainer im Kampf gegen Doping und erweiterte damit unsere Bemühungen aus den Vorjahren (Vorträge von Prof. Dr. Klaus Müller, Dr. Jeffrey Sallen, Oliver Trieb). Wenn ein Erfolgstrainer wie Norbert Warnatzsch (Berlin), er führte Jörg Woithe, Franziska van Almsick, Britta Steffen zu Weltrekorden, Europa- und Weltmeistern sowie zu Olympiasiegen (um nur die Erfolgreichsten zu nennen) aus seiner Arbeit berichtet, ist ihm vom Beginn an die volle Aufmerksamkeit der Hörer gesichert. Neben der Darstellung seiner Trainingsprinzipien und den Grundlagen seiner Trainings- Planung und -Steuerung legte er größten Wert auf die Aussage, dass ein Trainer allein nicht mehr kontinuierlich Sportler zu höchsten Leistungen führen kann. Zu einem Team, in dem der Trainer der Boss sein muss, gehören die Übungsleiter und Trainer im Nachwuchsbereich (am Beispiel Britta Steffen sind es Frau Marschalek aus Schwedt und Herr Pönisch aus Potsdam), die Trainingswissenschaftler der OSP (z.B. die Psychologin Frau Dr. Janowske) und des IAT Leipzig (hervorgehoben Prof. Dr. Maren Witt, Dr. Jürgen Küchler und Jens Graumnitz), die Physiotherapeuten und andere mehr. Alexander Kreisel
(Darmstadt), Trainer des Brustschwimmers Marco Koch, begann sein Referat
mit der Frage, warum er bei dieser Tagung spricht Er betrachtet den
Vortrag als eine besondere Herausforderung, sich öffentlich mit
der langfristigen Planung seines Trainings auseinander zu setzen und
mit anderen Trainern Erfahrungen auszutauschen. Dann stellte er Belastungskennziffern
seines Sportlers vor und belegte damit eine seiner Philosophien als
Trainer zum langfristigen Trainingsaufbau. Dirk Lange, Bundestrainer Schwimmen im DSV, er referierte im Vorjahr zu den in Planung befindlichen „Strukturveränderungen im Schwimmen des DSV“, zog ein kritisches Fazit zum bisher Erreichten. Die überwiegend guten sportlichen Ergebnisse des Jahres 2009 dürfen nicht zum Nachlassen der Bemühungen verführen, auch in den nacholympischen Jahren 2001 und 2005 schien die Leistungsbilanz steil nach oben zu gehen. Alle Maßnahmen zielen auf eine Erhöhung des Anspruchsniveaus, sowohl in der Trainingsbelastung, als auch in der Persönlichkeitsentwicklung aller. Die sehr gut aus
bisherigen Jahrestagungen der DSTV bekannten Referenten, wie Prof.
Dr. Maren Witt, Dr. Werner Freitag, Dr. Klaus Rudolph, Dr. Wieger
Mensonides Niederlande, Dr. Gunther Volck, überzeugten die Hörer
mit gewohnt interessanten, gut aufbereiteten und dargebotenen, für
die Trainingspraxis relevanten Beiträgen. Da sich der Tagungsort nahe TRIER befand, lag es nahe, dass beim traditionellen Ausflug der DSTV- Begleitpersonen in diese Stadt die römisch-deutsche Historie bei einem Rundgang mit einem kundigen Gästebegleiter im Mittelpunkt stand. Aus dem 2.Jahrhundert stammt das römische „Schwarze Tor“ Porta Nigra; heute ist es das bekannteste Wahrzeichen Triers, Ausgangspunkt zahlreicher Touristenströme. Der gewaltige DOM ist seit 1700 Jahren Bischofskirche, Sitz mächtiger Erzbischöfe und Wallfahrtsort wegen seiner kostbaren Heiligen-Rock-Reliquie. Die wechselvolle Geschichte der Ev. Kirche zum Erlöser beeindruckte uns ebenso, führte uns am Kurfürstlichen Palais vorbei durch den Palastgarten bis zu den Überresten der beeindruckenden Kaiserthermen, dem römischen Badepalast aus dem 4. Jhdt. Ein abschließender Bummel bei freundlich-trockenem Wetter über den Hauptmarkt, zusammen mit vielen 1.Mai-Ausflüglern, beendete unseren Exkurs durch die wechselvolle Geschichte dieser Region, bevor wir sehr zufrieden zum Tagungshotel zurückkehrten. Die Vielfalt des Inhaltes der Tagung war so groß, dass leider nur ein kleiner Kreis der mitgereisten Begleitpersonen dieses attraktive Ausflugsangebot, aufwendig vorbereitet durch unsere Geschäftsführerin Ulrike Wolf, in Anspruch nahm. Um das Wir – Gefühl unserer Teilnehmer zu stärken wurde der Samstagabend mit einem festlichen Rahmen und hervorragenden Buffet eingeleitet. Leise Begleitmusik umrundete den gemeinsamen Abend Ein neu eingeführter Ehrenpreis der DSTV für verdienstvolle Mitarbeiter wurde an diesem Abend zum ersten Mal verliehen. Vizepräsident Claus Vandenhirtz in Vertretung für den neuen Präsidenten Rüdiger Tretow, der zur selben Zeit die Hochzeit seines Sohnes feierte, überreichte diesen Preis an Georg Fuchs, hier erübrigten sich weitere Worte bei 26 Jahren geleisteter Vorstandsarbeit.
