R U N D S C H R E I B E N

an alle Mitglieder der Deutschen Schwimm-Trainer Vereinigung

Im Jahre 2011 kann die DSTV für Ihre Mitglieder erneut das Seminar
"Komplexe Leistungsdiagnostik (KLD)"
anbieten.

Die Diagnostik findet am 15. und 16. Januar 2011 im Diagnosezentrum des Instituts für angewandte Trainingswissenschaft (IAT) in 04109 Leipzig - Marschner Str. 29 - und in der Schwimmhalle Mainzer Straße, statt.

Das Besondere an diesem Seminar ist, dass die Sportler und ihre Trainer anhand der Tests der Komplexen Leistungsdiagnostik (KLD) und deren Auswertung mit dem Anliegen der KLD vertraut gemacht werden und Hinweise für ihre künftige Trainingsgestaltung erhalten.
Es stehen insgesamt für Trainer 9 - 12 und für Aktive maximal 15 Teilnehmerplätze zur Verfügung. Deshalb werden pro Trainer maximal zwei Aktive berücksichtigt (Die Schwimmer bzw. Schwimmerinnen sollen vom Leistungsvermögen her zumindest die Normen für die Teilnahme an den jeweiligen Altersklassen-Landesmeisterschaften erfüllen). Trainer können auch ohne aktive Schwimmer teilnehmen.

Die Kosten pro Person betragen 170,00 Euro (also je Trainer und je Sportler). In diesem Preis ist neben der KLD, Vollverpflegung und Übernachtung (alle Zimmer mit Dusche / WC) enthalten.

Die Veranstaltung wird als Verlängerungsmöglichkeit für die A-Lizenz anerkannt.

Die Vergabe der Teilnehmerplätze wird im "Windhundverfahren" stattfinden, allerdings mit einem Anmeldebeginn am 16.08.2010. Früher eingehende Anmeldungen werden nicht berücksichtigt.

Anmeldung nur über: w.leopold@gmx.de

Die Anmeldungen müssen auch enthalten:

Name der Sportler
Jahrgang
Spezialstrecke und Bestzeit (50-m-Bahn)

Die Anmeldungen werden nur angenommen, wenn der Beitrag von 170,00 € pro angemeldeten Teilnehmer auf dem folgenden Konto eingegangen ist:
Deutsche Schwimmtrainer – Vereinigung e.V.
KD-Bank Duisburg
Konto Nr. 014285012 / BLZ 35060190
BIC GENODED1DKD
IBAN DE46 3506 0190 1014 2850 12

Wer eine Annahmebestätigung erhält, kann am Seminar teilnehmen. Die Annahmebestätigung ist quasi die Eintrittskarte zur Veranstaltung.

Neben den gelosten „festen“ Plätzen werden weitere Anmeldungen auf eine Warteliste gesetzt und darüber informiert. Ein Abruf (Teilnahmebestätigung) infolge krankheitsbedingter Absage der fest Nominierten erfolgt bis spätestens 05.01.2011 über e-Mail (Bitte Adresse angeben).

Mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Dinter gez. Winfried Leopold
(Kassenwart der DSTV)

 

Komplexe Leistungsdiagnostik (KLD)
der
Deutschen Schwimmtrainer - Vereinigung (DSTV)

vom 15.01. - 16.01.2011 im Diagnosezentrum des IAT Leipzig


Geplanter Ablauf der KLD der DSTV in Leipzig


1. Tag (Samstag) 15.01.2011 IAT Leipzig
04109 L e i p z i g
Marschner Str. 29 (IAT-Gebäude)
Anreise bis 11.00 Uhr

11.00 Uhr - 12.30 Uhr Begrüßung, Organisation und Vorstellung der KLD
einschließlich Imbiss

13.00 Uhr - 19.30 Uhr Schwimmspezifische Tests in der Schwimmhalle Mainzer Straße zur Ausdauer (wichtig: Stufentest)
und Schwimmtechnik (Strömungskanal und
Messplätze im Schwimmbecken)

19.45 Uhr Abendessen


2. Tag (Sonntag) 16.01.2011


07.30 Uhr Frühstück


08.00 Uhr - 11.00 Uhr Kraftspezifische Tests, Beweglichkeitstests und
individuelle Auswertungen im Ergometriezentrum


11.00 Uhr Auswertung der Testergebnisse mit allen Teilnehmern


danach Abreise


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Winfried Leopold
04824 Beucha
Viehweide 27

oder: w.leopold@gmx.de

 


Info - Info - Info - Info - Info - Info - Info - Info - Info


DSTV
Deutsche Schwimmtrainer Vereinigung

Voranzeige

40. Trainer - Jahresfachtagung 2011
6. - 8. Mai 2011

Offen für alle Schwimmsport-Interessierte
Fortbildung und Weiterbildung für alle Übungsleiter und Trainer mit Lizenz Verlängerung

Praxisbezogene Arbeit im Schwimmbad wird angeboten

Wie immer werden namhafte Referenten aus dem In – und Ausland unser Tagungsprogramm interessant gestalten.

Ein umfangreiches Beiprogramm für Begleitpersonen wird angeboten

Die Tagung findet im Seehotel Zeuthen / Berlin statt
www.seehotel-zeuthen.de

 


Fragen und Informationen an Geschäftsstelle Ulrike Wolf
E-mail: uwolf@gmx.netuwolf@gmx.net


 

 





DSTV Trainertagung 2010


Zum 39. Mal wurde von der Deutschen Schwimmtrainer – Vereinigung eine Fortbildung offen für alle Lizenzen organisiert.

Der Tagungsort Weiskirchen ( Naturpark Saar – Hunsrück) südlich gelegen von Trier mit dem 1998 errichteten Flair Parkhotel mit Schwimmhalle und Saunalandschaft direkt mit dem Hotel verbunden, ließ keine Wünsche offen.

So hatten dann auch fast 160 Teilnehmer den Weg nach Weiskirchen gefunden. Nach Begrüßung durch den Bürgermeister der Gemeinde Weiskirchen und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Schwimmverbandes Saarland begann die Tagung direkt mit hochinteressanten Vorträgen, die den Einstieg in Diskussionen und Gesprächen untereinander in hohem Maße beflügelte.

 

Die anschließende Jahreshauptversammlung der Deutschen Schwimmtrainer – Vereinigung wurde durch den scheidenden Präsidenten Georg Fuchs in zügiger Weise durchgeführt.
Es gab keinerlei Einsprüche gegen den Kassenbericht und einstimmig wurde der Vorstand für seine geleistete Arbeit entlassen.
Die anstehenden Neuwahlen konnten ohne Gegenstimmen abgehandelt werden.
So wird zukünftig Rüdiger Tretow als Präsident die Geschicke der DSTV leiten.
Dr. Werner Freitag übernimmt das Amt des Vizepräsidenten von Winfried Leopold und wird in Zukunft die Organisation der Fortbildungen übernehmen.
Ulrike Wolf / Geschäftsführerin, Claus Vandenhirtz / Vizepräsident und Karl-Heinz Dinter als Schatzmeister wurden im Amt bestätigt.

Die erste Amtshandlung des neuen Präsidenten Rüdiger Tretow beinhaltete den vom Vorstand eingebrachten Antrag, Georg Fuchs als Ehrenpräsidenten zu benennen.
Einstimmig wurde Georg Fuchs zum Ehrenpräsidenten gewählt.
26 Jahre hat Georg Fuchs die Geschicke der DSTV gelenkt und eine gewisse Wehmut machte sich bei ihm, während des lang anhaltenden stehenden Applauses der Mitglieder, bei der Überreichung der Ehrenurkunde bemerkbar.

 

 


Mit einem Blumenstrauß wurde Winfried Leopold nach 6 Jahren hervorragender organisatorischer Arbeit für die DSTV verabschiedet.


Erfreulich war dann auch die Versicherung beider scheidenden Präsidiumsmitglieder, dass sie weiterhin jederzeit Ihre Erfahrungen und Mitarbeit für die DSTV bereitstellen werden.

In 9 Doppelstunden und insgesamt 14 Vorträgen wurde den über 150 hörenden Teilnehmern eine vielfältige Palette trainingswissenschaftlicher Themen geboten, zu denen Vorträge mit hohem Niveau aus der Trainingspraxis und zur Arbeit der Trainer gehörten. Unser Anspruch aus Praxis und Wissenschaft beste Beiträge für die Arbeit der Trainer darzubieten, konnte umfassend erfüllt werden.
Und um es vorwegzunehmen:
Am Ende gab es uneingeschränktes Lob und reichlich Dank für und an die Referenten – besser kann man es sich als Verantwortlicher nicht wünschen.

Betrachten wir einzelne Beiträge (es kann hier nur eine Auswahl besprochen werden), muss Prof. Dr. Wolfgang Schöllhorn genannt werden, der das „Differenzielle Lernen im Schwimmen“ als eine Alternative zum bisher meist üblichen Vorgehen redegewandt darstellte.

