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DSV Fachausschuss Beschlüsse Wettkampfwesen und Termine
3. DMS 2010 fällt endgültig aus 4. DMS 2011 5. DMS – J Finale auf der 25 m Bahn 6. Deutsche Meisterschaften 2011 kann noch nicht terminiert werden, da man Erfahrungen aus 2009 und 2010 zum Topereignis erst einmal analysieren will 7. Neue Wettkampfstruktur, hier soll eine Arbeitsgruppe gebildet werden.
30.4. – 2.5.2010 39. DSTV Trainerfachtagung in Weiskirchen 2. – 6.6.2010 Deutsche Jahrgangsmeisterschaften mit Mehrkampf und DM lange Strecke Berlin 30.6. – 4.7.2010 122 Deutsche Meisterschaften Berlin 14.- 18.7.2010 Junioren Europameisterschaften Helsinki 4.8. – 15.8.2010 Europa Meisterschaften Budapest 30. – 31.10.2010 World Cup Berlin 11. – 14. 11.2010 Deutsche Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal 25. – 28.11.2010 Kurzbahn Europameisterschaften in Eindhoven 15. – 19.12.2010 Kurzbahn Weltmeisterschaften in Dubai
Termine 2011 5. – 6.2.2011 Länderkampf Deutschland – Großbritannien 12. – 13.2.2011 DMS Vorkampf 26. – 27.2.2011 DMS Endkampf 29.4. – 1.5.2011 40 DSTV Trainerfachtagung in Berlin – Zeuthen 18. – 22.5. 2011 Deutsche Jahrgangsmeisterschaften 3. – 4.12.2011
DMS J Finale
Geimeinsame Festlegung zur Anwendung der FINA-Regeln bezüglich der Schwimmanzüge ab dem 01.01.2010
Ab dem 01.01.2010 wird für den Bereich des Deutschen Schwimmverbandes (alle Veranstaltungen der Fachsparten Schwimmen - einschließlich Freiwasserschwimmen - und Masters) folgendes festgelegt: 1. Schwimmanzüge dürfen bei Männern aus einem, bei Frauen aus einem oder zwei Teilen bestehen, nur bis zu den Knien reichen und - müssen bei Männern unterhalb des Bauchnabels enden; - dürfen bei frauen weder den Nacken noch die Schultern bedecken.
2. Während des Wettkampfes darf nur ein Schwimmanzug getragen werden. Es ist nicht erlaubt, zwei oder mehr Schwimmanzüge übereinander zu tragen.
3. Schwimmanzüge dürfen Anstandsregeln nicht verletzen und müssen aus undurchsichtigem, wasserdurchlässigem Gewebe beschaffen sein.
4. Weitergehende Vorschriften der FINA, der LEN und(oder anderer Internationaler Organisationen bezüglich der Verwendung bestimmter Schwimmanzüge bleiben vorbehalten (Liste der von der Fina geprüften zugelassenen Modelle zu finden unter: http://www.fina.org).
Internationale Zusammenarbeit NVVZT und DSTV
Bei einem nächsten
Treffen der beiden Vorstände werden die Niederländischen
Kollegen ihrerseits eine Themenvorschlagsliste mitbringen um dann
gemeinsam die nächsten Schritte für diese Zusammenarbeit
zu erarbeiten. Erfahrungsaustausch
ist die preiswerteste Investition.
Das
Bild zeigt von links nach rechts:
2. Zum Vorgehen:
NEU - NEU - NEU- NEU - NEU - NEU - NEU - NEU - NEU - NEU - NEU - NEU - NEU Da
wir immer wieder Fragen von Schwimmtrainern erhalten, die ihre tägliche
Arbeit betreffen und sich daraus auch rechtliche Probleme ergeben,
haben wir nunmehr eine neue Rubrik vorgesehen, in der unregelmäßig
Fragen von allgemeinem Interesse durch den mit uns verbundenen Verbandsjuristen
Rechtsanwalt Dr. Reitz aus Aachen beantworten werden.
Hinweis:
Die Deutsche Schwimmtrainer - Vereinigung gratuliert den Trainern für ihre Erfolge während der WM in Rom 2009! Nur die Trainer mit ihren Athleten bringen letztlich den Erfolg!
Norbert Warnatzsch Britta Steffen Gold 100 m Freistil 0:52,07 WR Gold 50 m Freistil 0:23,73 WR Silber 4 x 100 m Freistil (Startschwimmerin 0:52,22 WR) Bronze 4 x 100 m Lagen (0:51,99) Bejamin Starke Silber 4 x 100 m Lagen (Schmetterling 0:50,91)
Paul Biedermann Gold 400 m Freistil 3:40,07 WR Gold 200 m Freistil 1:42,00 WR Silber 4 x 100 m Lagen (0:46,89) Daniela Schreiber Silber 4 x 100 m Freistil (0:52,37)
Thomas Lurz Gold 5 km 56:26,9 Gold 10 km 1:52:06,9
Angela Maurer Gold 25 km 5:47:48,0 Std.
Henning Lambertz Daniela Samulski Silber 50 m Rücken 0:27,23 Silber 4 x 100 m Freistil (0:53,84) Bronze 4 x 100 m Lagen (Rücken 0:59,40) Hendrik Feldwehr Silber 4 x 100 m Lagen (Brust 0:58,51) Sarah Poewe Bronze 4 x 100 m Lagen (Brust 1:06,81)
Martin Grabowski - Thomas Rother - Bernd Henneberg Helge Meeuw Silber 100 m Rücken 0:52,54 Silber 4 x 100 m Lagen (Rücken 0:52,27) Annika Mehlhorn Bronze 4 x 100 m Lagen (Schmetterling 0:57,14)
Michael Spikermann Petra Dallmann Silber 4 x 100m Freistil (0:53,75)
Ehrung der erfolgreichsten Trainer im Deutschen Schwimmverband für die Saison 2008
Nationalmannschaft Norbert Warnatzsch SG Neukölln Berlin Erfolgreichster Trainer während der Olympischen Spiele Peking 2008 Britta Steffen Gold 100 m Freistil 0:53,12 Gold 50 m Freistil
0:24,06 OR + DR Erfolgreichster
Trainer während der Junioren Europameisterschaften in Marco Koch Gold 200 m Brust 2:12,25
Bronze 50 m Brust 0:28,32
Für die Erfolge während der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin 2008 1. SG Dortmund
176 Punkte
(v. l. n. r. Alexander Kreisel - Norbert Warnatsch - Peter Heckmann, Vorsitzender der SG Dortmund)
Aktualisierte Fassung der Handhabung der Kontrollen bezüglich der Schwimmanzüge hier als .pdf zum Download Handhabung der Kontrollen bezüglich Schwimmanzüge Festlegung Anwendung bei Masterswettkämpfen (Stand 01.07.09)
Achtung - Achtung - Achtung
(07.04.09)
Spannende Vorträge und Diskussionen erwarten die Teilnehmer an der Jahrestagung in Goch Nun
hat von Seiten des Deutschen Schwimmverbandes der neue Bundestrainer
Er wird im einleitenden Teil zur Situation im Schwimmen im DSV sprechen sowie die Teilnehmer über Neuerungen, insbesondere über den Aufbau der Stützpunktstruktur informieren, ebenso wird er für Fragen aus dem Plenum zur Verfügung stehen. Außerdem wird er seine Planung bezüglich Vorbereitung WM Rom 2009 und Olympia 2012 vorstellen. Bei einem Interview anlässlich des World Cup in Berlin im November 2008 sicherte Dirk Lange bereits seine Zusammenarbeit mit der DSTV in der Trainerausbildung zu.
(25.03.09)
Ir. Wieger Mensonides Niederlande
Was bedeuten Widerstände
im Wasser, beim Training beim Wettkampf?
(23.03.09)
DSTV Präsidium tagte 16./17.02.09 in Duisburg
Die vom 30.04.-03.05.09
in Goch stattfindende Trainer-Fachtagung erfordert weiterhin Abstimmungsbedarf. Ein Augenmerk sollte auch auf die News der DSTV in der Zeitschrift „Masters Info“ des Deutschen Fördervereins Senioren-Schwimmsport e.V. (DFSS) gelenkt werden. Hier ist unser Mitglied Günter Schmah, den die DSTV in den Fachausschuss Masterssport entsendet, gleichfalls aktiv. Diskussionsbedarf bestand und besteht auch bei der Wahl des Zeitpunktes künftiger Trainer-Fachtagungen. Kollidiert doch das 1. Maiwochenende z.T. mit anderen Verpflichtungen gewünschter Referenten u.a. Veranstaltungen. Für 2010 bleibt es bei der Termin 30.04.-02.05., passende Tagungsstätten werden besucht.
Bericht vom VI World Swimming Clinic in Mexico City 2008
Sein Bericht mit nachstehenden Vorträgen > Mark Schubert “Beijing 2008: Olympic madness“ > Frank Busch “The kick is the key to success in modern swimming” > Phil Whitten
“Visions of the swimming world and predictions of its future” > Dave Marsh “The beginner`s progress brings success to the pro” > Phil Whitten “The new `Hi-Tech`swimsuit: its impact on the sport” > Bill Rose “Open water: strategies, training and competition” > Pierre Lafontaine “The best environment for fast and fun training” > Mark Schubert “The secret to becoming a successful swimmer” > Rick Demont “Strength training for swimmers without compromising their future” Der
komplette Bericht zum Download hier Bei einem Treffen in Berlin bestätigte uns Trainer Jörg Hoffmann, dass er seine Sicht der Trainingsauffassung während der clinic in Mexico bestätigt fand, welche härtere und längere Trainingseinheiten einfordert. Außerdem wünscht er Internationale Kontakte zu fördern, keine Abschottung im Training sondern internationale Trainingscamps, da dort die Athleten motiviert werden und engagierter das Training absolvieren.