Seit der Wende steht Dr. Klaus Rudolph jederzeit für die DSTV als Referent in Sachen Aus – und Fortbildung mit hervorragenden Referaten zur Verfügung, daher war aus Sicht des Präsidiums ein längst fälliges Dankeschön mit der Überreichung des Ehrenpreises die Anerkennung seiner geleisteten Arbeit.
Als Überraschung des Hauses wurde zur vorgerückten Stunde eine brennende Eisbombe zum Verzehr hereingetragen, welche mit großem Applaus begrüßt wurde. Die DSTV ist überzeugt, dass auch diese Fachtagung den teilnehmenden Trainern viele Anregungen und neues Wissen mit auf den Weg gegeben hat und sich sicherlich diese Eindrücke im Trainingsprozess wiederfinden wird. Ein Ausspruch einer Trainerin scheint dies zu belegen, beim nächsten Training werden die Aktiven wieder anmerken; „Sie war wieder bei einer Fortbildung“ ´
Der
neue Ort und Termin unserer Fachtagung 2011
38. Jahrestagung Deutsche Schwimmtrainer Vereinigung e.V. 2009 Weiterbildung
in allen Bereichen des Schwimmsports ist die erste Priorität
der jährlich stattfindenden Fortbildung und Fachtagung durch
die Deutsche Schwimmtrainer Vereinigung (DSTV) Jedes Jahr wird versucht, die Tagung in einem anderen Bundesland durchzuführen. Nach Berlin 2008 war nun Goch am Niederrhein das ausgesuchte Ziel. Die Bedingungen waren hervorragend, so dass ein reibungsloser Ablauf vorprogrammiert war. Ein kleiner Wermutstropfen: Die Erwartung des erhofften Ansturms aus dem nahe gelegenen Ruhrgebiet hielt sich in Grenzen. Aber nicht desto trotz hatten sich wieder über 100 Trainer aus dem gesamten Bundesgebiet, Österreich, Schweiz, Polen und den Niederlanden eingefunden, um ihren Wissensstand zu erneuern und zu vervollständigen. „Wer die Wahl hat, hat die Qual“ - so konnten die Teilnehmer teilweise zeitgleich zwischen 3 Themen bzw. Referenten wählen. Die Diskussionen in den knappen Kaffeepausen mussten immer wieder abgebrochen werden, damit der Zeitplan nicht ins Wanken geriet. Da sich die Tagung über 4 Tage erstreckte, konnten neben der Podiumsdiskussion zu den Ergebnissen der Schwimmwettkämpfe bei den Olympischen Spielen 2008 und zu den Ursachen der Weltrekordflut weitere 18 Vorträge und drei Praxisübungen im (für den Teilnehmeransturm zu kleinen) hoteleigenen Schwimmbecken geboten werden. Die Inhalte der Referate erstreckten sich über Wettkampfleistungen und Training der internationalen und nationalen Topathleten (Referenten: Meike Freitag, Dr. Klaus Rudolph, Dr. Jürgen Küchler, Jens Graumnitz, Martin Grabowski, Sebastian Fischer) wissenschaftliche Erkenntnisse zu Möglichkeiten der Widerstandsminderung (Dr. Wieger Mensonides NL) bis zu Fragen des Nachwuchstrainings (Dr. Werner Freitag, Dr. Billy Sperlich, Winfried Leopold) Großen Anklang fand der Vortrag des Bundestrainers Dirk Lange zu „Strukturveränderungen im Schwimmen des DSV“. Er stellte ein in den Grundzügen erkennbares Konzept vor, das bis zur Fertigstellung noch weiterer Arbeiten bedarf und Anlass zu einigen Fragen und Diskussionen bot. Mit viel Beifall wurde Meike Freitag begrüßt, die aus ihrem 15 Jahre währenden erfolgreichen Schwimmsportleben mit 3 Olympiateilnahmen und Olympia- Welt- und Europameisterschaftsmedaillen berichtete und das „DANACH““ beleuchtete, das sie mit zwei