Dr. Klaus Steinbach, (er schwamm als erster Deutscher 100 m Freistil unter 50 Sekunden), ärztlicher Direktor und Chefarzt der in Weiskirchen ansässigen Hochwaldkliniken, war bis zur Verschmelzung von NOK und DSB der Präsident des NOK Deutschlands und ist zur Zeit Vorsitzender der medizinischen Kommission des Europäischen Olympischen Komitees, leitete seinen Beitrag zu „Ethik und Fair Play im Sport“ mit einer begeisterten Einschätzung des Schöllhorn-Beitrages ein.
Klaus Steinbach bezeichnete die Ausführungen Schöllhorns als ungeheuer innovativ und forderte die Trainer auf, immer wieder über ihre Arbeit nachzudenken, aus alten Schemata auszubrechen, neue Wege zu gehen und neue Lösungen selbst zu entwickeln.
Wie zutreffend, kann man nur ergänzen!
Übrigens setzten sich viele nachfolgende Referenten, angeregt auch durch Fragen der Hörer, mit den angebotenen Alternativpositionen kritisch auseinander und trugen so dazu bei, die Ausführungen besser einzuordnen und Ableitungen für das Schwimmtraining zu finden bzw. bereits übliche Belastungs- und Lernformen zu erkennen.

Dr. Klaus Steinbach selbst betonte in seinem mit großem Interesse verfolgten Beitrag u.a. die hohe Verantwortung der Trainer im Kampf gegen Doping und erweiterte damit unsere Bemühungen aus den Vorjahren (Vorträge von Prof. Dr. Klaus Müller, Dr. Jeffrey Sallen, Oliver Trieb).

Wenn ein Erfolgstrainer wie Norbert Warnatzsch (Berlin), er führte Jörg Woithe, Franziska van Almsick, Britta Steffen zu Weltrekorden, Europa- und Weltmeistern sowie zu Olympiasiegen (um nur die Erfolgreichsten zu nennen) aus seiner Arbeit berichtet, ist ihm vom Beginn an die volle Aufmerksamkeit der Hörer gesichert. Neben der Darstellung seiner Trainingsprinzipien und den Grundlagen seiner Trainings- Planung und -Steuerung legte er größten Wert auf die Aussage, dass ein Trainer allein nicht mehr kontinuierlich Sportler zu höchsten Leistungen führen kann. Zu einem Team, in dem der Trainer der Boss sein muss, gehören die Übungsleiter und Trainer im Nachwuchsbereich (am Beispiel Britta Steffen sind es Frau Marschalek aus Schwedt und Herr Pönisch aus Potsdam), die Trainingswissenschaftler der OSP (z.B. die Psychologin Frau Dr. Janowske) und des IAT Leipzig (hervorgehoben Prof. Dr. Maren Witt, Dr. Jürgen Küchler und Jens Graumnitz), die Physiotherapeuten und andere mehr.

Alexander Kreisel (Darmstadt), Trainer des Brustschwimmers Marco Koch, begann sein Referat mit der Frage, warum er bei dieser Tagung spricht Er betrachtet den Vortrag als eine besondere Herausforderung, sich öffentlich mit der langfristigen Planung seines Trainings auseinander zu setzen und mit anderen Trainern Erfahrungen auszutauschen. Dann stellte er Belastungskennziffern seines Sportlers vor und belegte damit eine seiner Philosophien als Trainer zum langfristigen Trainingsaufbau.
Seine Positionen zum Training der koordinativen Voraussetzungen, zum Techniktraining, zum Verhältnis von Belastung und Erholung, zur Abstimmung zwischen sportlicher und schulischer/beruflicher Entwicklung und schließlich zum Vertrauensverhältnis zwischen Trainer und Sportler fanden breiteste Zustimmung.

Dirk Lange, Bundestrainer Schwimmen im DSV, er referierte im Vorjahr zu den in Planung befindlichen „Strukturveränderungen im Schwimmen des DSV“, zog ein kritisches Fazit zum bisher Erreichten. Die überwiegend guten sportlichen Ergebnisse des Jahres 2009 dürfen nicht zum Nachlassen der Bemühungen verführen, auch in den nacholympischen Jahren 2001 und 2005 schien die Leistungsbilanz steil nach oben zu gehen. Alle Maßnahmen zielen auf eine Erhöhung des Anspruchsniveaus, sowohl in der Trainingsbelastung, als auch in der Persönlichkeitsentwicklung aller.

Die sehr gut aus bisherigen Jahrestagungen der DSTV bekannten Referenten, wie Prof. Dr. Maren Witt, Dr. Werner Freitag, Dr. Klaus Rudolph, Dr. Wieger Mensonides Niederlande, Dr. Gunther Volck, überzeugten die Hörer mit gewohnt interessanten, gut aufbereiteten und dargebotenen, für die Trainingspraxis relevanten Beiträgen.
Sie werden in einer Kurzfassung, wie alle Vorträge, im Band 31 von „SCHWIMMEN, LERNEN & OPTIMIEREN“ nachzulesen sein. Vielleicht wird es aber auch 2010 ein zweites Heft unserer Tagungsbände geben.
Die Schwestern Janina und Kristina Braun, Diplomandinnen der Sporthochschule Köln, erarbeiteten für ein Trainingsexperiment ein Handbuch mit Übungsformen zum Brust- und Delfinschwimmen, das reichlich Anregungen für die Trainingsgestaltung gibt und Bestandteil der Trainerbibliothek werden könnte.
Für die Theorie und Praxis zum Thema "Rettungsfähigkeit" zeichnete Volker Werner (Leipzig) verantwortlich, gewohnt souverän. Dass wiederum die Höchstteilnehmerzahl erreicht wurde, bestätigt die Richtigkeit und Notwendigkeit dieses Tagungsbestandteils.
Corinna Derdau und Steve Rulik beendeten die Vortragsreihe am Sonntag mit der Vorstellung ihres Kinder- Förder- und Sichtungskonzept zur verbesserten Grundlagenausbildung im Schwimmverband Ostwestfalen –Lippe.

Da sich der Tagungsort nahe TRIER befand, lag es nahe, dass beim traditionellen Ausflug der DSTV- Begleitpersonen in diese Stadt die römisch-deutsche Historie bei einem Rundgang mit einem kundigen Gästebegleiter im Mittelpunkt stand.

Aus dem 2.Jahrhundert stammt das römische „Schwarze Tor“ Porta Nigra; heute ist es das bekannteste Wahrzeichen Triers, Ausgangspunkt zahlreicher Touristenströme.

Der gewaltige DOM ist seit 1700 Jahren Bischofskirche, Sitz mächtiger Erzbischöfe und Wallfahrtsort wegen seiner kostbaren Heiligen-Rock-Reliquie. Die wechselvolle Geschichte der Ev. Kirche zum Erlöser beeindruckte uns ebenso, führte uns am Kurfürstlichen Palais vorbei durch den Palastgarten bis zu den Überresten der beeindruckenden Kaiserthermen, dem römischen Badepalast aus dem 4. Jhdt.

Ein abschließender Bummel bei freundlich-trockenem Wetter über den Hauptmarkt, zusammen mit vielen 1.Mai-Ausflüglern, beendete unseren Exkurs durch die wechselvolle Geschichte dieser Region, bevor wir sehr zufrieden zum Tagungshotel zurückkehrten.

Die Vielfalt des Inhaltes der Tagung war so groß, dass leider nur ein kleiner Kreis der mitgereisten Begleitpersonen dieses attraktive Ausflugsangebot, aufwendig vorbereitet durch unsere Geschäftsführerin Ulrike Wolf, in Anspruch nahm.

Um das Wir – Gefühl unserer Teilnehmer zu stärken wurde der Samstagabend mit einem festlichen Rahmen und hervorragenden Buffet eingeleitet. Leise Begleitmusik umrundete den gemeinsamen Abend

Ein neu eingeführter Ehrenpreis der DSTV für verdienstvolle Mitarbeiter wurde an diesem Abend zum ersten Mal verliehen.

Vizepräsident Claus Vandenhirtz in Vertretung für den neuen Präsidenten Rüdiger Tretow, der zur selben Zeit die Hochzeit seines Sohnes feierte, überreichte diesen Preis an Georg Fuchs, hier erübrigten sich weitere Worte bei 26 Jahren geleisteter Vorstandsarbeit.

 

Seit der Wende steht Dr. Klaus Rudolph jederzeit für die DSTV als Referent in Sachen Aus – und Fortbildung mit hervorragenden Referaten zur Verfügung, daher war aus Sicht des Präsidiums ein längst fälliges Dankeschön mit der Überreichung des Ehrenpreises die Anerkennung seiner geleisteten Arbeit.

 

Als Überraschung des Hauses wurde zur vorgerückten Stunde eine brennende Eisbombe zum Verzehr hereingetragen, welche mit großem Applaus begrüßt wurde.

Die DSTV ist überzeugt, dass auch diese Fachtagung den teilnehmenden Trainern viele Anregungen und neues Wissen mit auf den Weg gegeben hat und sich sicherlich diese Eindrücke im Trainingsprozess wiederfinden wird.

Ein Ausspruch einer Trainerin scheint dies zu belegen, beim nächsten Training werden die Aktiven wieder anmerken; „Sie war wieder bei einer Fortbildung“ ´

Der neue Ort und Termin unserer Fachtagung 2011
6. – 8. 5. 2011 in Zeuthen / Berlin


zusammengestellt
Heidi und Winfried Leopold
Anni Vandenhirtz


 

 

 


 

38. Jahrestagung Deutsche Schwimmtrainer Vereinigung e.V. 2009

Weiterbildung in allen Bereichen des Schwimmsports ist die erste Priorität der jährlich stattfindenden Fortbildung und Fachtagung durch die Deutsche Schwimmtrainer Vereinigung (DSTV)
Eröffnet wurde die Tagung mit einer wohlverdienten Ehrung.
25 Jahre Präsident der Deutschen Schwimmtrainer Vereinigung, diese Ehrung war für Georg M. Fuchs eine Überraschung. Vizepräsident Claus Vandenhirtz überreichte hierzu eine Ehrenurkunde und erläuterte in einem kurzen Überblick 25 Jahre geleistete Arbeit für den Schwimmsport und die DSTV. Nach einem herzlichen Applaus konnte die eigentliche Tagung beginnen.