Die
Deutsche Schwimmtrainer- Vereinigung e. V.
Helmuth Kempf Er
war Mitglied der 1. Stunde seit Gründung der DSTV im Jahr 1971
hat er die DSTV mit geprägt und vor allen Dingen das Mitspracherecht
der Trainer mit seiner für ihn typischen, freundlichen und offenen
Art im DSV gefördert.
Vorstand der DSTV
BSCTA
45.Annual Swimming Coaching Conference Bericht und Eindrücke zusammengestellt von Martin Grabowski (OKT.2008) Allgemeines: Durch einen schnellen Schulterschluss von der DSTV und dem DSV und mit Unterstützung durch den HSV konnte ich sehr kurzfristig an der Trainertagung der BSCTA (British Swimming Coaches & Teachers Association ) in Hinckley (England) teilnehmen. An der ausgezeichnet
gut organisierten Tagung nahmen ca. 160 Trainer, vorwiegend aus Großbritannien
teil. In einem Beiprogramm wurde am Samstag parallel zur Trainertagung ein ganztägiges Fortbildungsangebot für Lehrer in Bezug auf das Schwimmen angeboten. Ein offizielles Dinner für alle Teilnehmer am Samstagabend, bei dem in sechs Kategorien die erfolgreichen Trainer des Jahres 2008 mit einem Preis geehrt wurden rundete die gelungene Tagung ab. Bevor in vielen sehr offen geführten Vorträgen der Leistungsstand von „British –Swimming“ dargestellt und diskutiert wurde, hat Terry Denison ( Vorsitzender der BSCTA) das Plenum in einer Grundsatzrede auf das Wochenende und auch ganz besonders auf die zukünftigen 4 Jahre bis hin zu Olympia – London – 2012 eingestimmt mit der Aussage „Britisch Swimming is now number three in the world“ und hat dies untermauert mit 2xGold / 2xSilber / 2xBronze sowie 16xFinale und 21x Semifinale bei Olympia in Peking (China) - 4xGold / 2xSilber / 2xBronze bei der JWM in Monterrey (Mexiko) – 10xGold / 5xSilber / 3xBronze bei der JEM in Belgrad (Serbien) Referate: 1. Bill Furniss
/ Nottingham (Eng) ->Rebecca Adlington & the Nova Women`s Superteam Bericht und Eindrücke zusammengestellt von Martin Grabowski (OKT.2008)
? sehr beeindruckender Vortrag mit hoher Emotion dargestellt. ? Bill Furniss`s Trainingsphilosophie wird über hohe Intensität – Laktattoleranz – kurze Pausen – „ harte Arbeit“ sehr erfolgreich umgesetzt.
- Kirsty Coventry, 200 m Rücken 2003 – 2:14,9 / 2004-2:09,1 / 2005-2:09,9 / 2006-2:12,3 / 2007-2:06,8 / 2008- 2:05,2 ( Weltrekord) hat oft Probleme mit Bändern ( Schulter / Knie ), gute Persönlichkeit, lieb und nett außerhalb des Trainings, aber im Wasser „geht es ab“, einmal pro Woche „Paperset“ (kompletter Trainingsplan auf einem Zettel wird ohne Kommentierung / Erläuterung abgeschwommen – Sportler und Trainer haben mentale Erholungspause voneinander), hat Top D – Kicks nach Start und Wende, 2006 Schulterprobleme- mehr Brust trainiert (für Lagen) - Margret Hölzer
23 Jahre, 200 m Rücken 2001-2:14,2 / 2002-2:11,0 / 2003-2:09,2
/ 2004-2:10,7 / 2005-2:08,5 / 2006-2:09,4 / 2007-2:07,1 / 2008-2:06,0,
komplizierte Jugend, Eltern geschieden, 1,5 Stunden Anfahrt zum Training,
immer nur so schnell wie nötig, nach Manchester ( Kurz-WM April
2008) Wechsel nach Seattle, ab Januar nur 1 x/ Tag Training, viel
Intensität, M.H. super „Kampfgeist“ in Melbourne
2007 WM – Goldmedaille mit je nach Renntaktik 6 – 10 D
– Kicks. 3. Marc Spackman / Head Coach Lincoln Vulcans (Engl) ->coaching Lizzie Simmonds - Lizzie Simmonds
trainiert seit 2005 bei Mark Spakman, L.S. 2005 bei EYOF von M.S.
basiert auf große aerobe Grundlage auf 25 m Bahn und 50 m Bahn,
L.S. Stand in 2005 war: Stärken sind D-Kicks / erstklassige Disziplin
/ Unterstützung (Eltern / Ernährung / Management) / super
Athletik – Einstellung , Schwächen sind mentale Schwäche
/ Wissen (Ernährung) / Kraft, in 2006 / 2007 deutliche Technikverbesserung,
viel D – Kicks auf 25 m Bahn trainiert, dabei große Amplitude
und hohe Frequenz, Verbesserung der Ernährung, Krafttraining
auf ihre Defizite abgestimmt ( konnte schlecht rennen), Landtraining
wurde ein großer Punkt im Training, mentale Schulung durch Visualisierung
von Übungen / Focus auf kontrollierbare Punkte bzw. Faktoren
/ Entwicklung von „ich will die Beste werden „ und dies
im Training zu nutzen, bis zur Olympia – Qualifikation 2008
deutliche Verbesserung der Kraft an Land, Entwicklung und trainieren
von Geschwindigkeit mit Aquapacer ( Zugfrequenz), Schulung von Laktattoleranz,
viel Training bei hoher Geschwindigkeit im Speedo LZR Racer, sehr
intensive Serien, viel „negative - split“, viel Laktattoleranz
– Training (mehrmals pro Woche, viel D – Kicks auch in
längeren Serien (mind. 13,5 Meter) BSCTA 45.Annual
Swimming Coaching Conference Bericht und Eindrücke zusammengestellt von Martin Grabowski (OKT.2008) 1x / Fr 2x / Sa
1x) und ca 66 km / Woche (konstant in den 3 Jahren, Veränderung
der Intensität von Jahr zu Jahr. 4. Dave Champion
/ Head Coach Team Ipswich (Eng) -> JWM 2008 (Monterrey) und JEM
2008 - JWM, 6 Trainer,
6 weitere als „Support“, unmittelbar nach jedem Abschnitt
ein Debriefing mit dem ganzen Personal (12), bemängelte die teilweise
täglichen Änderungen durch die Organisation, super Resultat
für GM ? die klare Ausrichtung des Verbandes auf die JWM (Monterrey) als Zielwettkampf inkl. Tapering. 5. Mark Perry / Head Coach Northampton (Eng) -> Open Water (Peking 3 out of 6 medals) - allg. Darstellung
des brit. Systems, viele Sportler und viele Trainer, fast alle aus
dem Becken. 6. Rob Greenwood / Head Coach Gallica (Engl) -> Ancient Britain / Modern Programme - vor 4 Jahren Zusammenschluss von 22 Vereinen mit ca. 4000 Schwimmern, Struktur über vier Aufbaugruppen bis hin zu einer Topgruppe, 9 Einheiten pro Woche mit ca 55 – 60 km / Woche Wassertraining. =< Training ausgelegt auf Intensität / Laktattoleranz / viel „progressive“ - zwei Schwimmer im Team JWM / JEM – Rob Bale 200 F 1:49,4 JWM 71:49,0) JEM und Dan Sliwinski 100 B – JWM, Anreise am 3. Juli (DSV am 4. Juli) nach Rückreise direkt Training am Vormittag und dann früh zu Bett am nächsten Tag normaler Rhythmus mit Training am Vormittag und Nachmittag, Woche nach der JWM ca 35 - 40 km (Montag – Sonntag) dann 2. Woche nach JWM ca. 30 – 35 km (Mo – So), dann JEM Woche 7. Frank Bush / Head Coach University of Arizona (USA) -> Technique and Drills -“the ceiling
are the fundamentals”, Philosophie zum “Schwimmen”
und “Technik”-> dann “Drills”, viel über
Flossen – Schnorchel – Beine (“Kicking”),
sehr viele Technikübungen im Training -> besonders „Wasserfassen“
und Beine (u.a. K-Beine mit Schnorchel mit einem Arm angehoben)Training
mit Bericht und Eindrücke zusammengestellt von Martin Grabowski (OKT.2008)
8. Patrick Miley / Head Coach Garioch (Scot) -> Coac hing Hannah Miley -“Coach
– Swimmer” -> Partnerschaft, Philosophie begründet
auf Thomas Edison Spruch “…. Viele Menschen geben zu früh
auf....“, persönliche Erfahrungen „Trainer“
zu sein: Umgehen mit Verlust und Wechsel (Änderungen) im Zivilleben
und Familie (1989 – 1994) Audiopacing (1995 – 1996) Aquapacer
(1997 – 2000) Überlegungsmethode (2001 – 2003) =< Fan von
Herzfrequenzkontrolle unter besonderem Einbezug von Beziehung Sympathikus
/ 9. Dave Marsh / CEO & Head Coach Mecklenburg Aquatics (USA) -> “Little Things” -“Finish”
– siehe Olympia 2008 – viele 1-3 Platzierungen nur 1/100
Bereiche auseinander 10. Adam Ruckword / Head Coach Birmingham (Engl) / Rebuilding City of Birmingham - allg. Darstellung des Systems von Historie bis aktuell ( mit vielen mangelhaften Bedingungen)
- Arizona –
System – 9 Einheiten / Woche – Mo/Mi/Fr je 2x –
DI/Do/Sa je 1 x, morgens bei Lagenschwimmer Arbeit in der schlechtesten
Schwimmart, Di und Do am Nachmittag Beinarbeit ca. 2,5 – 3 km,
Mi Nachmittag WA- Training, Di/Do erst Kraft (Langstreckler Wasser)
dann Wasser, Sa erst 2,5 Stunden Wasser dann Krafttraining, Mo/Mi/Fr
je 30 Minuten Land vor dem Wasser, extrem viele Varianten für
Stabi – Rumpf, u.a. Ziel am Saisonende Klimmzüge Frauen
(10x) Männer (20x) in den ersten 7 Wochen der Saison 3x/Woche