erfolgreich abgeschlossenen Diplomstudiengängen vorbereitet hat. Die Klasse ihres Beitrages und ihre Kompetenz zeigte sich vielleicht am deutlichsten daran, dass viele Referenten in ihren Ausführungen Aussagen von Meike Freitag berücksichtigten und bestätigten. Erstmals konnte bei einer Jahrestagung eine Referentin aus dem Mastersbereich begrüßt werden. Margarete Esser fand mit ihrem Beitrag „Muskuläre Dysbalancen im Schwimmsport“ einen großen und aktiven Zuhörerkreis. Zur breiten Palette der Tagungsinhalte gehörte auch ein Thema zur Ausbildung der Trainer in einem Landesverband. Der Lehrwart Harald Ochwat erläuterte anhand eines Trainerhandbuches das Vorgehen im Bayerischen Landesverband und diskutierte mit wenigen, aber hochkompetenten Teilnehmern zukunftsorientiert dieses wichtige Anliegen. In der Podiumsdiskussion
(auf dem Podest hatten Meike Freitag, Dr. Wieger Mensonides, Dr. Jürgen
Küchler, Dr. Klaus Rudolph und als Moderator Winfried Leopold
Platz genommen) zu den Ursachen der Superleistungen im Schwimmen der
letzten Jahre, kamen die Teilnehmer am Einfluss der Wettkampfanzüge
(„Textildoping“) nicht vorbei. Aber: Die Anzüge schwimmen
nicht von allein, sie werden von Supertalenten getragen, die sich
über viele Jahre mit Hilfe ihrer Trainer erfolgreich vorbereitet
haben. Wie sich die Athleten härtesten Trainingsbelastungen unterzogen
und damit einzelne Elemente der Wettkampfleistung besonders beübten,
zeigte Jens Graumnitz in seinem Beitrag am Beispiel einiger weniger
ausgewählter Trainingsübungen des Stars der Spiele von Peking.
Immer wieder „neue
Wege beschreiten“, dies wurde bei dieser Tagung mit einigen
neuen Angeboten umgesetzt. Die partnerschaftlichen Beziehungen eines Trainers sind mit vielen Terminen belastet, aus diesen Gründen bietet die DSTV bei ihren Trainer - Fachtagungen ein Rahmenprogramm für Begleitpersonen an. Das Ziel des Ausfluges
der Begleitpersonen der DSTV-tagungs- Teilnehmer am 1.Mai lag im geschichtsträchtigen
XANTEN, bekannt aus der Römerzeit, mit Besichtigungen des berühmten
Archäologischen Parks (AXP), des Römer Museums und der historischen
Altstadt. Im Rahmen der
Fachtagung findet auch die jährliche Mitgliederversammlung der
DSTV statt. Die DSTV Trainertagung
2010 wird in Weiskirchen ( Naturpark Saar – Hunsrück) Durch die 25 m Schwimmhalle - mit dem Hotel verbunden - wird die praktische Arbeit am und im Wasser einen breiten Rahmen einnehmen. Angeboten wird auf jeden Fall wieder der Nachweis der Rettungsfähigkeit. Aus der Fülle der Gedanken und Hinweise sollen folgende Überlegungen ausgewählt sein: - Die Olympiavorbereitung
beginnt mit der Sichtung, mit der Suche nach Talenten, und mit dem
Nachwuchstraining in den Gruppen der Schwimmvereine. Heidi + Winfried
Leopold
Ehrung des Präsidenten Georg M. Fuchs (links)für 25 Jahre Präsidentschaft der DSTV durch Vizepräsident Claus Vandenhirtz (rechts) reges Interesse der Teilnehmer am anstehenden Referat von links nach rechts unter anderem mit Ehrenmitglied Fred Wachholder (2.Reihe), Präsident Georg M. Fuchs(1.Reihe) und Vizepräsident Winfried Leopold (1.Reihe)