Jedes Jahr wird versucht, die Tagung in einem anderen Bundesland durchzuführen. Nach Berlin 2008 war nun Goch am Niederrhein das ausgesuchte Ziel. Die Bedingungen waren hervorragend, so dass ein reibungsloser Ablauf vorprogrammiert war.

Ein kleiner Wermutstropfen: Die Erwartung des erhofften Ansturms aus dem nahe gelegenen Ruhrgebiet hielt sich in Grenzen. Aber nicht desto trotz hatten sich wieder über 100 Trainer aus dem gesamten Bundesgebiet, Österreich, Schweiz, Polen und den Niederlanden eingefunden, um ihren Wissensstand zu erneuern und zu vervollständigen.

„Wer die Wahl hat, hat die Qual“ - so konnten die Teilnehmer teilweise zeitgleich zwischen 3 Themen bzw. Referenten wählen. Die Diskussionen in den knappen Kaffeepausen mussten immer wieder abgebrochen werden, damit der Zeitplan nicht ins Wanken geriet.

Da sich die Tagung über 4 Tage erstreckte, konnten neben der Podiumsdiskussion zu den Ergebnissen der Schwimmwettkämpfe bei den Olympischen Spielen 2008 und zu den Ursachen der Weltrekordflut weitere 18 Vorträge und drei Praxisübungen im (für den Teilnehmeransturm zu kleinen) hoteleigenen Schwimmbecken geboten werden.

Die Inhalte der Referate erstreckten sich über Wettkampfleistungen und Training der internationalen und nationalen Topathleten (Referenten: Meike Freitag, Dr. Klaus Rudolph, Dr. Jürgen Küchler, Jens Graumnitz, Martin Grabowski, Sebastian Fischer) wissenschaftliche Erkenntnisse zu Möglichkeiten der Widerstandsminderung (Dr. Wieger Mensonides NL) bis zu Fragen des Nachwuchstrainings (Dr. Werner Freitag, Dr. Billy Sperlich, Winfried Leopold)

Großen Anklang fand der Vortrag des Bundestrainers Dirk Lange zu „Strukturveränderungen im Schwimmen des DSV“. Er stellte ein in den Grundzügen erkennbares Konzept vor, das bis zur Fertigstellung noch weiterer Arbeiten bedarf und Anlass zu einigen Fragen und Diskussionen bot.

Mit viel Beifall wurde Meike Freitag begrüßt, die aus ihrem 15 Jahre währenden erfolgreichen Schwimmsportleben mit 3 Olympiateilnahmen und Olympia- Welt- und Europameisterschaftsmedaillen berichtete und das „DANACH““ beleuchtete, das sie mit zwei erfolgreich abgeschlossenen Diplomstudiengängen vorbereitet hat. Die Klasse ihres Beitrages und ihre Kompetenz zeigte sich vielleicht am deutlichsten daran, dass viele Referenten in ihren Ausführungen Aussagen von Meike Freitag berücksichtigten und bestätigten.

Erstmals konnte bei einer Jahrestagung eine Referentin aus dem Mastersbereich begrüßt werden. Margarete Esser fand mit ihrem Beitrag „Muskuläre Dysbalancen im Schwimmsport“ einen großen und aktiven Zuhörerkreis.

Zur breiten Palette der Tagungsinhalte gehörte auch ein Thema zur Ausbildung der Trainer in einem Landesverband. Der Lehrwart Harald Ochwat erläuterte anhand eines Trainerhandbuches das Vorgehen im Bayerischen Landesverband und diskutierte mit wenigen, aber hochkompetenten Teilnehmern zukunftsorientiert dieses wichtige Anliegen.

In der Podiumsdiskussion (auf dem Podest hatten Meike Freitag, Dr. Wieger Mensonides, Dr. Jürgen Küchler, Dr. Klaus Rudolph und als Moderator Winfried Leopold Platz genommen) zu den Ursachen der Superleistungen im Schwimmen der letzten Jahre, kamen die Teilnehmer am Einfluss der Wettkampfanzüge („Textildoping“) nicht vorbei. Aber: Die Anzüge schwimmen nicht von allein, sie werden von Supertalenten getragen, die sich über viele Jahre mit Hilfe ihrer Trainer erfolgreich vorbereitet haben. Wie sich die Athleten härtesten Trainingsbelastungen unterzogen und damit einzelne Elemente der Wettkampfleistung besonders beübten, zeigte Jens Graumnitz in seinem Beitrag am Beispiel einiger weniger ausgewählter Trainingsübungen des Stars der Spiele von Peking.
Michael Phelps absolvierte, mit einer 8 Kilogramm schweren Weste belastet, senkrecht an der Wasseroberfläche, nur durch die Delfinbewegung „stehend“, 8 Wiederholungen je 30 Sekunden mit einer Pause von 10 Sekunden. Und er zeigte Michael Phelps bei einer weiteren Übung: Wieder mit der 8 Kilogramm schweren Weste belastet, stieß er sich aus einer tiefen Beuge vom Beckenboden ab (Wassertiefe über 2 Meter) und schnellte bis zur Hüfte aus dem Wasser, mit 10 Wiederholungen und mit einer Pause von 30 Sekunden in 10 Durchgängen.

Immer wieder „neue Wege beschreiten“, dies wurde bei dieser Tagung mit einigen neuen Angeboten umgesetzt.
So wurde den Teilnehmern am Samstagnachmittag „Sport“ mit 8 verschiedenen Sport – und Spielstationen dank der hervorragenden Bedingungen im Sporthotel Goch angeboten.
Über Rückenschule – Zirkeltraining – Bogenschießen – Indoor-Soccer – Badminton Kickern/ Kegeln – Fahrradfahren und Schwimmen reichte das Angebot und wurde von den Teilnehmern gut angenommen.
Flexibilität und Annehmen neuer Wege und Ideen sollten am Samstagabend im Rittersaal bei einem standesgemäßen mittelalterlichen Abendessen auch in der Kleidung entsprechend angepasst wahrgenommen werden. Der Mut zur Verkleidung um das Wort Mittelalter und Ritter fand nur mäßig Anklang. „Leider“ muss man sagen, denn Kreativität und Mut zu außergewöhnlichen Taten gehören ebenso zu einem guten Trainer, wie ein umgangreiches Fachwissen.
Eine große Überraschung des Abends war die Ehrung unseres Präsidenten Georg M. Fuchs durch die Abordnung der Niederländischen Schwimm - Trainervereinigung. Anton Koekkoek, langjähriger Trainer und Mitbegründer der Niederländischen Trainervertretung ernannte in geistreicher und humorvoller Art Georg M. Fuchs zum Ehrenmitglied der „Nederlandse Vereiniging van Zwemsport Trainers“.
Präsident Georg M. Fuchs als tollkühner Ritter nahm die Ehrung im Namen der DSTV gerne entgegen.
Austausch über die Grenzen hinweg wird mit den niederländischen Freunden gepflegt. Gegenseitige Besuche bei den Fortbildungen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel und Wege.

Die partnerschaftlichen Beziehungen eines Trainers sind mit vielen Terminen belastet, aus diesen Gründen bietet die DSTV bei ihren Trainer - Fachtagungen ein Rahmenprogramm für Begleitpersonen an.

Das Ziel des Ausfluges der Begleitpersonen der DSTV-tagungs- Teilnehmer am 1.Mai lag im geschichtsträchtigen XANTEN, bekannt aus der Römerzeit, mit Besichtigungen des berühmten Archäologischen Parks (AXP), des Römer Museums und der historischen Altstadt.
Der AXP, 1977 auf den Resten der römischen Stadt COLONIA ULPIA TRAIANA errichtet, beeindruckt mit nachempfundenen Gebäuden und Fragmenten, wie: Hafentempel, Herbergen, Thermen, Amphitheater sowie einem weitläufigen, überaus frühlingsgrünen Park.
Das Römer Museum, 2008 auf den Originalgrundmauern der römischen Thermen eröffnet, gebaut mit den heutigen Materialien Stahl, Glas und Beton, zeigt außerordentlich viele Originalfunde aus der römischen Stadt und den Legionärslagern. Uns als Schwimmbegeisterte erstaunten besonders die riesigen Ausmaße der verschiedenen Thermen, in denen sich stets rund 1000 Badegäste erholt und entspannt haben sollen. Tacitus beschrieb die außerordentliche Schwimmfähigkeit der Römer, die mit Rüstung, Waffen und ihren Pferden den Rhein schwimmend überquerten.
Während des Spazierganges, vorbei an Mühlen und sehr alten Gemäuern durch den mittelalterlichen Stadtkern im 2000jährigen Xanten, besichtigten wir unter anderem den romanisch-gotischen Dom St. Victor mit seinen vielen Kunstschätzen.
Am Marktplatz, auf dem es an diesem Feiertag nur so von sehr vielen gutgelaunten Menschen mit aller Art Rädern wimmelte, verabschiedeten wir uns von unserer netten Führerin, die uns speziell mit ihrem historischen Wissen begleitete und überzeugt hat.

Im Rahmen der Fachtagung findet auch die jährliche Mitgliederversammlung der DSTV statt.
Mit einem kurzen Überblick des vergangenen Jahres und der jetzigen Situation in der DSTV konnte Präsident Georg M. Fuchs die Mitgliederversammlung zügig abhandeln.
Gestiegene Kosten machen auch vor der DSTV nicht halt, so dass eine moderate Beitragserhöhung einstimmig von der Versammlung bestätigt wurde.