laufen BSCTA 45.Annual
Swimming Coaching Conference Bericht und Eindrücke zusammengestellt von Martin Grabowski (OKT.2008) Starten, „Schnorchel“ – super aber anschließend noch ohne schwimmen, „Flossen“ – Fußgelenkflexibilität – schnell schwimmen (lange Flossen), „Paddles“ – Fläche vergrößert – langsam schwimmen mit Steigerung – intensive Beine, „persönlich“ – größte Freude die Änderung im Leben des Sportlers zu bewirken – teilhaben am Leben des Sportlers und der Entwicklung 12. Frank Bush / Head Coach Un8iversity of Arizona (USA) -> “Great Ethics – Great Athletes” - “Arizona – Team – Code” – show up (erscheinen) / pay attention (aufpassen) / say the truth ( sage die Wahrheit ) / be honest to the team (sei aufrichtig, respektvoll zum Team), “Team – Unity” – Team Gleichheit ist ein wichtiger Faktor (z.B. für Staffel) und sorgt für Respekt gegenüber den Mitstreitern bezw. auch Männer / Frauen Respekt, „Effort(Bemühungen/ Attitude (Einstellung) / Talent“ sind die entscheidenden Dinge die Sportler dazu erziehen ihr eigener Trainer zu sein, physische / psychische Level limitieren den Erfolg (Gleichgewicht wäre optimal), mit den Sportlern viel sprechen – besonders vor und nach dem Training, Vertrauen auch im alltäglichen Leben (nicht nur schwimmen) – reden über den Alltag – Unterstützung der Entwicklung zu einem ausgereiften Menschen ( mit beiden Füssen auf der Erde) – Ansehen / Aufsehen was Trainer sagt ist die Weisheit ( wie beim Papst), Anerkennung der Teamleistung („Team – Spirit“) ? generelle Strategie von Frank Bush zum Training -> „Day to Day“ – Basis
- neues System soll bis 2016 aufgebaut sein (3 / 7/ 11 Jahresplan) ASA ist der Deckmantel von 31 Sportorganisationen, aktuell Entwicklung von neuer Trainer – Ausbildung, Entwicklung von Fitness- Lehrer / Trainer - Ausbildung, Entwicklung neuer Anforderungen der Qualifikation (seit 2007) in 2008 – 2011 weitere Entwicklung der Fortbildungen und Querverbindung (spezifisch / allgemein) als auch spezielle Ziele und spezielle Regionen entwickeln für / mit Trainer, momentaner Stand und Entwicklung ähnlich wie bei der Trainerakademie in Köln ( versch. Sportarten) – Nutzung lokaler / regionaler Fortbildungen zur Entwicklung – mentoring Entwicklungsprojekte – UK Coaching Center of Excellence in Leeds ( Uni) – dabei führt UKCF alles zusammen und leitet Synergien weiter, bzw. steigert Effizienz, in der ASA gibt es eine Trainerausbildung auf den Stufen 1 – 5 (3-Senior Coach / 4 – Master Coach / 5- fehlt noch), alte Methode auf großer Breite der Teilnehmer viel schwimmbasiert und mehr „was“ zu teach / Coach neue Methode mit Focus auf „wie“ zu teach / Coach und ab Stufe 3 national organisiert.
- es ist einfacher
von “Fehlern zum Erfolg” als von “Entschuldigungen
zum Erfolg” zu kommen
Es war mir eine
wahre Freude und eine große Ehre an der Tagung der BSCTA teilnehmen
zu dürfen. Es verging keine Minute, in der ich nicht durch die
Offenheit der Referenten und die interessierten Fragen des Plenums
die zu jeder Zeit sehr konstruktiv und leistungsorientiert auf die
Zukunft gerichtet waren, begeistert war !!!!! Vielen Dank auch an dieser Stelle an die DSTV, den DSV und den HSV, die mir die Teilnahme an der Tagung ermöglicht haben. Für Fragen oder weitere ergänzende Informationen stehe ich natürlich jederzeit zur Verfügung. Martin Grabowski / Brey Okt.2008
DSTV Präsidium tagte Mitte November in Duisburg Die veränderte Führungsstrukturen im DSV und die damit einhergehende Änderungen im Bereich Aus- und Fortbildung waren ein wichtigen Thema auf der 1 1/2tägigen Präsidiumssitzung. Durch Sportdirektor Lutz Buschkow, Leipzig, und Disziplintrainer Dirk Lange, Berlin, erhofft sich der DSTV mehr Diskussion und Anregung für die Trainerfortbildung und insgesamt mehr Internationalisierung. Dem Antrag auf Aufnahme in den Ausschuss Masters konnte stattgegeben werden, in ihm wird der Mitarbeiter Günter Schmah die Vereinigung vertreten. Im Ausschuss Lehrwesen wird Winfried Leopold das bisherige Mitglied Dieter Graumann ersetzen. Dem Thema Öffentlichkeitsarbeit widmete man sich mit Vorschlägen für mehr online-Präsenz und dem Wunsch nach zeitnaher, aktueller Berichterstattung. Hauptaugenmerk wird wieder auf die nächsten Auflagen „Der Schwimmtrainer“ und die blauen Fachbände mit Veröffentlichungen von Experten gelegt.. Ausführlich
wurden dann die Durchführungsmodalitäten der Trainer-Fachtagung
in Goch/Niederrhein, Sporthotel De Poort, 30.04.-02.05.2009 besprochen.
Die dortige Hotelanlage verfügt über einen umfangreiches
Sportangebot, das die Teilnehmer u.a. ausführlich testen können.
Inhaltlicher Schwerpunkt wird eine Auseinandersetzung mit den Ergebnissen
der Olympischen Spielen 2008 sein. Da der Geschäftsführer Matthias Woyde sein Amt niedergelegt hat, wurde Ulrike Wolf einstimmig als kommissarische Geschäftsführerin gewählt. Ulrike Wolf
Worldcup Berlin 15.11.2008 Dirk Lange tritt Nachfolge von Manfred Thiesmann an!!!!!!
Dirk Lange von 2005 – 2008 National Coaching Derektor / Head Coach des südafrikanischen Schwimmverbandes kehrt nach Deutschland zurück. Er wird als Disziplintrainer an der Seite von Sportdirektor Lutz Buschkow versuchen, das Schiff des Deutschen Schwimmverbandes wieder in erfolgreiche Bahnen zulenken. Der südafrikanische Schwimmverband betrauert seinen Weggang. Er hat einen guten Job gemacht und beglückwünscht gleichzeitig den Deutschen Schwimmverband für seine Wahl. Laut Aussage von
Dirk Lange steht er für Internationalität und Wettkampfhärte.
Jedoch nicht nur die Mannschaft mußgeformt werden, sondern auch der Trainerpulk muss neu auf die neuesten Erkenntnisse und wissenschaftlichen Auswertungen ausgerichtet werden. Hier will er verstärkt mit der DSTV zusammen arbeiten. Dirk Lange wurde im Jahr 1999 von der Deutschen Schwimmtrainervereinigung zum erfolgreichsten Trainer der Nationalmannschaft gekürt. Von allen Seiten wird die Personalentscheidung sicher nicht wohlwollend betrachtet, die Einwände reichen von “ Sucht normalerweise den schnellen Erfolg, dies kann wieder mit der Gegenfrage beantwortet werden, Was braucht der DSV ??????
DSTV
Auswertung der Fragebogenaktion Durch viele Anfragen angeregt, hat die Deutsche Schwimmtrainervereinigung eine Fragebogenaktion über den finanziellen Bogen der Entlohnung sowie rechtliche Absicherung eines Arbeitsvertrages gestartet. Diese Aktion begann während der Deutschen Meisterschaften in Berlin im April 2008 ging weiter während der Jahrestagung der DSTV in Zeuthen Mai 2008 und endete mit den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin 2008 Insgesamt wurden
208 Fragebogen anonym ausgefüllt und abgegeben. Erste Auswertung: Es wurden 208
Fragebogen ausgefüllt abgegeben, erfreulich nur 5 haben keine
Lizenz angekreuzt Aus – und
Fortbildung Über 54 %
der Kosten der Ausbildung und 51 % Kosten der Fortbildung wird von
den Vereinen übernommen. 117 Teilnehmer gaben als Tätigkeit die Bezeichnung Trainer an. Weitere 83 Trainer
sind zusätzlich zu ihrer Trainertätigkeit auch noch in der
Vereins - Vorstands – oder Verbandsarbeit mit organisatorischen
Aufgaben eingebunden. Finanzierungen
Die Frage zum
Erhalt einer Aufwandsentschädigung beantworteten 106 Trainer
mit ja Jedoch nur 74
Akteure nannten den Betrag der Aufwandsentschädigung:
Fast 50 % der Trainer erhalten eine Aufwandsentschädigung nur bis 200,00 € Die Frage nach
Vergütung mit Stundensätzen beantworteten Die 97 Trainer mit Vergütung nach Stundenlohn teilen sich auf: C Lizenz 34 Trainer
davon erhalten 10 eine zusätzliche Aufwandsentschädigung Die Stundenlohnsätze
gehen von 3,72 € bis 45,00 €
35% der befragten
Trainer arbeiten im Bereich der Stundensätze bis 7,70 €
wobei 60 % dieser Trainer im Besitz der C Lizenz sind. Die Frage nach einem festen Monatsgehalt wurde von 44 Trainern mit ja beantwortet davon erhalten 10 Trainer noch eine zusätzliche Aufwandsentschädigung.