Eröffnung der Podiumskiskussion durch Vizepräsident Winfried Leopold mit einem Teil der Teilnehmer von links nach rechts Dr. Jürgen Küchler ( Leipzig), Dr. Wieger Mensonides (Niederlande) und Maike Freitag (Olympiateilnehmerin Peking 2009) Interessierte Zuhörer bei der Vorbereitung Praxis im Wasser (von links nach rechts) Präsident Georg M. Fuchs bei der Ernennung zum Ehrenmitglied der Niederländischen Schwimmtrainervereinigung(NVVZT) durch Anton Koekkoek (Vorstandsmitgliedder NVVZT) (von links nach rechts) DSTV Vorstand einmal anders Präsident Georg M. Fuchs , Vizepräsident Claus Vandenhirtz, Geschäftsführerin Ulrike Wolf und Vizepräsident Winfried Leopold
Spannende Vorträge und Diskussionen erwarten die Teilnehmer an der Jahrestagung in Goch Nun
hat von Seiten des Deutschen Schwimmverbandes der neue Bundestrainer
Er wird im einleitenden Teil zur Situation im Schwimmen im DSV sprechen sowie die Teilnehmer über Neuerungen, insbesondere über den Aufbau der Stützpunktstruktur informieren, ebenso wird er für Fragen aus dem Plenum zur Verfügung stehen. Außerdem wird er seine Planung bezüglich Vorbereitung WM Rom 2009 und Olympia 2012 vorstellen. Bei einem Interview anlässlich des World Cup in Berlin im November 2008 sicherte Dirk Lange bereits seine Zusammenarbeit mit der DSTV in der Trainerausbildung zu.
(25.03.09)
Ir. Wieger Mensonides Niederlande
Was bedeuten Widerstände
im Wasser, beim Training beim Wettkampf?
(23.03.09)
Deutsche
Schwimmtrainervereinigung Sport-
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Ausschreibung der Trainer-Fachtagung 2009 der DSTV Vom 30. April - 3. Mai 2009 findet in Goch/Niederrhein die Trainer-Fachtagung 2009 der Deutschen Schwimmtrainer-Vereinigung e.V. (DSTV) statt. Willkommen dazu sind alle am Schwimmsport Interessierten!
Einladung zur Ordentlichen Mitgliederversammlung 2009 Waldkraiburg,
19. Dezember 2008
Georg M. Fuchs Einladung und Anmeldung zum download hier: Anmeldeformular
DSTV
Jahrestagung Jahrestagung
der Deutschen Schwimmtrainer Vereinigung, Das erste Maiwochenende, Zeuthen bei Berlin und die DSTV – Tagung 2008 gehörten, verbunden mit herrlichem Frühlingswetter, in diesem Jahr zusammen. Fast genau 200 Teilnehmer waren der Einladung in den mit der S – Bahn erreichbaren kleinen Ort am gleichnamigen See gefolgt und erlebten im Tagungshotel „Hotel am See“, dessen Küche, Ausstattung, Management und Personal nur gelobt werden können, ein umfangreiches und abwechslungsvoll gestaltetes Tagungsprogramm. Mitglieder aus
Österreich aus der Schweiz und eine 5-köpfige Abordnung
der nieder-ländischen Schwimmtrainervereinigung konnten durch
Vizepräsident Claus Vandenhirtz zur Eröffnung begrüßt
werden. Frank Wiegand ehemaliger Nationalschwimmer und jetzt Vorsitzender des Schwimm-vereins „SV Motor Wildau“ freute sich ebenso diese große Teilnehmerzahl an Trainern begrüßen zu dürfen, zumal die praktische Arbeit dieser Jahrestagung im nahgelegenen Hallenbad in Wildau durchgeführt wurde. Auch er unterstrich die Aussage des Präsidenten Wichert, dass viele gemeinsame Anstrengungen nötig sind um den Schwimmsport auch in kleinen Kommunen am Leben zu erhalten. Die finanziellen Forderungen der Gemeinden lassen bei den meisten Vereinen nur einen eingeschränkten geregelten Übungsbetrieb zu. Tagungsinhalt Eingeleitet und
abgeschlossen wurde die Tagung durch die Antidopingproblematik. Prof.