Die DSTV Trainertagung 2010 wird in Weiskirchen ( Naturpark Saar – Hunsrück)
vom 30.4. – 2. 5. 2010 stattfinden.

Durch die 25 m Schwimmhalle - mit dem Hotel verbunden - wird die praktische Arbeit am und im Wasser einen breiten Rahmen einnehmen. Angeboten wird auf jeden Fall wieder der Nachweis der Rettungsfähigkeit.

Aus der Fülle der Gedanken und Hinweise sollen folgende Überlegungen ausgewählt sein:

- Die Olympiavorbereitung beginnt mit der Sichtung, mit der Suche nach Talenten, und mit dem Nachwuchstraining in den Gruppen der Schwimmvereine.
- Diese Arbeit leisten unzählige Übungsleiter und Trainer, sie halten den Schlüssel für den Erfolg in ihren Händen.
- Das Niveau und der Erfolg der sportlichen Vorbereitung wird von der Güte des Trainings, und zugleich vom Stand der Ausbildung der Trainer und Übungsleiter bestimmt. Demnach hängt die sportliche Leistung, die Leistungsentwicklung der Sportler entscheidend von der Aus- und Fortbildung der Übungsleiter und Trainer ab, für die einerseits die Universitäten und Hochschulen, die Lehrwarte auf den verschiedenen Ebenen die Verantwortung tragen, für die andererseits jeder Übungsleiter und Trainer selbst zuständig ist.
- So, wie die Schwimmtalente immer wieder zu motivieren sind, um höchste Belastungen im Training zu ertragen, sind die „Trainertalente“ anzuspornen, ständig ihr Wissen und ihre Fähigkeiten zu vervollkommnen, um das Training erfolgreicher gestalten zu können.
- Anliegen der DSTV war und bleibt, diesen Prozess tatkräftig zu unterstützen.

Heidi + Winfried Leopold
Anni Vandenhirtz

Ehrung des Präsidenten Georg M. Fuchs (links)für 25 Jahre Präsidentschaft der DSTV durch Vizepräsident Claus Vandenhirtz (rechts)

reges Interesse der Teilnehmer am anstehenden Referat von links nach rechts unter anderem mit Ehrenmitglied Fred Wachholder (2.Reihe), Präsident Georg M. Fuchs(1.Reihe) und Vizepräsident Winfried Leopold (1.Reihe)

 

Eröffnung der Podiumskiskussion durch Vizepräsident Winfried Leopold mit einem Teil der Teilnehmer von links nach rechts Dr. Jürgen Küchler ( Leipzig), Dr. Wieger Mensonides (Niederlande) und Maike Freitag (Olympiateilnehmerin Peking 2009)

Interessierte Zuhörer bei der Vorbereitung Praxis im Wasser

(von links nach rechts) Präsident Georg M. Fuchs bei der Ernennung zum Ehrenmitglied der Niederländischen Schwimmtrainervereinigung(NVVZT) durch Anton Koekkoek (Vorstandsmitgliedder NVVZT)

(von links nach rechts) DSTV Vorstand einmal anders Präsident Georg M. Fuchs , Vizepräsident Claus Vandenhirtz, Geschäftsführerin Ulrike Wolf und Vizepräsident Winfried Leopold

 


 

Spannende Vorträge und Diskussionen erwarten die Teilnehmer an der Jahrestagung in Goch

Nun hat von Seiten des Deutschen Schwimmverbandes der neue Bundestrainer
Dirk Lange
seine Teilnahme zugesagt.

Er wird im einleitenden Teil zur Situation im Schwimmen im DSV sprechen sowie die Teilnehmer über Neuerungen, insbesondere über den Aufbau der Stützpunktstruktur informieren, ebenso wird er für Fragen aus dem Plenum zur Verfügung stehen. Außerdem wird er seine Planung bezüglich Vorbereitung WM Rom 2009 und Olympia 2012 vorstellen.

Bei einem Interview anlässlich des World Cup in Berlin im November 2008 sicherte Dirk Lange bereits seine Zusammenarbeit mit der DSTV in der Trainerausbildung zu.

(25.03.09)


 

Ir. Wieger Mensonides Niederlande


technischer Direktor beim Schwimmteam Eindhoven
als Referent bei unserer Tagung in Goch

Was bedeuten Widerstände im Wasser, beim Training beim Wettkampf?
Was wissen wir über die Reibung des Körpers im Wasser, was bedeutet dies für das Training?
Mit diesen Fragen wird sich Ir. Wieger Mensonides aus den Niederlanden auf unserer Fachtagung in Goch bei seinem Vortrag beschäftigen.
Wieger Mensonides gewann 1960 eine Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Rom über 200 m Brust
Mit seinen Kenntnissen in der Informations - Technologie, sowie als Trainer und ehemaliger Schwimmer entwickelte er Software über die Widerstände des Körpers im Wasser.
In den letzten Jahren war er technischer Berater des Schwimmteams in Eindhoven und hat unter anderem die Technikanalysen für Pieter van den Hoogenband und Inge de Bruin erstellt.


(23.03.09)

 


 

Deutsche Schwimmtrainervereinigung
DSTV
38th DSTV International Swimming Coaches Conference

Sport- and Conference-Hotel “De Poort”
D-47574 Goch am Niederrhein, Jahnstr. 6, Germany
30th April – 3rd Mai 2009

Topics
Explanation and discussion of the results of the Olympic Games in Bejing 2008
Main subject: - Development of excellence in competitive swimming
More subjects: - New developments of the different swimming strokes
- Increase of physical capacity of athletes
- Masters swimming

Early bird discount of 20.00 € if you pay before 15th February 2009

Booking Option DSTV members /Non members
1 person double room 299.00 € /389.00 €
1 person single room 359.00 € /449.00 €
1 person no room (conference and food only) 198.00 € /258.00 €
2nd person double room 299.00 € /389.00 €

Prices include conference fee, accommodation (3 nights) and full board starting on Thursday with dinner and ending on Sunday with breakfast. Registration deadline is March 31st 2009

Please send signed form to
DSTV Karl- Heinz Dinter, Sedanstr. 18, D-47229 Duisburg Germany
E-Mail: karl-heinz.dinter@arcor.de Tel. / Fax: +49 2065 689027

Payments must be made until March 31st 2009 to
Account: Karl-Heinz Dinter
Kontonr. 426 010 0006 – BLZ: 350 603 86
IBAN: DE 503 506 0386 426 010 0006
BIC: GENODED1VRR

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Ausschreibung der Trainer-Fachtagung 2009 der DSTV

Vom 30. April - 3. Mai 2009 findet in Goch/Niederrhein die Trainer-Fachtagung 2009 der Deutschen Schwimmtrainer-Vereinigung e.V. (DSTV) statt.

Willkommen dazu sind alle am Schwimmsport Interessierten!


Ort: 3-Sterne Sport- und Tagungshotel „De Poort“, Jahnstraße 6, D 47574 Goch,
www.depoort.de, info@depoort.de, Tel. +49 2823 960-0, Telefax +49 2823 960-333


Zeit: Beginn am Donnerstag, 30. April 2009, 15:00 Uhr; Ende am Sonntag, 3. Mai 2009, 13:00 Uhr


Die Trainer-Fachtagungen der DSTV sind gemäß Rahmenrichtlinien des Deutschen Schwimm-Verbandes als Fortbildungsmaßnahmen zur Verlängerung der A-, B- und C-Trainerlizenzen sowie der Fachübungsleiterlizenz anerkannt. Die Teilnahme wird durch die Aushändigung einer Urkunde am Ende der Veranstaltung bestätigt: Voraussetzung dafür ist der Besuch von mindestens 15 Unterrichtsstunden während der Tagung.
Inhaltlicher Schwerpunkt wird eine Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der Olympischen Spiele 2008 sein.
Als Leitthema haben wir die Wettkampflehre gewählt, weitere Themen werden sich mit Fragen der Erhöhung der Belastbarkeit und der Technik der Schwimmarten und ausgewählten Bereichen des Masterschwimmens befassen.
Ausländische Referenten werden das Schwerpunktthema begleiten.


Rahmenprogramme:
- Für die Begleitpersonen besteht am 1. Mai 2009, 10:00 bis 17:00 Uhr, die Möglichkeit an einer Busfahrt nach Xanten mit Besuch des Archäologischen Parks teilzunehmen.
- Am Samstag, 2. Mai 2009, werden von 14:00 bis 18:00 Uhr interessante Sportaktivitäten auf den vorhandenen Stationen (u.a. Bowling/Kegeln, Bogenschießen, Badminton, Rückenschule) oder in der hauseigenen Schwimmlandschaft kostenlos angeboten.