Aus diesen Auswertungen
Stundensatzverrechnungen und Gehälter ist zu ersehen, dass die
Finanzierungen meist gemischt erreicht werden über Verein, Stadt,
Land und Bund. Die Frage zu weiteren Vergütungen beantworteten 26 Trainer mit ja aufgeteilt: A Lizenz 11 B Lizenz 11 C Lizenz 4 Jedoch nur 3 Trainer machten Angaben über ihre Vergütung: A Lizenz 2.450,00
€ Arbeitsvertrag Der Arbeitsvertrag
eines der wichtigsten Bestandteile eines jeden Trainers, der am Beckenrand
steht, konnten nur 72 Trainer mit ja beantworten. Bereits 1996 hat
der Rechtsanwalt der DSTV Dr. Helmuth Reitz in einem ausführlichen
Referat auf der Jahrestagung in Warendorf auf die Wichtigkeit eines
Arbeitsvertrages hingewiesen. Gerade auch ehrenamtliche Mitarbeiter am Beckenrand sollten über einen Arbeitsvertrag abgesichert sein, da bei Streitigkeiten innerhalb des Vereins in Haftungsfällen der ehrenamtliche Mitarbeiter keinen Beweis vorlegen kann, dass er die Arbeit im Auftrag des Vereins ausgeführt hat. Bewertung Alle diese Ausführungen sind natürlich nur ein Spiegelbild der abgegebenen Formulare, jedoch sehr deutlich ist zu erkennen, dass immer noch ein Großteil unserer Trainer mehr aus Idealismus denn aus materiellem Anreiz den Beruf oder die Berufung aus üben. Die gerade stattgefundene
Olympia – Auswertung in Göttingen hat auch deutlich gemacht,
dass der Bereich der Trainerfinanzierung noch auf sehr wackeligen
Füssen steht und hier nach Gutdünken der jeweiligen Vereine
und Organisationen gehandelt wird. In einem Zeitungsartikel war zu lesen, ich zitiere: Ein Viertel aller deutschen Trainer im olympischen Hochleistungssport arbeiten nur auf Honorarbasis, davon verdienen über die Hälfte weniger als 400,00 € im Monat, zudem beträgt die durchschnittliche Vertragsdauer 1,7 Jahre. Dieser Ausspruch bestätigt unsere erste Auswertung. Die Deutsche Schwimmtrainervereinigung wird sich weiterhin mit der Auswertung und dem Stand des Trainers innerhalb der sportlichen Entwicklung der Vereine und Verbände beschäftigen. 29.9.2008
Die Deutsche Schwimmtrainer - Vereinigung gratuliert Britta Steffen zu
100 m Freistil in
sowie zu ihrer Goldmedallie über 50 m Freistil in 24,06
Die deutsche Schwimmtrainer - Vereinigung gratuliert Norbert Warnatzsch dem Trainer von Britta Steffen zum großartigen Erfolg seiner
Schwimmerin bei den Olympischen Spielen in Peking 2008
Gegenüberstellung DM Berlin - OS Peking unserer Teilnehmer in Peking
FRAUEN
MÄNNER
Schlussbetrachtungen Am letzten Tag
eine zweite Goldmedaille für Britta Steffen über 50 m Freistil
in 24,06 gleichbedeutend mit Olympia Rekord und Deutschem Rekord. Nun sind die Schwimmwettkämpfe während der Olympischen Spiele 2008 in Peking Geschichte. Aus deutscher Sicht betrachtet mit vielen Enttäuschungen, die Hoffnungen, welche durch die erreichten Zeiten bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin geweckt wurden, sind bis auf drei Ausnahmen nicht erfüllt worden. Britta Steffen und Paul Biedermann haben die Erwartungen erfüllt bezw. übertroffen. Alles andere war Enttäuschung pur. Hier gibt es viel zu tun. Wir haben uns
die Mühe gemacht und eine Auflistung erstellt. Vielleicht kann unsere zusammengestellte Liste als zusätzliche Grundlage für die weitere künftige Arbeit im DSV dienen. 17.8.2008 (17.08.08)
Bundestrainer Manfred Thiesmann berichtet telefon-life für die DSTV von den Olympischen Spielen in Peking
Die Siegesserie von Michael Phelps steht natürlich weiterhin als Gesprächsthema ganz oben. Diese konstante Leistungsserie auf Weltrekordniveau ragt doch sehr heraus und überall gibt es Bewunderung, Hinterfragung und natürlich auch Zweifel ob alles mit rechten Dingen zu geht, jedoch sind dies alles nur Spekulationen. Eine weitere Beobachtung und ein Unterschied zum deutschen Team stellte Bundestrainer Manfred Thiesmann bei den gegebenen Interviews fest, unsere Athleten sind außer Atem besonders bei Helge Meeuw und Christin Zenner festzustellen, dagegen bei den Spitzenathleten anderer Länder ist bei den Gesprächen keinerlei Atemnot festzustellen, also eine super gute und kurze Erholphase. Ein Fazit dieser Olympischen Spiele in Peking ist auf jeden Fall eine enorme Leistungssteigerung nicht nur bei den Aktiven anderer Erdteile, sondern auch bei den Athleten aus den europäischen Nachbarländern, wie Frankreich, Großbritannien und Italien. Der Deutsche Schwimmverband hat hier großen Nachholbedarf, Ausdauer allein genügt nicht, man muss auch schnell schwimmen können. Es ist zwar noch nicht offiziell, jedoch unter der Hand wird der Cheftrainer Springen „Lutz Buschkow“ aus Halle als neuer Sportdirektor gehandelt, wahrscheinlich hat die Erfolgsserie der Springer den Ausschlag gegeben, ob man jedoch die Organisation der verhältnismäßig kleinen Gruppe der Springer auch auf die Schwimmer übertragen kann, bleibt abzuwarten. Dies ist der letzte
Bericht life aus Peking, da Manfred Thiesmann am Sonntag bereits seine
Heimreise antritt. Die Deutsche Schwimmtrainer - Vereinigung bedankt sich ganz herzlich bei Manfred Thiesmann, dass er uns seine Sichtweise, Beobachtungen und Stimmungen life zur Verfügung gestellt hat. Wir wünschen ihm für seine Resttätigkeit als Bundestrainer noch viel Erfolg und wünschen uns, dass er auch weiterhin dem Schwimmsport mit seinen Erfahrungen und seinem Wissen zur Verfügung steht. Protokolliert 16.8.2008 Anni Vandenhirtz (16.08.08)
Bundestrainer Manfred Thiesmann berichtet telefon-life für die DSTV von den Olympischen Spielen in Peking
Endlich eine Erfolgsnachricht!
Dies bedeutet die erste Goldmedaille für den DSV nach 16 Jahren. Dies waren die ersten Worte von Manfred Thiesmann bei unserem täglichen Telefongespräch direkt aus Peking. Bei diesem Finale waren denn auch fast alle DSV Mannschaftsmitglieder in der Schwimmhalle anwesend und es herrschte auch endlich einmal Stimmung im deutschen Lager, was bei den vorherigen Tagen nicht unbedingt der Fall war. Bemerkenswert
die Parallele zwischen dem überragenden Schwimmer dieser Spiele
Michael Phelps und Britta, beide haben kein Höhentraining absolviert. Die unterschiedlichen Vorbereitungen innerhalb der Nationalteams anderer Länder wird sicherlich noch ein Thema sein, womit sich die Deutsche Schwimmtrainer – Vereinigung bei ihrer nächsten Jahrestagung in Goch 2009 beschäftigen wird. Michael Phelps USA stellt jedoch alle anderen Teilnehmer dieser Schwimmwettbewerbe in den Schatten. Seine unheimlich schnelle Erholung, bei seinem Wahnsinns Programm alle Wettkämpfe mit Vorlauf – Semi Finale und Finale bedeuten ja je Disziplin 3 x starten, sind bemerkenswert. Heute morgen bei den Finalläufen gewann er seine 6. Goldmedaille über 200 m Lagen in Weltrekordzeit 1:54,23 dann folgte das Finale von Britta, nach der Siegerehrung 200 m Lagen hatte er gerade noch Zeit seinen Schwimmanzug zu wechseln und seine Goldmedaille zur Aufbewahrung zu geben um im Semi Finale über 100 m Schmetterling die zweitbeste Zeit 50,97 hinter dem Serben Milorad Cavic in 50,92 zu erreichen. Hier stellt sich die Frage nach seinem Trainingsaufbau oder ist hier einfach ein Ausnahmetalent mit Ergeiz und Einsatz zum Tragen gekommen?
Protokolliert 15.8.2008 Claus Vandenhirtz (15.08.08)
Bundestrainer Manfred Thiesmann berichtet telefon-life für die DSTV von den Olympischen Spielen in Peking
Eine gewisse Routine folgt nun den Tagesabläufen und andere Sportarten sind ebenfalls sehr interessant zu betrachten, welche Leistungen dort geboten werden. Beach Volleyball bei dieser hohen Luftfeuchtigkeit ist eine echte Herausforderung, der noch lange nicht jeder gewachsen ist. Da ergeht es den Schwimmern wesentlich besser, die Luft im National Aquatics Center ist hervorragend und für Athleten und Zuschauer gleichermaßen gut zu ertragen. Ab und zu regnet es nein d.h. es schüttet und dann ist jede Bewegung im Freien eine Komplett dusche. Da ist ein Besuch in einer Markthalle schon wesentlich besser zu verkraften, jedoch das Angebot ist schon für unsere Augen teilweise gewöhnungsbedürftig.