Klaus Müller aus Waldsteinberg bei Leipzig, langjähriger
Leiter des Dopinglabors in Kreischa und Mitglied der WADA und der
NADA erläuterte vor dem vollen Tagungssaal nach einem kurzen
historischen Abriss, eingeschlossen der Entwicklung der Definition
des Dopingbegriffes, besonders aus ethischer Sicht die Gefahren der
Anwendung leistungs-fördernder Mittel oder Methoden. Deutlich
wurde herausgearbeitet, dass die „Dopingfahnder“ fortlaufend
ihre Kontrollmaßnahmen weiter entwickeln mussten, um dem Verschleiern
und Vertuschen von Dopingpraktiken entgegen zu wirken und dass der
Kampf für einen dopingfreien Sport und für das Schaffen
von gleichen Wettbewerbsbedingungen für alle Sportler nicht enden
darf. Fast 20 Referenten waren der Bitte gefolgt, zu den vorgeschlagenen Themen in der Theorie oder in der Praxis einen Beitrag zu leisten. Erfreulich auf der einen Seite die Bereitschaft, zu ihren Spezialthemen zu referieren oder zu „fremden“ Inhalten zu sprechen, weniger angenehm, dass trotz wiederholter Anfragen eine Anzahl Kollegen aus Universitäten und aus der Praxis nicht gewonnen werden konnten. Da die Beiträge noch in diesem Jahr in unserer Schriftenreihe „SCHWIMMEN, Lernen & Optimieren“ veröffentlicht werden, verzichten wir auf eine umfassende Darstellung, nicht ohne die Beiträge von Dr. Klaus Rudolph (Lehrreferent des DSV und Buchautor), Dr. Maren Witt, Dr. Jürgen Küchler, Jens Graumnitz (alle IAT Leipzig), Dr. Werner Freitag (Uni Mainz) wegen ihres hohen Praxisbezugs, ihrer Aktualität, ihrer hohen Ansprüchen genügenden Darstellung hervorzuheben und zur nachträglichen Lektüre zu empfehlen. Uwe Neumann, Trainer in Riesa (Sachsen), ein überaus erfolgreicher Brustschwimmtrainer (Jens Kruppa, Johannes Neumann) öffnete sein Schatzkästchen zum Brustschwimmen und gab reichlich Hinweise zum Techniktraining und zur Technik dieser „komplizierten“ Schwimmart. Gesondert eingehen
möchten wir auf verschiedene Beiträge, da mit ihnen besondere
Schwerpunkte verfolgt wurden. Beginnen wir dem Beitrag des Mitarbeiters
des OSP Berlin, Herrn Andreas Hülsen. Im vollem Umfang wurde
unser Wunsch erfüllt, die Fördermöglichkeiten junger
Kader - Athleten, darzustellen, um die Anforderungen des Trainings
und einer beruflichen / universitären Ausbildung erfüllen
zu können. Die Hörer, durch eine parallele Veranstaltung
zur Schwimmtechnik eigentlich zu wenige, wurden umfassend und anschaulich
informiert, die sich anschließenden Fragen und der Beifall unterstützen
diese Einschätzung. Für einen
Beitrag, der unseren Anspruch „Aus der Praxis für die Praxis“
sehr gut erfüllte, konnten wir Janos Werger, Landestrainer in
Schleswig-Holstein gewinnen. Von sieben Nachwuchsschwimmern des ortsansässigen
Schwimmvereins (Vorsitzender Frank Wiegend, Weltrekordler im Jahre
1966 über die 400 m Freistil, Medaillengewinner bei Europameister-schaften
und Olympischen Spielen,) fertigte Janos Werger Videoaufnahmen über
und unter Wasser mit preisgünstigen und leicht zu bedienenden
Geräten an. Anschließend erfolgte über einen Laptop
und Beamer die Auswertung, die interessiert verfolgt wurde. Sie half
den Schwimmern, ihren Übungsleitern und den Teilnehmern der Konferenz,
Fehler in den Bewegungsabläufen der Techniken zu erkennen und
über Korrekturen nachzudenken und zu sprechen. In den letzten Jahren nicht praktiziert, kam auf Vorschlag seines „Mentors“ Dr. Werner Freitag ein noch Studierender zu Wort. Stefan Fuhrmann, einst selbst erfolgreicher Brustschwimmer, vermittelte vor einem aufgeschlossen folgenden Hörer- und Teilnehmer-kreis (aktiv im Wasser) seinen Blick auf die „Grundtechniken des Brustschwimmens“. Ebenfalls zu Wort kam Jule Feicht (Jahrgang 1921), langjähriger Verbandstrainer des DDR-Schwimmsports, der aus seinem Buch „Ich erinnere mich noch gut....“ las und besonders mit seinen einführenden und begleitenden Texten die zahlreichen Zuhörer zu unterhalten wusste. Die Aufzählung soll zwei Beiträge der Familie Vandenhirtz abschließen. Anni und Claus V. boten zuerst eine Betrachtung der EM 2008 von Eindhoven mit der Nennung einiger der aus deutscher Sicht vielen innewohnenden Fragen und Meinungen. Bei allem FÜR und WIDER (eigentlich nur einem FÜR) zur Teilnahme einer zahlen- und leistungsstärkeren deutschen Mannschaft bleibt die Frage offen, warum ein seit dem Jahre 2000 bekanntes Problem (der Durchführung der Deutschen Meisterschaften als Nominierungswettkampf für die OS und sinnvolle Einordnung der Teilnahme an den EM, also ein Thema der Jahresplanung), keine von der Mehrheit der Aktiven und Trainer mitgetragene Lösung gefunden wurde. In einem zweiten Vortrag zeigte Claus Vandenhirtz Videobilder von den EM 2008, die wie stets bei seinen Beiträgen, mit großem Interesse verfolgt wurden. Der Schwerpunkt lag auf den unterschiedlichen Technik – Lösungsvarianten, die den individuell ausgeprägten Fähigkeiten angepasst sein müssen. Beiprogramm Des weiteren starteten
am Samstag die mitreisenden Partner einen Busausflug zum Spreewald
in der Lausitz, einem von der UNESCO geschützten Biosphärenreservat.