Anmeldungen
Die Anmeldungen sind bis spätestens Dienstag, 31.März 2009, zu senden an: DSTV e.V., Karl-Heinz Dinter, Sedanstraße 18, 47229 Duisburg, Telefax +49 2065 689027, E-Mail: karl-heinz.dinter@arcor.de
Frühbucher, die sich bis 15. Februar 2009 verbindlich anmelden, erhalten pro angemeldeter Person einen Rabatt von 20 €. Ausgenommen davon sind Hörer.
Alle die sich bis 31. März 2009 verbindlich angemeldet haben, erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung einen spezifizierten Tagungsführer, der das gesamte Programm und die verantwortlichen Referenten darstellt. Außerdem wird auf die aktuellen Hinweise auf der Homepage verwiesen.
Die Anmeldungen werden wie bisher nach dem „Windhund-Prinzip“ registriert: Wer frühzeitig bucht und bezahlt hat die Chance, die gewünschte Zimmerkategorie und das Tagungshotel zu belegen. (Das Hotel besitzt zwei Ausweichhotels, die zu Fuß in 10 bis 20 Minuten zu erreichen sind).
Nur für unsere ausländischen Teilnehmer ist eine Barzahlung vor Ort möglich.
Die im Anmeldeformular ausgewiesenen Preisklassen sind:


Mitglied Nichtmitglied
a) Unterbringung im Zweibettzimmer 299 €/Person 389 €/Person
b) Unterbringung im Einzelzimmer 359 €/Person 449 €/Person
c) nur Hörer 198 €/Person 258 €/Person
Teilnahme an der Fahrt nach Xanten 25 €/Person


Als verbindliche Anmeldung wird nur betrachtet:
Rechtzeitige Zusendung des Anmeldeformulars und rechtzeitiger Eingang des Betrages auf Konto 4 260 100 006, BLZ 350 603 86, Vereinsbank Duisburg, Stichwort „DSTV-Jahres-Fachtagung 2009“. BIC = GENODED1VRR, IBAN = DE50350603864260100006


Die Tagungsgebühr beinhaltet:
Gebühr der Tagung, Übernachtungen, Verpflegung beginnend am Donnerstag, 30. April, mit dem Abendessen und endend am Sonntag, 3. Mai, mit dem Frühstück, Mittag- und Abendessen einschließlich eines Getränks (alkoholfrei oder Bier) sowie Verpflegung in den Tagungspausen, Lunchpaket für die Teilnehmer der Exkursion. Am 3. Mai bietet das Hotel auf eigene Bestellung ein Mittagessen.

 

Einladung zur Ordentlichen Mitgliederversammlung 2009

Waldkraiburg, 19. Dezember 2008
Mit dieser Einladung berufe ich die Ordentliche Mitgliederversammlung 2009 der Deutschen Schwimmtrainer-Vereinigung e.V. (DSTV) ein. Alle Mitglieder der DSTV sind dazu herzlich eingeladen und stimmberechtigt.
Zeit und Ort: Samstag, 2. Mai 2009, 18.30 Uhr, Sport- und Tagungshotel, Jahnstraße 6, D 47574 Goch


Tagesordnung:
1. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung 2008
2. Genehmigung der Tagesordnung
3. Jahres- und Geschäftsbericht des Präsidiums
4. Aussprache über die Berichte
5. Bericht der Kassenprüfer
6. Entlastung des Präsidiums
7. Nachwahl Geschäftsführer
8. Antrag auf Beitragserhöhung
9. Beschlussfassung über vorliegende Anträge
Anträge können von den Mitgliedern und dem Präsidium gestellt werden und sind bis spä-tes¬tens 24. April 2009 schriftlich mit Begründung beim Präsidenten (Georg M. Fuchs, Jesch¬kenweg 43, 84478 Waldkraiburg) einzureichen.

Georg M. Fuchs
Präsident der Deutschen Schwimmtrainer-Vereinigung e. V. (DSTV)

Einladung und Anmeldung zum download hier: Anmeldeformular

 


 

DSTV Jahrestagung
1.5. – 4.5.2008 in Zeuthen

Jahrestagung der Deutschen Schwimmtrainer Vereinigung,
Treffpunkt für alle Schwimmsport- Interessierte und Begeisterte!

Das erste Maiwochenende, Zeuthen bei Berlin und die DSTV – Tagung 2008 gehörten, verbunden mit herrlichem Frühlingswetter, in diesem Jahr zusammen. Fast genau 200 Teilnehmer waren der Einladung in den mit der S – Bahn erreichbaren kleinen Ort am gleichnamigen See gefolgt und erlebten im Tagungshotel „Hotel am See“, dessen Küche, Ausstattung, Management und Personal nur gelobt werden können, ein umfangreiches und abwechslungsvoll gestaltetes Tagungsprogramm.

Mitglieder aus Österreich aus der Schweiz und eine 5-köpfige Abordnung der nieder-ländischen Schwimmtrainervereinigung konnten durch Vizepräsident Claus Vandenhirtz zur Eröffnung begrüßt werden.
In seiner Begrüßung freute er sich, dass so viele Trainer den Weg zur DSTV Fachtagung gefunden haben und forderte die Anwesenden auf, ihre Arbeit auch öffentlich zu machen.
Die Politik und Sozialverbände sind sich nicht im klaren, welche immense Sozialarbeit gerade im Jugendbereich von den Trainern geleistet wird. Statistiken und Auswertungen zeugen immer wieder davon, dass gerade in der heutigen Arbeitswelt diejenigen, welche in der Jugend Sport betrieben haben, ihren Weg gehen.
Die Deutsche Schwimmtrainervereinigung sieht eben auch darin eine ihrer Hauptaufgaben, Einfluss und Anerkennung für die Trainer in der Öffentlichkeit zu gewinnen, um unter anderem ihre soziale Absicherung und die entsprechenden finanziellen Entlohnungen zu fordern und zu festigen.

Beim Grußwort durch den Präsidenten des Brandenburgischen Schwimmverbandes Herrn Peter Wichert traf dieser genau den Punkt. Als Funktionär sieht er vor allen Dingen seine Arbeit darin die Rahmenbedingungen zu schaffen um den Trainingsbetrieb für Trainer und Aktive gleichermaßen zu fördern, denn ohne Trainer keine Aktive und ohne Aktive kein Schwimmverband. Die Dinge gemeinsam vorantreiben, denn nur so kann Leistungs-förderung im Deutschen Schwimmverband möglich gemacht werden.

Frank Wiegand ehemaliger Nationalschwimmer und jetzt Vorsitzender des Schwimm-vereins „SV Motor Wildau“ freute sich ebenso diese große Teilnehmerzahl an Trainern begrüßen zu dürfen, zumal die praktische Arbeit dieser Jahrestagung im nahgelegenen Hallenbad in Wildau durchgeführt wurde. Auch er unterstrich die Aussage des Präsidenten Wichert, dass viele gemeinsame Anstrengungen nötig sind um den Schwimmsport auch in kleinen Kommunen am Leben zu erhalten. Die finanziellen Forderungen der Gemeinden lassen bei den meisten Vereinen nur einen eingeschränkten geregelten Übungsbetrieb zu.

Tagungsinhalt
Vizepräsident Winfried Leopold hatte wieder in hervorragender Weise ein interessantes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.
Diese Aufgabe stellt große Anforderungen an den Organisator, da hier mit den zur Ver-fügung stehenden finanziellen Mitteln ein Konsens zwischen Aufwand und Teilnahmegebühr gefunden werden muss.
Vielen Referenten muss ein großes Dankeschön ausgesprochen werden, welche sich genau wie die Trainer am Beckenrand für ein geringes Salaire für diese Aufgabe zur Verfügung stellen.
Mit den Hauptthemen „Technik der Schwimmarten, einschließlich Starts und Wenden“ und „Nachwuchsentwicklung, Erfahrungen und Anregungen“ beginnt sich eine erste „Themen-runde“ zu einer Trainingsmethodik im Schwimmen zu schließen, die 2005 mit den Inhalten zu „Koordinative Voraussetzungen“ eröffnet wurde. Anliegen wird es sein, diese themen-orientierten Jahrestagungen in den folgenden Jahren mit vertiefenden bzw. noch nicht erfassten Bereichen zu erweitern und vor allem auch die neuesten Erfahrungen anzubieten.

Eingeleitet und abgeschlossen wurde die Tagung durch die Antidopingproblematik. Prof. Klaus Müller aus Waldsteinberg bei Leipzig, langjähriger Leiter des Dopinglabors in Kreischa und Mitglied der WADA und der NADA erläuterte vor dem vollen Tagungssaal nach einem kurzen historischen Abriss, eingeschlossen der Entwicklung der Definition des Dopingbegriffes, besonders aus ethischer Sicht die Gefahren der Anwendung leistungs-fördernder Mittel oder Methoden. Deutlich wurde herausgearbeitet, dass die „Dopingfahnder“ fortlaufend ihre Kontrollmaßnahmen weiter entwickeln mussten, um dem Verschleiern und Vertuschen von Dopingpraktiken entgegen zu wirken und dass der Kampf für einen dopingfreien Sport und für das Schaffen von gleichen Wettbewerbsbedingungen für alle Sportler nicht enden darf.
Ein junger Pädagoge und Sozialwissenschaftler, Jeffrey Sallen von der Universität Leipzig, beendete die Tagung mit einem Beitrag zum „Medikamentengebrauch und - missbrauch von Jugendlichen, eingeschlossen des Konsums von Nahrungsergänzungsmitteln“. Wie eine umfangreiche Befragung unter Nachwuchssportlern ergab, haben wir es als Betreuer der Jugendlichen mit einer niedrigen Hemmschwelle zu tun, wenn es um Gebrauch von Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln geht. Wesentliches Fazit der beiden Beiträge ist die Verantwortung der Übungsleiter und Trainer für Präventionsmaßnahmen, für die sie sich weiterbilden müssen und für die sich Hilfen organisieren sollten.

Fast 20 Referenten waren der Bitte gefolgt, zu den vorgeschlagenen Themen in der Theorie oder in der Praxis einen Beitrag zu leisten. Erfreulich auf der einen Seite die Bereitschaft, zu ihren Spezialthemen zu referieren oder zu „fremden“ Inhalten zu sprechen, weniger angenehm, dass trotz wiederholter Anfragen eine Anzahl Kollegen aus Universitäten und aus der Praxis nicht gewonnen werden konnten.