Bei Helge Meeuw beim Ausschwimmen um einen Finalplatz über 200 m Rücken machte sich sehr deutlich ein Einbruch im Leistungszustand bemerkbar, bis 100 m konnte er dem Russen Arkady Vyatchanin stand halten, dann jedoch blieb er mit 3,22 Sekunden zurück und konnte so keinen Platz untern den ersten 8 erreichen. Tröstlich
ist, dass auch bei anderen Nationen Berg und Talfahrten in der Qualifikation
um Finalplätze stattfinden. Olympische Spiele sind eben etwas besonderes, manche Athleten wachsen bei diesen Wettkämpfen über sich hinaus, andere haben nicht die Nervenstärke um diesem Druck standhalten zu können. Jedoch kann dies
alles nicht über die allgemeine Leistungsschwäche der deutschen
Schwimmer mit einzelnen Ausnahmen hinwegtäuschen. Unterschiedliche
Zeitzyklen mit Qualifikationsmodalitäten sind schon angesprochen
worden, aber auch das alleine kann nicht der Grund sein. Schließlich
haben viele Länder aus europäischer Sicht die Europameisterschaften
im März diesen Jahres auch als Qualifikationswettkampf genutzt
und diese Zeitspanne entspricht auch der unseren. Ein Unterschied
könnte jedoch die Zusammensetzung unserer Mannschaft darstellen.
Vielleicht war aber auch die Zeit zu kurz um die völlige Umstellung der Wettkampfvorbereitung durch den Sportdirektor Örjan Madsen zu bewerkstelligen. Fragen auf die noch Antworten gefunden werden müssen. Protokolliert Anni Vandenhirtz (14.08.08)
Bundestrainer Manfred Thiesmann berichtet telefon-life für die DSTV von den Olympischen Spielen in Peking Nach der Nichtnominierung
von Manfred Thiesmann durch den DSV für die Olympischen Spiele
in Peking hat sich Michael Groß, dreifacher Olympiasieger -
zählt zu den erfolgreichsten Schwimmern aller Zeiten - sehr kurzfristig
mit Manfred Thiesmann in Verbindung gesetzt und für ihn als Zuschauer
die Teilnahme bei den Olympischen Spielen ermöglicht. Ein Zeichen,
dass man sich sehr gut verstanden hat und dies bis zum heutigen Tage
überlebt hat. 1. Bericht
Zur deutschen
Mannschaft vor Ort denkt er, auch wenn dies so etwas nebensächlich
abgetan wird, dass der neue Speedo Anzug zumindest in den Köpfen
und psychisch eine große Rolle bei den deutschen Athleten spielt,
da sie eine der wenigen Mannschaften vor Ort sind, die diese neuen
Anzüge nicht tragen dürfen, da sie laut Verband an ADIDAS
vertraglich gebunden sind. Weiterhin wurde
seiner Meinung nach das Höhentraining zu stark auf den Höhepunkt
Deutsche Meisterschaften mit Olympia Qualifikation ausgerichtet. Die
gesamte weitere Vorbereitung war wahrscheinlich zu lang und keine
komplette gemeinsame Vorbereitung, da aus schulischen und beruflichen
Gründen immer wieder etliche nicht teilnehmen konnten oder wollten.
(13.08.08)
Deutsche
Schwimmtrainervereinigung Heinz
Hoffmann Heinz Hoffmann “Gründer der Deutschen Schwimmtrainer Vereinigung e.V. ist am 20.7.2008 im Alter von 94 Jahren verstorben. Amann –
Meistermacher – Schwimmpapst – Boss – mit vielen
Namen wurde er gerufen, für seine Aktiven war er Trainer und
auch väterlicher Freund, der sie ins Leben begleitete und ihnen,
wo immer nötig, Hilfestellung anbot.
Von 1969 bis 1971
gab es einen Schwimmausschuss von 3 Trainern, welche die Sparte Leistungssport
zu vertreten hatten. Auch hier arbeitete Heinz Hoffmann erfolgreich
an vorderster Front. Anni Vandenhirtz
Was kommt nach Olympia
Auch dem Vorstand der DSTV war und ist aus eigenen Erfahrungen bewusst wie schwierig ein solches Unterfangen sich darstellt, während einer Meisterschaft Trainer für eine kurze Zeit von ihren Aktiven wegzulocken. Da der Jugend Mehrkampf in den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften integriert war, boten sich die etwas längeren Pausen zwischen Vorläufen und Endläufen an. So waren denn alle Vorbereitungen auf Freitag d. 13.6. 2008 nach Beendigung der Vorläufe gerichtet. Dank der hervorragenden Mitarbeit des Referenten für DSV Veranstaltungen Gunnar Kiupel und dem Ausrichter der diesjährigen der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften „SSC Reinickendorf“ konnte die Veranstaltung in der Meisterschaftslounge stattfinden. Bei einem kleinen Umtrunk sollten nachstehende Themen behandelt werden. < Wie geht
es weiter nach Olympia? Zur Stellungsnahme dieser Themen stellten sich freundlicherweise zur Verfügung: Generalsekretär
Jürgen Fornoff als Vertreter des DSV Präsidiums
Mit dem wohl aktuellsten
Thema „Wie geht es weiter nach Olympia“ eröffnete
DSV Generalsekretär Jürgen Fornoff die Vortragsreihe welches
sich nahtlos mit dem Komplex Leistungskommission verband. Hierbei wird eine
komplexe Betrachtung der Möglichkeiten und das Hauptaugenmerk
auf eine vernünftige Trainerstruktur innerhalb der Stützpunkte
erfolgen. Auch sollen die Erfolgschancen auf Medaillenplätze
klar dargestellt und erklärt werden. Weiterhin soll es in Zukunft einen Leistungssportdirektor geben, welcher für alle 4 Sparten des DSV für die Probleme dieser Art die Verantwortung trägt. An Bundestrainern steht nach Olympia nur noch Achim Jedamsky zur Verfügung, welcher auch weiterhin in diesem Amt bestätigt werden wird. Offene Positionen
müssen neu besetzt werden, jedoch sieht der DSV hier eine Schwachstelle
um gute Trainer zu finden, es fehlt an Nachwuchs. Vorsitzender des Schwimmausschusses Schwimmen Tjark Schroeder umriss die Schwierigkeiten der weiteren Terminplanung, welche immer wieder durch finanzielle Probleme seitens der Finanzierung in Frage gestellt wird. Die Wünsche
vieler Trainer, ob späte Meisterschaft ohne Qualifikation –
oder Meisterschaften entsprechend mit Qualifikation – oder Meisterschaften
mit Jahrgangsmeisterschaften – lassen sich nicht einfach unter
einen Hut bringen. So steht die Terminierung der Deutschen Meisterschaften
auch für 2009 noch auf sehr wackeligen Füssen, da die Verhandlungen
mit dem Fernsehen noch nicht abgeschlossen sind. All diese Schwierigkeiten wurden in kurzen Zügen den anwesenden Trainern nahe gebracht um der im Vorfeld teilweise harschen Kritik aus den Reihen der Trainer entgegen zu treten. Bundestrainer
Achim Jedamsky warb dann für seinen Termin - Deutsche Jahrgangsmeisterschaften
2009 vom 21. – 24.5. 2009 Auch Bundestrainer
haben Zukunftsvisionen welche aber immer wieder an der Realität
der Finanzierung scheitern. So möchte Achim Jedamsky als Bundestrainer
des Nachwuchses ein Perspektiv Team formen, um den Übergang zur
absoluten Spitze abzufedern, da hier mindestens 50 % der Talente bereits
verloren gehen. Zum Schluss konnte DSTV Vizepräsident Winfried Leopold die Jahrestagung 2009 vorstellen, diese findet vom 30.4. – 3.5.2009 in Goch am Niederrhein statt. Der vorläufige Themenkomplex umfasst unter anderem eine Auswertung der Olympischen Spiele Peking aus deutscher und internationaler Sicht, sowie eine Podiumsdiskussion mit deutschen Teilnehmern der Olympischen Spiele 2008. Dazu gesellen sich Fragen der Belastbarkeit und der Technik des Rückenschwimmens. Ein weiterer Schwerpunkt wird sich mit der Wettkampflehre befassen, einem Thema, dass unter anderem den Aufbau des Trainings vor Wettkämpfen als auch die Renngestaltung und die psychischen Probleme der Vorbereitung jüngerer bzw. erfahrener Schwimmer aufgreifen wird. Die aufgestellten Plakatwände mit Erinnerungen aus 37 Jahren Deutsche Schwimmtrainer Vereinigung haben deutlich gemacht, dass einige Probleme aus vergangenen Zeiten auch heute nicht an Aktualität verloren haben.