Die Spree hat mit Flusslaufverzweigungen eine einzigartige Auen- und
Moorlandschaft geschaffen. Jahreshauptversammlung
Die Tagesordnung
der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde zügig abgehandelt.
Georg M. Fuchs
bedankte sich nach der Wahl bei allen Mitgliedern und versprach für
zwei weitere Jahre die Geschicke der DSTV zu lenken. Um innerhalb der
Arbeit in der DSTV auch junge Mitglieder zu gewinnen war auf Anregung
von Niels Bouws unter seiner Federführung eine Versammlung der
jungen Trainer und Referenten ins Leben gerufen worden. Zum Schluss wurde
über den Termin und die Länge für die Jahrestagung
2009 in Goch am Niederrhein abgestimmt. Eine hervorragende
Stimmung zwischen Teilnehmern – Mitarbeitern und Referenten
bestimmten diese Tagung.
Teilnehmer des Praxisteils in der Schwimmhalle
Auditorium
Frühstück auf der Sonnenterrasse
(v. l. n. r. Claus Vandenhirtz, Georg M. Fuchs, Winfried Leopold)
Eine ausgedehnte
Diskussion wurde über die Terminierung und Austragung der nächsten
Jahrestagung 2008 geführt, es ist sehr schwierig die Wünsche
unserer Mitglieder preiswert, alle zusammen und keine weiten Anreisewege
zu realisieren. Verhandlungen
wurden aufgenommen mit Berlin - Bad Kissingen - Oostende und Fulda
. Schatzmeister Karl – Heinz Dinter berichtete das Fulda bereits
aus dem Rennen ist, da die Preise in keiner Weise den Vorstellungen
entsprachen. Die allgemeine
Finanzlage und die steigenden Kosten wurden vom Schatzmeister Karl
– Heinz Dinter angesprochen und eine Beitragserhöhung sollte
in naher Zukunft angedacht werden. Allgemeine Schwerpunkte
wie Werbung – Zeitung - Mitspracherecht in DSV Gremien wurden
diskutiert. Claus Vandenhirtz
Komplexe
Leistungsdiagnostik (KLD)
Die Idee der DSTV war, Trainer die noch nicht eingebunden sind mit Training von Kader-mitgliedern, sehr früh mit der Nutzung der KLD im täglichen Schwimmtraining vertraut zu machen. Ein großes Dankeschön an die Mitarbeiter vom Institut für angewandte Trainingwissen-schaft Leipzig muß hier einmal ausgesprochen werden. Dr. Jürgen
Küchler und Jens Graumnitz welche sich einmal mit ihrem technischen
Know – how zur Verfügung stellen und außer dem Aufbau
und der Zusammenstellung der Daten und Fertigstellung der Informationen
an die Teilnehmer mit einer CD auch noch durch Dr. Jürgen Küchler
den Meßplatz Start und Delphinbewegung und durch Jens Graunmitz
den Meßplatz Technik der Schwimmarten (Stufentest Kanal ) betreuen. Last but not least
wird die gesamte Maßnahme durch den Vizepräsidenten der
DSTV Winfried Leopold organisiert. Die Gesamtvorbereitung, Teilnehmererfassung,
Einladung, Festlegung des Ablaufs, Sicherung der Kapazitäten
und Betreuung der Trainer mit Erläuterungen zur Erfassung von
Ausdauerparametern mittels Stufentest nach PANSOLD sowie einem Vortrag
zum Anliegen der KLD liegen in seiner Hand. Hinter diesem Angebot steckt sehr viel Arbeit und Idealismus, ohne diese Mitarbeiter sähe es in der Fort- und Ausbildung im Schwimmsport sehr viel ärmer aus. Beim letzten Angebot Ende 2006 konnten 11 Trainer und 18 Aktive das Angebot nutzen. Die Warteliste ist groß, aber die Begeisterung mit etlichen Dankesschreiben sind Motivation und Anreiz für die obengenannten Mitarbeiter ihre Freizeit weiter dem Schwimmsport zur Verfügung zu stellen.