Da die Beiträge noch in diesem Jahr in unserer Schriftenreihe „SCHWIMMEN, Lernen & Optimieren“ veröffentlicht werden, verzichten wir auf eine umfassende Darstellung, nicht ohne die Beiträge von Dr. Klaus Rudolph (Lehrreferent des DSV und Buchautor), Dr. Maren Witt, Dr. Jürgen Küchler, Jens Graumnitz (alle IAT Leipzig), Dr. Werner Freitag (Uni Mainz) wegen ihres hohen Praxisbezugs, ihrer Aktualität, ihrer hohen Ansprüchen genügenden Darstellung hervorzuheben und zur nachträglichen Lektüre zu empfehlen. Uwe Neumann, Trainer in Riesa (Sachsen), ein überaus erfolgreicher Brustschwimmtrainer (Jens Kruppa, Johannes Neumann) öffnete sein Schatzkästchen zum Brustschwimmen und gab reichlich Hinweise zum Techniktraining und zur Technik dieser „komplizierten“ Schwimmart.

Gesondert eingehen möchten wir auf verschiedene Beiträge, da mit ihnen besondere Schwerpunkte verfolgt wurden. Beginnen wir dem Beitrag des Mitarbeiters des OSP Berlin, Herrn Andreas Hülsen. Im vollem Umfang wurde unser Wunsch erfüllt, die Fördermöglichkeiten junger Kader - Athleten, darzustellen, um die Anforderungen des Trainings und einer beruflichen / universitären Ausbildung erfüllen zu können. Die Hörer, durch eine parallele Veranstaltung zur Schwimmtechnik eigentlich zu wenige, wurden umfassend und anschaulich informiert, die sich anschließenden Fragen und der Beifall unterstützen diese Einschätzung.
Aufgreifen könnte der Deutschen Olympische Sportbund die Anregung der Teilnehmer, über Fördermöglichkeiten für Trainer ernsthaft nachzudenken, möglicherweise eine Laufbahnberatung für Trainer zu schaffen.

Für einen Beitrag, der unseren Anspruch „Aus der Praxis für die Praxis“ sehr gut erfüllte, konnten wir Janos Werger, Landestrainer in Schleswig-Holstein gewinnen. Von sieben Nachwuchsschwimmern des ortsansässigen Schwimmvereins (Vorsitzender Frank Wiegend, Weltrekordler im Jahre 1966 über die 400 m Freistil, Medaillengewinner bei Europameister-schaften und Olympischen Spielen,) fertigte Janos Werger Videoaufnahmen über und unter Wasser mit preisgünstigen und leicht zu bedienenden Geräten an. Anschließend erfolgte über einen Laptop und Beamer die Auswertung, die interessiert verfolgt wurde. Sie half den Schwimmern, ihren Übungsleitern und den Teilnehmern der Konferenz, Fehler in den Bewegungsabläufen der Techniken zu erkennen und über Korrekturen nachzudenken und zu sprechen.
Lebhafte Diskussionen folgten den interessanten Beiträgen zum Nachwuchstraining von Uta Brandl, die ihre in Heidelberg gesammelten Erfahrungen weitergab, von Anne Katrin Neumann (Leipzig, Weltrekordlerin unter ihrem Geburtsnamen Schott über 200 m Brust auf der 50 m Bahn) und Caren Mahn (Rostock, Weltrekordlerin und Olympiamedaillen-gewinnerin unter ihrem Geburtsnamen Metschuk) sowie zum Delfinschwimmen von Dr. Cathleen Saborowski (Universität Leipzig). Letzterer Beitrag gelangte durch die Diskussion zu Termini zusätzlich in den Blickpunkt und machte einmal mehr deutlich, wie konträr Meinungen diskutiert und in einem nachfolgenden Beitrag mehrfach aufgerufen werden können.

In den letzten Jahren nicht praktiziert, kam auf Vorschlag seines „Mentors“ Dr. Werner Freitag ein noch Studierender zu Wort. Stefan Fuhrmann, einst selbst erfolgreicher Brustschwimmer, vermittelte vor einem aufgeschlossen folgenden Hörer- und Teilnehmer-kreis (aktiv im Wasser) seinen Blick auf die „Grundtechniken des Brustschwimmens“.

Ebenfalls zu Wort kam Jule Feicht (Jahrgang 1921), langjähriger Verbandstrainer des DDR-Schwimmsports, der aus seinem Buch „Ich erinnere mich noch gut....“ las und besonders mit seinen einführenden und begleitenden Texten die zahlreichen Zuhörer zu unterhalten wusste.

Die Aufzählung soll zwei Beiträge der Familie Vandenhirtz abschließen. Anni und Claus V. boten zuerst eine Betrachtung der EM 2008 von Eindhoven mit der Nennung einiger der aus deutscher Sicht vielen innewohnenden Fragen und Meinungen. Bei allem FÜR und WIDER (eigentlich nur einem FÜR) zur Teilnahme einer zahlen- und leistungsstärkeren deutschen Mannschaft bleibt die Frage offen, warum ein seit dem Jahre 2000 bekanntes Problem (der Durchführung der Deutschen Meisterschaften als Nominierungswettkampf für die OS und sinnvolle Einordnung der Teilnahme an den EM, also ein Thema der Jahresplanung), keine von der Mehrheit der Aktiven und Trainer mitgetragene Lösung gefunden wurde. In einem zweiten Vortrag zeigte Claus Vandenhirtz Videobilder von den EM 2008, die wie stets bei seinen Beiträgen, mit großem Interesse verfolgt wurden. Der Schwerpunkt lag auf den unterschiedlichen Technik – Lösungsvarianten, die den individuell ausgeprägten Fähigkeiten angepasst sein müssen.

Beiprogramm
Der Problematik der getrennten Wochenenden versucht die DSTV mit einem begleitenden Programm für Ehefrauen oder Partnerinnen entgegenzuwirken.
Eine Fachtagung so günstig am Rande unserer Hauptstadt gelegen, da muss auch für alle ein Besuch der Stadt Berlin eingeplant sein.
Freitagnachmittag wurde für alle Teilnehmer eine Stadtrundfahrt durch Berlin angeboten. Für viele Teilnehmer eine erste Begegnung mit unserer Hauptstadt.

Des weiteren starteten am Samstag die mitreisenden Partner einen Busausflug zum Spreewald in der Lausitz, einem von der UNESCO geschützten Biosphärenreservat. Die Spree hat mit Flusslaufverzweigungen eine einzigartige Auen- und Moorlandschaft geschaffen.
In Lübbenau begann vom Großen Hafen (eher klein!) die gecharterte Fahrt mit einem Original-Spreewaldkahn, ausgestattet mit geschmückten Tischen und kuscheligen Bänken, gestakt vom engagierten und heimatverbundenen Stefan. In rund zwei Stunden befuhr die Gruppe gemächlich zahlreiche Fließe zum denkmalgeschützten Inseldorf Lehde, genossen die Aussichten auf Wasser und Wald sowie die Ansichten von reedgedeckten Kaupen und rasteten im Gasthaus „Hirschwinkel“. Das frische Frühlingsgrün verstärkte den Eindruck der Idylle.
Erzählend, gleitend, schauend, essend und trinkend verging die Zeit recht schnell, noch ein rasches Profi-Kahnfoto zum Schluss, ein paar Spreewaldgurkenkäufe --- dann pilgerten alle wieder zurück zum Bus und ließen auf der Rückfahrt nach Zeuthen die Eindrücke Revue passieren.

Jahreshauptversammlung
Präsident Georg M. Fuchs eröffnete die Jahreshauptversammlung in gewohnter Weise.
Das Gedenken an unsere verstorbenen Mitglieder erhielt in diesem Jahr eine besondere Aktualität.
Gerold Seifert, Erfolgstrainer der Gebrüder Deibler in Biberach war am 30.4.2008 an den Folgen seiner schweren Krankheit verstorben. Er wollte während unserer Tagung eigentlich über den langfristigen Aufbau seiner Schützlinge Deibler referieren.
(2005 wurde er durch die DSTV als erfolgreichster Trainer während der JEM in Budapest geehrt.)
Weiterhin begrüßte Präsident Georg M. Fuchs den Vorsitzenden des Fachausschusses Schwimmen im Deutschen Schwimmverband Tjark Schröder.
Dieser umriss in seinem Grußwort mit kurzen Worten die momentane Stimmung im Deutschen Schwimmverband. Auf der einen Seite Hoffnung und Vorfreude auf Peking, auf der anderen Seite was kommt danach. Die kurz zuvor stattgefundenen Deutschen Meisterschaften in Berlin, gleichzeitig Olympiaqualifikation haben die Stärken und Schwächen innerhalb des Nationalkaders sehr deutlich gezeigt, hier hat sich in einigen Disziplinen trotz vieler Anstrengungen auch aus finanzieller Sicht durch den hervorragenden Adidas Vertrag nicht viel getan.
Er unterstrich und befürwortete die Anstrengungen seitens der DSTV die Trainer weiter fortzubilden um so weiter den Anschluss im Internationalen Geschehen zu gewährleisten.