(30.06.08)
DSTV
Beobachtungen bei der EM Nach einigen Jahren Abstinenz konnte die DSTV wieder 2 Beobachter zu den Europameisterschaften im Schwimmen nach Eindhoven entsenden. Videoaufnahmen,
Analysen und Kontakte für die DSTV waren das Ziel. Wie
wir weiter erfuhren, hat der Deutsche Schwimmverband bereits Zugang
zu diesem Programm, es wäre wünschenswert, wenn bei der
Zusammenarbeit zwischen DSV und DSTV die Möglichkeit bestehen
würde, dass auch Trainer welche im Moment nicht direkt in der
ersten Reihe stehen, aber sicherlich interessiert sind, einen solchen
Zugang erhalten würden. Überhaupt
ist es schade, dass nach unserem Wissensstand der DSV kein Beobachterteam
nach Eindhoven entsandt hat. Einige Trainer wären sicherlich
gerne in Eindhoven gewesen. Terminierung
Wenn
man bedenkt, dass die Franzosen zum gleichen Zeitpunkt wie wir ihre
einzige Qualifikation für Peking bestreiten und hier ihre Leistungen
in hervorragender Weise „Weltrekorde Alain Bernard“ in
Eindhoven abrufen konnten, muss man sich wirklich fragen was besser
ist. Wir
haben uns bei vielen Mannschaften über den Qualifikationsmodus
für Peking erkundigt. Für Italien und Polen sind die Nationalen Meisterschaften vom 1. – 5. bzw. 3. – 6. April 2008 die letzte Qualifikation, jedoch zusätzlich konnten sich die Athleten auch schon bei der EM in Eindhoven qualifizieren. Trotz der Terminenge war Italien hier sogar mit einem 42 köpfigen Team vertreten. Trainertreffen: Bei
diesem Vortrag ging es um die Frage: Sehr
ausführlich wurden in den einzelnen Schwimmtechniken an Hand
von Videoaufzeichnungen, Messungen und Analysen die Körperform
zum entsprechenden Rhythmus des einzelnen dargestellt. Diesen sehr interessanten Vortrag sehen wir wieder einmal als guten Start an, dass innerhalb der Schwimmtechniken doch immer wieder neue Erkenntnisse hervorgebracht werden, welche in der richtigen Anwendung bestimmt zur Leistungssteigerung beitragen können. Als negativ empfanden wir, dass die Aufnahmen nicht aus dem Wettkampfgeschehen hervorgegangen waren, sondern es sich um Aufnahmen einzelner Schwimmer in leeren Becken handelte, Wettkampf und so genanntes Vorschwimmen sind aus unserer Sicht jedoch mit der nötigen Vorsicht zu genießen. Wir denken durch viele Gespräche und neue Kontakte wäre vielleicht hier die Grundlage geschaffen, einer unserer nächsten DSTV Fachtagungen international zu gestalten.
Super
Europameisterschaften sind Geschichte. Die Wettkämpfe und vor
allen Dingen der Schade, ohne große Beteilung der deutschen Schwimmer!!!! Europa hat jedenfalls in Sachen schwimmsportliche Leistungen im Weltschwimmsport auf dem Weg zu den Olympischen Spielen einen guten Platz eingenommen. Anni und Claus Vandenhirtz
Ehrung der erfolgreichsten Trainer im Deutschen Schwimmverband für die Saison 2007
Jaqueline Zenner VfV Hildesheim
Christin
Zenner Gold 50 m Rücken 0:29.12 AKR / CR Silber 100 m Rücken
1:03,35 Ehrung für die erfolgreichste Nachwuchsarbeit im Jugendbereich im Deutschen Schwimmverband für die Saison 2007
Für
die Erfolge während der Deutschen Jugendmeisterschaften 1. Wfr. Hannover 190 Punkte 2. S.V. Halle 154 Punkte 3. SG –EWR Rheinhessen Mainz 105 Punkte
Leistungsbild
der DSTV 36 Jahre besteht
die Deutsche Schwimmtrainervereinigung, eine in sich eigenständige
Stimme im Deutschen Schwimmverband, inzwischen eine der größten
Schwimmtrainer-Vereinigungen Europas. 36 Jahre Schwimmtrainervereinigung
bedeutet auch ein Wandel vom ehrenamtlichen zum Teilzeit- oder Berufstrainer
als volltime Job mit allen Nebenwirkungen. Die bisher erschienenen
28 Bücher „ Lernen und Optimieren“ dokumentieren
Weiterbildung auf hohem Niveau, welche auch an Universitäten
im In – und Ausland versandt werden. Diese blauen Bände
stellen eine breit gefächerte Dokumentation des Schwimmsports
in allen Facetten dar, und ermöglichen auch den Trainern eine
fachliche Weiterbildung, die nicht an den Jahrestagungen der DSTV
teilnehmen können. Die seit 1977
erscheinende Mitglieder Zeitschrift „ Der Schwimmtrainer“
hat nichts an Aktualität verloren. Das seit 1972 aufgebaute Filmarchiv der DSTV mit aktuellen Dokumentationen der modernen Schwimmtechnik bei Internationalen Großereignissen, sowie Aufzeichnungen der gesamten Finalläufe der Deutschen Meisterschaften , und Lehrbeispielen auch mit Unterwasseraufnahmen zeugen von der umfassenden Arbeit innerhalb der DSTV um Trainern auch auf optischem Wege die Weiter- und Fortbildung zu erleichtern. Das zusätzliche jährlich stattfindende Seminar „Komplexe Leistungsdiagnostik ( KLD )“ ermöglicht im begrenztem Maße Trainern und Aktiven anhand der Tests und deren Auswertung diese mit der KLD vertraut zu machen und Hinweise zur künftigen Trainingsgestaltung an Hand zu geben. Die Webseite der
DSTV (www.dstv-online.de) ermöglicht den Trainern sich zusätzlich
umfassend über die DSTV zu informieren.
(09.10.07)
DSTV
Wettkampfwesen
Betrachtet man
das Wettkampfwesen im Deutschen Schwimmverband, so kann man feststellen,
daß es im Grunde nur 2 Arten von Wettkämpfen gibt, Meisterschaften
vom Bezirk bis zu den Deutschen Meisterschaften als höchstes
Ziel und von Vereinen ausgerichtete Jahrgangs - Wettkämpfe mit
überhöhten Teilnehmerzahlen. Gerade Jugendliche genießen es, sich mit ihresgleichen zu messen, dies bedeutet ja auch Wettkampfsport Anstrengende Tage
stehen für eine oder einen jungen Schwimmer / in bevor, welche
sich durch Fleiß und Freude am Schwimmen ausgezeichnet hat und
vom Trainer oder Trainerin zu einem der Vereinswettkämpfe gemeldet
wird, in der Hoffnung eventuell eine Qualifikationszeit für die
entsprechenden Meisterschaften zu erreichen. Auf Bezirksebene
und teilweise auf Landesebene erfolgen die gleichen Abläufe,
nur mit dem Unterschied, daß es eventuell noch Finalläufe
gibt, wo er dann eventuell endlich gegen ihres- oder seinesgleichen
starten kann. Nachträglich
erhöhtes Meldegeld ( ENM) Warum kann jeder,
der die Pflichtzeit erreicht hat, an den Meisterschaften teilnehmen? Einige Ideen und Vorschläge welche sich aus den oben erwähnten Diskussionen innerhalb der DSTV mit den Trainern herauskristallisiert haben: Im Zeitalter des
Computers sind mit einem Mausklick Bestenlisten jeden Jahrgangs abrufbar
und jederzeit aktuell. Folglich könnten in jedem Jahrgang höchstens
3 oder 4 Läufe entsprechend der Bestenliste zugelassen werden.
Eine weitere Variante: Bei diesen Vorschlägen
würde nachträglich erhöhtes Meldegeld entfallen und
ehrgeizige Eltern und Trainer oder reiche Vereine könnten die
Meisterschaften nicht unnötig verlängern. Die Wettkämpfe
könnten in wesentlich kürzeren Zeitabschnitten durchgeführt
werden. Hier ist endlich
ein Umdenken innerhalb der Landesverbände gefordert. Kindgerechte Wettkämpfe
Eigentlich sollte
die WB für alle Landes - Schwimmverbände gleiche Geltung
haben? Oder ist sie ein wertloses Stück Papier? Die DSTV wird die Einhaltung und Umsetzung der einstimmig beschlossenen Richtlinien für kindgerechte Wettkämpfe weiter verfolgen. Annähernd 600 Trainer und Trainerinnen haben sich bis jetzt in der DSTV zusammen gefunden und versuchen das Geschehen im Deutschen Schwimmverband mit zu formen und zu gestalten. Die DSTV ist zwar nur mit je einer Stimme in den jeweiligen Ausschüssen und Gremien des DSV vertreten, jedoch um so mehr Trainer und Trainerinnen unsere Vereinigung mitgestalten je mehr Kraft werden die Aussagen der DSTV besitzen. Anni Vandenhirtz
Deutsche Jahrgangsmeisterschaften in Dortmund
Es brauchten keine
Vorläufe stattzufinden und die Finalläufe waren teilweise
noch nicht einmal mit 8 Teilnehmern voll belegt. Gerade 27 weibliche
Finalteilnehmerinnen gegenüber den Männern mit 46 Finalteilnehmern
konnten in den Finalläufen an den Start gehen. Auch bei den Jugend Mehrkämpfen mit seinen schwimmspezifischen Übungen, eine sicherlich sehr gute und allumfassende Überprüfung wird die schwimmerische Leistung doch schon sehr hoch gepuscht. Die DSTV betrachtet schon seit längerem sehr kritisch die Vorgabe der entsprechenden Jahrgänge und deren Zielsetzung. Bei den Frauen
ist in diesem Jahr eine durchgehende Zielsetzung durch nachfolgende
Maßnahmen bis zum Jahrgang 91 gegeben. Bei den Männern
sieht es aus der Sicht der DSTV etwas günstiger aus. 8 Jahre Intensivtraining
bis zum Ende der Jahrgangsmeisterschaften, vielleicht eine zu lange
Zeit, da hier eigentlich erst der Hochleistungssport beginnt. Anni und Claus
Vandenhirtz
Abstimmung DSV Schwimmwoche Ja oder Nein
Die DSTV nahm
dies zum Anlaß, bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin
– der DSTV Jahrestagung in Braunschweig und den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften
in Dortmund, die anwesenden Trainerinnen und Trainer über dieses
Projekt „ Schwimmwoche Ja oder Nein „ Schwimmwoche ja,
- aber dann auch mit Endläufen für alle Jahrgänge –
Beginnend bei
den Deutschen Meisterschaften in Berlin über unsere Jahrestagung
in Braunschweig und endend bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften
in Dortmund gaben Dieses Ergebnis wird bei der nächsten Fachausschußsitzung Schwimmen sicherlich die Ergebnisfindung beeinflussen bzw. erleichtern.