Deutsche Schwimmtrainer Vereinigung tagte in Frankfurt
Neu in der Tagung
2007 ist die Überlegung parallel eine Schwimm-Messe anzubieten.
Zusagen der Firma Finis mit der Präsentation des Tempo Trainers
einer elektronischen Trainingshilfe für den Trainer und einer
Musterkollektion für Trainer, der Firma Fahnemann mit der Demonstration
eines Strömungskanals sowie und der Firma Epsan Ausrüster
für den Schwimm- und Wasserballsport konnten schon gewonnen werden.
Die von Dr. Klaus Rudolph vorgelegte Ausarbeitung „Nachwuchskonzeption Schwimmen“ und der „Vierjahresplan – Aufgaben und Hintergründe“ eine wertvolle und schon lange gewünschte Arbeit wurde während der Präsidiumssitzung diskutiert und fand allgemeine Zustimmung Etwas merkwürdig
und ohne jegliches Verständnis empfanden die Mitglieder des DSTV
Präsidiums die Berichterstattung des 1. Vorsitzenden Georg M.
Fuchs über die Anmahnung der DSV Leistungskommission zur DSV
Hauptausschußsitzung in Heidelberg wegen einer Erarbeitung eines
durchgängigen Leistungskonzeptes aller Fachsparten im DSV. Der Fachausschuß
Schwimmen wurde stark kritisiert, da hier von den Landesschwimmwarten
einstimmig gefaßte Beschlüsse z. B. Kindgerechte Wettkämpfe
- Terminplanungen und DMS Ausschreibungen innerhalb der Landesverbände
nur teilweise umgesetzt wurden. Obwohl bereits
vor der neuen Terminplanung alle Landesverbände mit der Bitte
angeschrieben wurden den Termin unserer Tagung in Braunschweig 2007
freizuhalten, wurde festgestellt, daß wiederum einige Landesverbände
den von der DSTV vorgegebenen Termin mit landeseigenen Schwimmwettkämpfen
belegt haben. Durch diese Terminüberschneidung ist es wiederum
einigen Trainern im DSV nicht möglich dieses Auf Vorschläge unserer Mitglieder wird sich das Präsidium der DSTV in Zukunft mit nachfolgenden Themen befassen und diese zur Diskussion stellen. Probleme des Sports
allgemein in der heutigen Zeit Einbringung auf kommunaler – Länder – und Bundesebene zur Lösungsfindung der Sportförderung. Trainer als Beruf und entsprechende Finanzierung Neue Überlegungen zur Bildung einer Europäischen Trainervereinigung Europäische Anerkennung der Trainerlizenzen
DSTV Präsidium tagte Mitte August in Braunschweig Schwerpunkt der Präsidiumssitzung der DSTV war die Planung der Jahrestagung 2007. Um den Veranstaltungsort kennen zu lernen wählte man das Play-Off-Tagungs- und Sporthotel in Braunschweig. Das Play-Off-Tagungs- und Sporthotel in Braunschweig steht für die nächste Jahrestagung vom 04.05. – 06.05.2007 ausschließlich der DSTV zur Verfügung. Es bietet alle Möglichkeiten für eine solche Tagung; die nahe gelegene Schwimmhalle kann zu praktischen Demonstrationen und zum Erwerb der Rettungsfähigkeit genutzt werden. Mit dem Leitthema
und dem Inhalt der Jahrestagung 2007 werden folgende Schwerpunkte Krafttraining und Schnelligkeitstraining mit folgenden geplanten Inhalten: - Einordnung der
Kraft- und Schnelligkeitsvoraussetzungen in den Fähigkeitskomplex Arbeitsthema DROGEN – DOPING – SUCHT - Inhalte zum Problemkreis bei Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren - Referate aus Sicht der Pädagogik von Eltern, Übungsleitern und Offiziellen - Sind Leistungen nur in Verbindung mit Dopingmitteln möglich? Eine Podiumsdiskussion von Athleten und Trainern wird angestrebt. 