Die Tagesordnung der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde zügig abgehandelt.
Die Kasse erhielt von den Kassenprüfern vollstes Lob. Karl-Heinz Dinter mit seiner kor-rekten und übersichtlichen Buchführung, seit vielen Jahren das Markenzeichen unseres Kassenwartes, wurde auch in diesem Jahr wieder durch die Kassenprüfer voll entlastet.
Neuwahlen des kompletten Präsidiums standen in diesem Jahr an.
Ehren - und Gründungsmitglied Ruth Hötger entlastete den Vorstand mit dem ihr eigenen Berliner Humor und dankte allen Vorstandsmitgliedern für ihre geleistete Arbeit.
Das gesamte Präsidium stellte sich zur Wiederwahl und wurde vom Plenum einstimmig wiedergewählt.

Georg M. Fuchs bedankte sich nach der Wahl bei allen Mitgliedern und versprach für zwei weitere Jahre die Geschicke der DSTV zu lenken.
Außerdem bedankte er sich bei Frau Ute Tarara für ihre Arbeit im Internet und freute sich zwei neue Mitarbeiter vorstellen zu können. Er hofft, dass in Zukunft Frau Ulrike Wolf eventuell die Arbeit der Geschäftsstelle unterstützen wird und Günter Schmah dem Masterbereich innerhalb der DSTV einen neuen Stellenwert vermitteln wird.

Um innerhalb der Arbeit in der DSTV auch junge Mitglieder zu gewinnen war auf Anregung von Niels Bouws unter seiner Federführung eine Versammlung der jungen Trainer und Referenten ins Leben gerufen worden.
Vor der Jahreshauptversammlung wurde auch ein kurzes Statement vorgetragen mit teilweise guten Vorschlägen, jedoch zur Mitarbeit zeigte sich leider keiner bereit.

Zum Schluss wurde über den Termin und die Länge für die Jahrestagung 2009 in Goch am Niederrhein abgestimmt.
Die überwiegende Mehrheit stimmte wieder für die Länge von 4 Tagen, da im Jahr 2009 der 1. Mai auf einen Freitag fällt und so die Anreise am Donnerstag erfolgen kann.
Termin: 30.4. – 3.5.2009 in Goch

Eine hervorragende Stimmung zwischen Teilnehmern – Mitarbeitern und Referenten bestimmten diese Tagung.
Praktische Arbeit, wissenschaftliche Vorstellungen und Untersuchungen wurden interessant vermittelt. Die Referenten standen nach Beendigung ihrer jeweiligen Vorträge oder praktischen Demonstrationen immer wieder zu weiteren Gesprächen und Diskussionen zur Verfügung. Der Wissensdurst der Teilnehmer war teilweise unersättlich, so dass der Erfahrungsaustausch und die Diskussionen bis in die Nacht fortdauerten.
Pluspunkte für das Konzept der DSTV!


Heidi + Winfried Leopold
Anni Vandenhirtz

Teilnehmer des Praxisteils in der Schwimmhalle

Auditorium

Frühstück auf der Sonnenterrasse

(v. l. n. r. Claus Vandenhirtz, Georg M. Fuchs, Winfried Leopold)

 

 



Tagung 2008 Finanzen und Allgemeines

Eine ausgedehnte Diskussion wurde über die Terminierung und Austragung der nächsten Jahrestagung 2008 geführt, es ist sehr schwierig die Wünsche unserer Mitglieder preiswert, alle zusammen und keine weiten Anreisewege zu realisieren.
Als Termin wurde durch die frühen Pfingstfeiertage als 4 – Tage – Tagung 1. – 4. 5. 2008 ausgewählt.
Als sehr schwierig erweist sich einen attraktiven und preisgünstigen Tagungsort zu finden.
Schwerpunkte für die Suche sind alles unter einem Dach - mindestens 3 – 4 Konferenzräume und Schwimmbad in unmittelbarer Nähe.

Verhandlungen wurden aufgenommen mit Berlin - Bad Kissingen - Oostende und Fulda . Schatzmeister Karl – Heinz Dinter berichtete das Fulda bereits aus dem Rennen ist, da die Preise in keiner Weise den Vorstellungen entsprachen.
Schwerpunktmäßig möchte die DSTV natürlich Berlin an erster Stelle für die Tagung 2008 gewinnen und hofft hier auf eine Unterstützung des Berliner Schwimmverbandes.

Die allgemeine Finanzlage und die steigenden Kosten wurden vom Schatzmeister Karl – Heinz Dinter angesprochen und eine Beitragserhöhung sollte in naher Zukunft angedacht werden.
Die Mitgliederwerbung bei den Deutsche Meisterschaften führte zu einem leichten Mitgliederzuwachs 2006

Allgemeine Schwerpunkte wie Werbung – Zeitung - Mitspracherecht in DSV Gremien wurden diskutiert.
Das Erstellen der Zeitung ist nach wie vor ein Sorgenkind dem sich inzwischen Präsident Georg M. Fuchs angenommen hat und sich jedoch hier einen zusätzlichen Mitarbeiter wünscht.
Die DSTV ist zwar in fast allen Gremien des DSV jeweils mit einer Stimme vertreten, was sich jedoch für die Durchsetzung der Belange der Trainer als sehr schwierig erweist.

Claus Vandenhirtz


 

Komplexe Leistungsdiagnostik (KLD)
Angebot der DSTV an seine Mitglieder


Als weiteren Schwerpunkt neben der Trainerausbildung wird seit 1993 die Komplexe Leistungsdiagnostik (KLD ) für Trainer und Aktive angeboten.

Die Idee der DSTV war, Trainer die noch nicht eingebunden sind mit Training von Kader-mitgliedern, sehr früh mit der Nutzung der KLD im täglichen Schwimmtraining vertraut zu machen.

Ein großes Dankeschön an die Mitarbeiter vom Institut für angewandte Trainingwissen-schaft Leipzig muß hier einmal ausgesprochen werden.

Dr. Jürgen Küchler und Jens Graumnitz welche sich einmal mit ihrem technischen Know – how zur Verfügung stellen und außer dem Aufbau und der Zusammenstellung der Daten und Fertigstellung der Informationen an die Teilnehmer mit einer CD auch noch durch Dr. Jürgen Küchler den Meßplatz Start und Delphinbewegung und durch Jens Graunmitz den Meßplatz Technik der Schwimmarten (Stufentest Kanal ) betreuen.
Dr. Anneliese Berbalk welche den Stufentest, Laktatabnahme und neu die Bestimmung der max. Sauerstoffaufnahme organisiert.
Dr. Maren Witt und Heidi Leopold betreuen die Meßplätze Kraft – Schnelligkeit - Beweglichkeit und Wende

Last but not least wird die gesamte Maßnahme durch den Vizepräsidenten der DSTV Winfried Leopold organisiert. Die Gesamtvorbereitung, Teilnehmererfassung, Einladung, Festlegung des Ablaufs, Sicherung der Kapazitäten und Betreuung der Trainer mit Erläuterungen zur Erfassung von Ausdauerparametern mittels Stufentest nach PANSOLD sowie einem Vortrag zum Anliegen der KLD liegen in seiner Hand.
Durch diese umfangreichen Erläuterungen und Betreuung dient diese Maßnahme auch als Fortbildungsnachweis für die anwesenden Trainer.

Hinter diesem Angebot steckt sehr viel Arbeit und Idealismus, ohne diese Mitarbeiter sähe es in der Fort- und Ausbildung im Schwimmsport sehr viel ärmer aus.

Beim letzten Angebot Ende 2006 konnten 11 Trainer und 18 Aktive das Angebot nutzen. Die Warteliste ist groß, aber die Begeisterung mit etlichen Dankesschreiben sind Motivation und Anreiz für die obengenannten Mitarbeiter ihre Freizeit weiter dem Schwimmsport zur Verfügung zu stellen.


Anni Vandenhirtz

 

 


Deutsche Schwimmtrainer Vereinigung tagte in Frankfurt


Hauptthema war die intensive Vorbereitung der 35. Trainertagung vom 4.5. – 6.5.2007 in Braunschweig
Als Hauptthema dieser Trainer Tagung 2007 wird Kraft – und Schnelligkeitstraining in all seinen Varianten angeboten, doch auch andere Themen des Schwimmsports werden mit interessanten Referaten die Fortbildung allumfassend erweitern.
So wird unter anderem das Arbeitsthema „Drogen – Doping – Sucht“ sich auch mit der Problematik Doping und Journalismus befassen, zu dem der DSTV Sport Rechtsexperte
Dr. Helmut Reitz Stellung nehmen wird. Weiter soll der vom DSV geschaffene
Anti – Doping – Paß in all seinen Facetten erläutert werden
Namhafte Schwimmexperten deutscher Universitäten und Sport Institutionen stehen mit ihrem Wissen als Referenten zur Verfügung.
Das Projekt „Weltklasse 2008“ durch den Team Chef Dr. Örjan Madsen ins Leben gerufen, wird sicherlich ein weiterer Schwerpunkt dieser Tagung sein.

Neu in der Tagung 2007 ist die Überlegung parallel eine Schwimm-Messe anzubieten. Zusagen der Firma Finis mit der Präsentation des Tempo Trainers einer elektronischen Trainingshilfe für den Trainer und einer Musterkollektion für Trainer, der Firma Fahnemann mit der Demonstration eines Strömungskanals sowie und der Firma Epsan Ausrüster für den Schwimm- und Wasserballsport konnten schon gewonnen werden.
Weiter signalisierte ARENA während der Deutschen Wintermeisterschaften in Hannover ebenfalls Interesse sich zu präsentieren.
Mit der Firma Pharma Biologica und Tonia ( Rödler), Fitlands OHG (Lactate Scout) und weiteren Firmen steht die DSTV noch in Verhandlung.