Abstimmung durch die DSTV Schwimmwoche "Ja oder Nein"
Ehrung DSV Nachwuchs 2006
Seit nunmehr 10
Jahren wird diese Ehrung durch die DSTV durchgeführt. Nur 2 Vereine
konnten in unregelmäßiger Reihenfolge den Titel „erfolgreichste
Nachwuchsmannschaft“ für sich in Anspruch nehmen. Dass beim SV Halle
diese Ehrung in der Nachwuchsarbeit Früchte trägt, konnte
man an den Erfolgen bei den Deutschen Meisterschaften im April sehen. Wir wünschen dem Trainer 3- Gestirn Ehepaar Embacher und Carmela Ertel weiterhin viel Erfolg in der Trainingsarbeit vom Jugendlichen bis zum Top Athleten.
Ehrung beste Nachwuchsmannschaft 2006 SV Halle Claus Vandenhirtz mit Carmela Ertel Carmela Ertel SV Halle mit der Ehrung beste Nachwuchsmannschaft 2006
Trainerehrung 2007 durch die Deutsche Schwimmtrainervereinigung im DSV Trotz der etwas ungewöhnlichen Terminierung - Deutsche Meisterschaften im April und knapp 10 Tage nach den Weltmeisterschaften in Melbourne / Australien konnte die Ehrung des erfolgreichsten Trainers innerhalb der Nationalmannschaft im Jahr 2007 vorgenommen werden. Die Ehrung fand
wiederum während der Deutschen Meisterschaften in Berlin am Samstag
vor den Finalläufen statt. Ein Zinnteller mit den Wappen der 16 Bundesländer und eine Goldmedaille wurde durch den Vizepräsidenten der Deutschen Schwimmtrainervereinigung Claus Vandenhirtz dem erfolgreichsten Trainer im Jahr 2007 Stefan Lurz unter großem Beifall überreicht. Mit einer Goldmedaille und 3 Silbermedaillen hat er seine beiden Schützlinge Bruder Thomas und Ehefrau Annika punktgenau vorbereitet und beide Athleten konnten ihre Leistungen in Melbourne erreichen und verbessern. Thomas Lurz erreichte
Gold über 5 km in 56:49,6 und holte über 10 km in 1:55:32,58
eine Silbermedaille. Der Trainer Stefan
Lurz blickt als aktiver Schwimmer auf Wettkampferfahrung zurück,
Teilnahme JEM 1993 (8. über 200 S) JEM 1994 in Padovice (3. über
200 S) und 1995 bei den EM in Wien 6. über 5 km. Seine Kritikpunkte über das schlechte Abschneiden eines Großteils der Nationalmannschaft bei den Weltmeisterschaften in Melbourne sieht er in einer zu langen Vorbereitungsphase ohne hochwertige Wettkämpfe und zu wenig Abwechslung im Tagesablauf innerhalb dieser langen Vorbereitungszeit. Seine Wünsche für die Zukunft sind die Nachwuchsförderung und vor allen Dingen ein besserer Austausch mit internationalen Trainern, da ein „ über den Tellerrand schauen“ viele neue Einblicke in der bestehenden Trainingsarbeit eröffnen können und neue Impulse einen Schub in die richtige Richtung bedeuten. Anni Vandenhirtz
Zusammenarbeit WSCA – DSTV
Diese Urkunden
dokumentieren den Leistungsstandard der im Jahr 2006 erreichten Zeiten
und Plazierungen im weltweiten Schwimmsport und wurde bis Platz 25
bewertet. 16 Frauen und
11 Männer hatten sich mit ihren Disziplinen unter den besten
25 plaziert und konnten am DSTV Stand diese Urkunden entgegen nehmen.
Die besten Plazierungen
erreichten Britta Steffen 100 F und Annika Lurz 200 F beide Platz
1 gefolgt von Helge Meeuw 100 R Platz 2 Insgesamt wurden 51 Plazierungen erreicht. Diese Dokumentation des erreichten Weltstandards ist sicherlich Ansporn und Anreiz für die Athleten ihre gesteckten Ziele im internationalen Vergleich weiter zu verbessern. Bei dieser Übergabe
an unserem Infostand blieben natürlich Fragen an die Athleten
nicht aus. Uns als Vertretung
der Trainer ist aufgefallen, daß bei fast allen Gesprächen
der zündende Funke in Melbourne vermist wurde, auch bei dem Interview
mit Örjan Madsen wurde dies bestätigt. Aus seiner Sicht
fehlte die Fröhlichkeit und das Selbstbewußtsein im Wissen,
daß man gut vorbereitet ist und nun endlich den Beweis seiner
Leistungsstärke antreten kann. Peking rückt immer näher und ein solches Desaster wie in Melbourne möchte keiner, darum sollen laut Aussage von Örjan Madsen der Zeitplan und Trainingsablauf im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2008 auf der nun folgenden Auswertetagung neu erarbeitet werden. Anni und Claus
Vandenhirtz
DSTV Präsidium diskutiert anstehende Themen vor ihrer Jahrestagung vom 4.5. – 6.5.2007 in Braunschweig. 1. Beschlussfassung des Hauptausschusses des DSV zur Umsetzung der NADA – Vorschriften zur „Missed Test Policy Die sehr kurzfristig
durch die DSV Präsidentin Frau Dr. Christa Thiel der DSTV zugesandte
Die Einverständniserklärung
wurde nach Abstimmung im Präsidium, von unserem Präsidenten
Georg M. Fuchs, unter Vorbehalt mit der Maßgabe, die gesamten
Bestimmungen noch in diesem Jahr zu überarbeiten, unterzeichnet.
Eine Stellungnahme durch unseren Rechtberater Rechtsanwalt Dr. Helmut
Reitz wurde dieser Erklärung beigefügt. Dank der guten Planung unseres Vizepräsidenten Winfried Leopold wird dieses wichtige Thema auch bei unserer diesjährigen Jahrestagung im Programm berücksichtigt und durch Dr. Helmut Reitz mit dem Thema „Doping und Strafrecht“ gut vertreten sein. Die Situation im DSV zu den „Anti Doping Bestimmungen“ wird nicht wie vorgesehen von Jürgen Fornoff vertreten, da zur gleichen Zeit die Hauptausschußsitzung des DSV stattfindet an der er teilnehmen muß, sondern dankenswerter Weise durch den WB Koordinator des DSV Manfred Dörrbecker dargestellt und erläutert. Aufkommende Fragen werden sicherlich von beiden Fachleuten beantwortet werden. 2. Terminüberschneidungen Wieder und nun
schon zum wiederholten Mal findet unsere Jahrestagung ohne Vertretung
des DSV Präsidiums statt. Obwohl wir bereits im Juli 2006 wie
in jedem Jahr alle Landes-verbände und den DSV mit einem Schreiben
informiert haben und die Bitte geäußert haben unseren Termin
4.5. – 6.5. 2007 unbedingt zu schützen und freizuhalten.
Eine wichtige
Diskussion für die Zukunft des Sports wird die angedachte Veränderung
des Schulsystems vor allen Dingen durch die Ganztagsschulen bringen.
Der DSV hat diesen Bericht leider nicht veröffentlicht!
Claus Vandenhirtz
Deutsche Schwimmtrainer – Vereinigung Nachfolgend eine
Abhandlung unseres Rechtsberaters und Rechtsanwalt Dr. Helmut Reitz
Doping und Strafrecht
Zur Diskussion steht ein Anti-Doping-Gesetz.