2007 wird es mit einer geplanten nächtlichen Floßfahrt durch Braunschweig einen interessanten Ausgleich während der Jahrestagung geben. Das Präsidium erörterte weiterhin das Projekt „Weltklasse 2008/DSV-Höhenstrategie“ von Sportdirektor Örjan Madsen. Nach den geführten Interviews mit Trainern und Athleten bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin war man sich auch im Präsidium der DSTV einig, dass das Projekt befürwortet und unterstützt werden sollte. Zu unterschiedlichen Meinungen führte jedoch die Terminierung der Deutschen Meisterschaften vom 11.4. – 15.4.2007. Durch die Verlegung der Deutschen Meisterschaften in den April 2007 wurde zwangsläufig auch eine Änderung der Ehrung der erfolgreichen Trainer durch die DSTV im Deutschen Schwimmverband beschlossen. Bereits auf den Wintermeisterschaften vom 22.11. – 26.11.2006 wird diese seit neun Jahren durchgeführte Trainerehrung für das Jahr 2006 erfolgen. Das Angebot für
unsere Trainer, wieder mit ihren Aktiven an einer KLD (Komplexen Leistungsdiagnostik)
in Leipzig vom 13.01. – 14.01. 2007 teilzunehmen, wurde beschlossen Der Präsident der DSTV würde gerne von der umfangreichen Arbeit der Erstellung der DSTV-Zeitung entlastet werden. Für diesen Aufgabenbereich wünscht sich das Präsidium eine geeignete Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter. Die erfolgreiche
Werbung während der Deutschen Meisterschaften in Berlin führte
zu DEUTSCHE SCHWIMMTRAINER-VEREINIGUNG
e. V. 2006-09-08
DSTV–Fachtagung 2006 Über 140 Tagungsteilnehmer kamen vom 29. April bis 1. Mai ins Hotel „Bayerischer Hof“ in Miesbach (Bayern), um von 14 Referenten zum Hauptthema „Training,
Trainingsmethodik und physiologisch–biologische Grundlagen und weiteren Vorträgen Einblicke vielfältiger Art und hochinteressante Informationen rund um das Schwimmtraining zu erhalten. Weitere Interessensgebiete wurden durch die Beiträge von Manfred Dörrbecker, Fuldatal und Ralf Beckmann, Wuppertal, Jens Graumnitz, Leipzig sowie durch Volker Werner, Leipzig (Rettungsfähigkeit) angesprochen. Manfred Dörrbecker, Beauftragter für die Wettkampfbestimmungen und WB Koordinator des DSV, war von der DSV–Hauptausschusssitzung nach Miesbach geeilt, um einen Überblick über das seit 01.01.2006 gültige Wettkampf-Pass-System zu geben und die Änderungen in den Wettkampfbestimmungen nach dem FINA Kongress 2005 zu erläutern. Ralf Beckmann brillierte mit seinem Beitrag, den er „Persönliche Erfahrungen im Schwimmsport und Rückschlüsse für die Trainings- und Wettkampfpraxis“ nannte. Im Mittelpunkt der Ausführungen von Jens Graumnitz, er war kurzfristig für diesen Beitrag gewonnen worden, standen die Auswertungen der Ergebnisse der Weltmeisterschaften 2005 (Montreal) und 2006 (Kurzbahn in Shanghai). Großen Anklang fand der Trommler, Trommelbauer, Holzbildhauer, Schwimmtrainer und Mastersschwimmer Engel Mathias Koch, der nach einer kurzen Darstellung der Theorie über die bilaterale Hemisphärenstimulation und der Hinleitung zum Thema „Kraftausdauertraining“ mit einfachen, sehr effektvollen praktischen Rhythmus-,Tanz- und Bewegungsübungen die aktiven Teilnehmer begeisterte. Die jährlich stattfindende Mitgliederversammlung im Rahmen der DSTV-Tagung verlief äußerst harmonisch. Den Jahresbericht
des Präsidiums erstattete der Präsident Georg M. Fuchs.
Er begrüßte zu Beginn die Ehrenmitglieder Ruth Hötger
und Wolfgang Cempirek sowie den WB-Koordinator des DSV, Herrn Manfred
Dörrbecker, und dankte Familie Vandenhirtz für die Mitarbeit
bei der Publikation „Der Schwimmtrainer“.
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