Die von Dr. Klaus Rudolph vorgelegte Ausarbeitung „Nachwuchskonzeption Schwimmen“ und der „Vierjahresplan – Aufgaben und Hintergründe“ eine wertvolle und schon lange gewünschte Arbeit wurde während der Präsidiumssitzung diskutiert und fand allgemeine Zustimmung

Etwas merkwürdig und ohne jegliches Verständnis empfanden die Mitglieder des DSTV Präsidiums die Berichterstattung des 1. Vorsitzenden Georg M. Fuchs über die Anmahnung der DSV Leistungskommission zur DSV Hauptausschußsitzung in Heidelberg wegen einer Erarbeitung eines durchgängigen Leistungskonzeptes aller Fachsparten im DSV.
Zumindest waren sich die Präsidiumsmitglieder einig, daß die DSV Leistungskommission die einzelnen Ausarbeitungen „Nachwuchskonzeption und Vierjahresplan“ als erste Grundlage ihrer Forderung zu Grunde legen könnten. Die DSV Leistungskommission sollte dann in ihrer Eigenschaft eine Gesamtkonzeption erarbeiten und dem Fachausschuß Schwimmen zur Überarbeitung innerhalb der einzelnen Landesverbände vorlegen.

Der Fachausschuß Schwimmen wurde stark kritisiert, da hier von den Landesschwimmwarten einstimmig gefaßte Beschlüsse z. B. Kindgerechte Wettkämpfe - Terminplanungen und DMS Ausschreibungen innerhalb der Landesverbände nur teilweise umgesetzt wurden.
Gerade die kindgerechten Wettkämpfe wurden sehr umfangreich in einer vorher gebildeten Kommission diskutiert und erarbeitet. Jedoch Ausschreibungen einzelner Landesverbände berücksichtigen in keiner Weise die im Fachausschuß beschlossenen Vorlagen.

Obwohl bereits vor der neuen Terminplanung alle Landesverbände mit der Bitte angeschrieben wurden den Termin unserer Tagung in Braunschweig 2007 freizuhalten, wurde festgestellt, daß wiederum einige Landesverbände den von der DSTV vorgegebenen Termin mit landeseigenen Schwimmwettkämpfen belegt haben. Durch diese Terminüberschneidung ist es wiederum einigen Trainern im DSV nicht möglich dieses
einmal im Jahr stattfindende sehr wertvolle Angebot zur Fortbildung anzunehmen.

Auf Vorschläge unserer Mitglieder wird sich das Präsidium der DSTV in Zukunft mit nachfolgenden Themen befassen und diese zur Diskussion stellen.

Probleme des Sports allgemein in der heutigen Zeit
(z. B. Zusammenarbeit Schule und Sport muß neu definiert werden)

Einbringung auf kommunaler – Länder – und Bundesebene zur Lösungsfindung der Sportförderung.

Trainer als Beruf und entsprechende Finanzierung

Neue Überlegungen zur Bildung einer Europäischen Trainervereinigung

Europäische Anerkennung der Trainerlizenzen


Claus Vandenhirtz

 



DSTV Präsidium tagte Mitte August in Braunschweig

Schwerpunkt der Präsidiumssitzung der DSTV war die Planung der Jahrestagung 2007. Um den Veranstaltungsort kennen zu lernen wählte man das Play-Off-Tagungs- und Sporthotel in Braunschweig.

Das Play-Off-Tagungs- und Sporthotel in Braunschweig steht für die nächste Jahrestagung vom 04.05. – 06.05.2007 ausschließlich der DSTV zur Verfügung. Es bietet alle Möglichkeiten für eine solche Tagung; die nahe gelegene Schwimmhalle kann zu praktischen Demonstrationen und zum Erwerb der Rettungsfähigkeit genutzt werden.

Mit dem Leitthema und dem Inhalt der Jahrestagung 2007 werden folgende Schwerpunkte
gesetzt:

Krafttraining und Schnelligkeitstraining mit folgenden geplanten Inhalten:

- Einordnung der Kraft- und Schnelligkeitsvoraussetzungen in den Fähigkeitskomplex
- Stellung des Kraft- und Schnelligkeitstrainings im langfristigen Leistungsaufbau
- Biologische(physiologische) Anpassungen des Muskels beim Krafttraining
- Trainingsplanung/Belastungsgestaltung in Phasen des Kraft- und Schnelligkeitstrainings
- Übungseinheit (Übungssammlung) für das Kraft- und Schnelligkeitstraining des Schwimmers)

Arbeitsthema DROGEN – DOPING – SUCHT

- Inhalte zum Problemkreis bei Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren

- Referate aus Sicht der Pädagogik von Eltern, Übungsleitern und Offiziellen

- Sind Leistungen nur in Verbindung mit Dopingmitteln möglich?

Eine Podiumsdiskussion von Athleten und Trainern wird angestrebt.

2007 wird es mit einer geplanten nächtlichen Floßfahrt durch Braunschweig einen interessanten Ausgleich während der Jahrestagung geben.

Das Präsidium erörterte weiterhin das Projekt „Weltklasse 2008/DSV-Höhenstrategie“ von Sportdirektor Örjan Madsen. Nach den geführten Interviews mit Trainern und Athleten bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin war man sich auch im Präsidium der DSTV einig, dass das Projekt befürwortet und unterstützt werden sollte.

Zu unterschiedlichen Meinungen führte jedoch die Terminierung der Deutschen Meisterschaften vom 11.4. – 15.4.2007.

Durch die Verlegung der Deutschen Meisterschaften in den April 2007 wurde zwangsläufig auch eine Änderung der Ehrung der erfolgreichen Trainer durch die DSTV im Deutschen Schwimmverband beschlossen. Bereits auf den Wintermeisterschaften vom 22.11. – 26.11.2006 wird diese seit neun Jahren durchgeführte Trainerehrung für das Jahr 2006 erfolgen.

Das Angebot für unsere Trainer, wieder mit ihren Aktiven an einer KLD (Komplexen Leistungsdiagnostik) in Leipzig vom 13.01. – 14.01. 2007 teilzunehmen, wurde beschlossen
(Teilnehmerzahl 24 Teilnehmer, davon maximal 15 Aktive).

Der Präsident der DSTV würde gerne von der umfangreichen Arbeit der Erstellung der DSTV-Zeitung entlastet werden. Für diesen Aufgabenbereich wünscht sich das Präsidium eine geeignete Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter.

Die erfolgreiche Werbung während der Deutschen Meisterschaften in Berlin führte zu
17 Anmeldungen neuer Mitglieder.

DEUTSCHE SCHWIMMTRAINER-VEREINIGUNG e. V.
Öffentlichkeitsarbeit
Gertrud Wollgarten

2006-09-08

 


 

DSTV–Fachtagung 2006

Über 140 Tagungsteilnehmer kamen vom 29. April bis 1. Mai ins Hotel „Bayerischer Hof“ in Miesbach (Bayern), um von 14 Referenten zum Hauptthema

„Training, Trainingsmethodik und physiologisch–biologische Grundlagen
der Ausdauer- und Kraftausdauerfähigkeiten der Schwimmer“

und weiteren Vorträgen Einblicke vielfältiger Art und hochinteressante Informationen rund um das Schwimmtraining zu erhalten.

Weitere Interessensgebiete wurden durch die Beiträge von Manfred Dörrbecker, Fuldatal und Ralf Beckmann, Wuppertal, Jens Graumnitz, Leipzig sowie durch Volker Werner, Leipzig (Rettungsfähigkeit) angesprochen.

Manfred Dörrbecker, Beauftragter für die Wettkampfbestimmungen und WB Koordinator des DSV, war von der DSV–Hauptausschusssitzung nach Miesbach geeilt, um einen Überblick über das seit 01.01.2006 gültige Wettkampf-Pass-System zu geben und die Änderungen in den Wettkampfbestimmungen nach dem FINA Kongress 2005 zu erläutern.

Ralf Beckmann brillierte mit seinem Beitrag, den er „Persönliche Erfahrungen im Schwimmsport und Rückschlüsse für die Trainings- und Wettkampfpraxis“ nannte.

Im Mittelpunkt der Ausführungen von Jens Graumnitz, er war kurzfristig für diesen Beitrag gewonnen worden, standen die Auswertungen der Ergebnisse der Weltmeisterschaften 2005 (Montreal) und 2006 (Kurzbahn in Shanghai).

Großen Anklang fand der Trommler, Trommelbauer, Holzbildhauer, Schwimmtrainer und Mastersschwimmer Engel Mathias Koch, der nach einer kurzen Darstellung der Theorie über die bilaterale Hemisphärenstimulation und der Hinleitung zum Thema „Kraftausdauertraining“ mit einfachen, sehr effektvollen praktischen Rhythmus-,Tanz- und Bewegungsübungen die aktiven Teilnehmer begeisterte.

Die jährlich stattfindende Mitgliederversammlung im Rahmen der DSTV-Tagung verlief äußerst harmonisch.

Den Jahresbericht des Präsidiums erstattete der Präsident Georg M. Fuchs. Er begrüßte zu Beginn die Ehrenmitglieder Ruth Hötger und Wolfgang Cempirek sowie den WB-Koordinator des DSV, Herrn Manfred Dörrbecker, und dankte Familie Vandenhirtz für die Mitarbeit bei der Publikation „Der Schwimmtrainer“.
Er lobte die Zusammenarbeit der Präsidiumsmitglieder im vergangenen Jahr als effektiv wie seit Jahren nicht mehr.