Bisher hat sich der Gesetzgeber mit dem Phänomen des Doping nicht beschäftigt, so dass es bereits an einer gesetzlichen Definition fehlt. Gleichwohl ist über die internationalen und nationalen Organisationen eine allgemein verbindliche Definition gefunden worden, wonach man unter Doping alle Vorgehensweisen versteht, die sich als unerlaubte, medizinische Methoden zur Leistungssteigerung im Sport darstellen. Von genau dieser Definition geht auch die für den gesamten in Deutschland betriebenen Sport zuständige nationale Anti-Doping-Agentur NADA aus, die der internationalen Doping-Agentur WADA nachgebildet ist. Die zum Einsatz kommenden Doping-Mittel sind mannigfaltig. So werden mit unterschiedlichsten Zielsetzungen narkotisierende Mittel, Hormone, Stimulanzien und insbesondere auch die anabolen Steroide eingesetzt. Im Sinne der Definition des Begriffs "Doping" ist daher festzustellen, dass all die Mittel und Methoden, die in den sogenannten "Doping-Listen" aufgeführt sind, gleichzeitig und automatisch den Tatbestand des Dopings erfüllen. In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass sich die einzelnen Sport-Verbände und damit, wie in der weiteren Kette die Sport-Vereine und letztendlich in dieser Kette die Sportler, durch ihre Zugehörigkeit zum Verein und zum Verband, diesen Vorgaben endgültig unterwerfen. Daraus resultiert im übrigen auch die Pflicht und Aufgabe, sich bei jeder wettbewerbsmäßigen sportlichen Betätigung vorher bei Einnahme irgendwelcher Medikamente darüber zu erkundigen, welche Mittel und Substanzen aktuell in den jeweiligen Doping-Listen aufgeführt sind. Als weitere besondere Doping-Form gilt nunmehr auch das sogenannte "Blut-Doping" mit Eigenblut, wozu durch die Wissenschaftler zwischenzeitlich auch Nachweisbarkeitsmethoden entwickelt worden sind. II. Wesen der Disziplinarmaßnahmen Im Rahmen der wettbewerbsmäßigen sportlichen Betätigung und veranlasst durch die Einzelrechtsordnungen der entsprechenden Sport-Verbände findet eine Sanktionierung des Doping statt. Diesseits wird bewusst der Begriff der Sanktionierung gewählt, obwohl die deutsche Übersetzung der Bestrafung passend wäre. Da die Bestrafung jedoch sofort die Möglichkeit der Strafbarkeit im Sinne des Strafgesetzes impliziert, soll in diesem Zusammenhang hier der Begriff der Sanktionierung voranstehen. Die vorgesehenen Einzelmaßnahmen zur Sanktionierung sind unterschiedlich ausgeprägt, jedoch in ihrer Tendenz eindeutig dahingehend, dass Sperren für Sportler und mitverantwortliche Funktionäre ausgesprochen werden, dass Vereine Ausschlüsse von Wettbewerbsveranstaltungen des Verbandes erleiden und dass zusätzlich Geldstrafen gegen die Doping-Sünder ausgesprochen werden. Die für den deutschen Schwimmverband einschlägigen Regelung finden sich in der Rechtsordnung in der Fassung vom 17.06.2006 aktuell wieder und sind dort abgehandelt tautologisch über §§ 34 I und 34 III, die jeweils auf die Spezialregelung der Anti-Doping-Ordnung in der derzeit geltenden Fassung vom 18.11.2006 verweisen.
Es lässt sich trefflich formulieren, dass für prominente Sportler mit entsprechender Presse-Veröffentlichung national und international und für Sportler in unteren Klassen in ihrem Bekanntheitsbereich die Sanktionierung wegen Doping eine Stigmatisierung nach sich zieht. Die sozialen Folgen einer Doping-Bestrafung im Rahmen der Disziplinarordnung ist somit erheblich, woraus sich sodann auch wirtschaftliche Nachteile ergeben können. Damit nimmt die Disziplinarmaßnahme mittelbar auch eine Strafwirkung ein, die auch durchaus gewollt ist und ihre Berechtigung findet. Sie stellt jedoch keine Bestrafung im Sinne der Strafrechtsverfolgung dar. Eine Strafrechtsverfolgung ist überhaupt nur dann vorstellbar, wenn der Gesetzgeber eingreift und einen Tatbestand schafft, der die Verfolgung auslöst. In diesem Falle ist sodann auch automatisch und ausnahmslos die Strafverfolgungsbehörde, Staatsanwaltschaft, zuständig, und kann parallel zu den verbandsinternen Disziplinarmaßnahmen eigene Ermittlungen anstellen und die Bestrafung durch Strafanklage oder Strafbefehl einfordern.
Bisher ist eine eigenständige Strafbarkeit im vorbeschriebenen Sinne in Deutschland nicht gegeben. Die einzige Anknüpfungsnorm, die sich mit Doping-Mitteln beschäftigt, ist § 6 a I des Arzneimittelgesetzes, eingefügt durch das 8. Arzneimittel-Änderungsgesetz vom 07.09.1998, wonach das gesetzliche Verbot normiert ist, Arzneimittel zu Doping-Zwecken im Sport in den Verkehr zu bringen, zu verschreiben oder bei anderen anzuwenden.
Die Einnahme von Doping-Mitteln selbst ist jedoch gemäß § 6 a AMG nicht verboten und demgemäß auch nicht strafbar. Dies bedeutet für die Praxis, dass eine Unterscheidung zwischen dem sogenannten Doping-Sünder, also dem Sportler und den Personen stattfindet, die ihm die Möglichkeit zum Doping verschaffen. Die gesetzliche Beschreibung des in Verkehrbringens, der Verschreibung oder der Anwendung bei anderen besagt nichts anderes, als dass alle Personen hier strafrechtlich verfolgt werden, die es dem Sportler ermöglichen, das entsprechende Arzneimittel einzunehmen. Weiter ist hier zu berücksichtigen, dass in diesem Zusammenhang nur eine Strafbarkeit besteht für Substanzen und Mittel, die dem Arzneimittel-Gesetz unterliegen. Ist also eine Substanz oder ein Mittel nicht als Arznei definiert, so findet eine Strafrechtsverfolgung auch in diesem Zusammenhang nicht statt. Damit ist der einzige derzeitige Ansatzpunkt strafrechtlicher Natur abgeschlossen. Die Diskussion geht jedoch dahin, jede Form des Doping, also auch durch den Sportler, unter Strafe zu stellen und damit der Strafrechtsverfolgung des Staates zuzuweisen. Die vorliegende Darstellung setzt sich jedoch nicht mit den diesbzgl. geäußerten Meinungen auseinander, sondern soll lediglich den Status strafrechtlicher Anknüpfungspunkt wiedergeben. Danach verhält es sich so, dass die doch eingeschränkten Möglichkeiten des Verbandsrechts in Deutschland von vielen Beteiligten als unzureichend angesehen werden. Die Rechtskommission des Sports gegen Doping hat entsprechende Vorschläge unterbreitet, wonach die Einrichtung von Schwerpunkts-Staatsanwaltschaften, die Verschärfung der Strafbarkeit nach den bereits erwähnten § 6 a AMG und auch die Strafbarkeit des Besitzes anaboler Steroide vorgesehen sein soll. Interessanter Weise weist die Kommission in ihrem Abschlussbericht jedoch ausdrücklich darauf hin, dass eine Strafrechts-Gesetzgebung gegen Doping dem Ultima Ratio-Gedanken unterstellt ist, wonach erst nach Ausschöpfung der sich in anderen Rechtsgebieten ergebenden gesetzgeberischen Handlungsmöglichkeiten diese weitere Möglichkeit überhaupt in Betracht kommen soll. Nach der Vorstellung
dieser Kommission, die im übrigen als übereinstimmend geschildert Die insoweit dargestellte Position ist vergleichbar mit der des Umgangs mit leichten Drogen, wie Haschisch. Auch hier hat eine jahrelange Diskussion darüber stattgefunden, ob der Besitz von Haschisch bereits unter Strafe stehen soll oder nicht. Im weiteren steht dort zur Diskussion ein Straftatbestand "Sportbetrug", auf den im folgenden eingegangen werden soll. V. Doping als "Sportbetrug" Der Betrugstatbestand des § 263 StGB (Strafgesetzbuch) geht davon aus, dass bestraft wird, wer in der Absicht sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen und dadurch das Vermögen eines anderen beschädigt, dass er den anderen täuscht, bestraft wird. Angewandt auf einen gedopten Sportler bedeutet dies, dass er mindestens den Veranstalter einer Sportveranstaltung betrügt, der den Sportler für seine Beteiligung oder für einen errungenen Erfolg zahlt. Der Sportler hat nämlich seine Leistungsfähigkeit künstlich und unerlaubter Weise gesteigert und dadurch über die Ordnungsgemäßheit der Durchführung des Wettbewerbs getäuscht und dadurch letztendlich den Veranstalter dazu bewogen, ihm ein Antrittsgeld zu zahlen oder einen Gewinn auszuzahlen. Im Verhältnis zu den Mitbewerbern jedoch stellt sich die entsprechende Subsumtion als deutlich schwieriger dar und ist demgemäß die vorhandene Strafrechtsnorm nicht ausreichend. Die gleiche Problematik besteht auch im Verhältnis zu Zuschauern, die ein Eintrittsgeld zahlen, um die sportliche Leistung auch dieses Sportlers zu sehen. Letztlich ist auch im Verhältnis z.B. zu jemanden, der auf das sportliche Ergebnis wettet, die Frage der strafrechtlichen Konsequenz noch ungeklärt. Man bedenke hier die Entscheidung im Manipulationsfall des Schiedsrichters Hoyzer, die Mitte Dezember erst abgeschlossen werden wird. Hier wird offen diskutiert, dass gegebenenfalls der Tatbestand des Betrugs nicht erfüllt sei. Die Problematik kann nur erfasst und aufgefangen werden durch die Ergänzung einer weiteren Vorschrift. Der Kommissionsvorschlag sieht deshalb eine neue Vorschrift nach § 298 a des Strafgesetzbuches vor, mit der Überschrift § 298 a Wettbewerbsverfälschungen im Sport 1. Wer in der Absicht sich oder einem Dritten einen Vermögensvorteil zu verschaffen, auf den Ablauf eines sportlichen Wettkampfs durch den Einsatz verbotener Wirkstoffe und Methoden zu Doping-Zwecken mit wissentlich falschen Entscheidungen oder ähnlich schwerwiegenden unbefugten Manipulationen einwirkt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft. 2. In besonders schweren Fällen ist die Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter 1. gewerbsmäßig
oder als Mitglied einer Bande handelt, die zur fortgesetzten Bege-
Diese Bedenken gründen auf der Vorstellung des Grundgesetzes, wonach die sogenannten "Kerngüter" zu schützen sind, zu denen Gesichtspunkt der Sport-Ethik und der sozialen Funktionseinheit des Sports nicht gehören.
Indes wird damit die weitergehende Problematik offenkundig. Der mögliche Vorschlag einer Gesetzesergänzung sieht vor, dass der Täter sich einen Vermögensvorteil zu verschaffen versucht. Mithin werden über diese Strafrechtsnorm Amateur-Sportler, die keine Antrittsgelder oder Gewinnprämien oder Erfolgszahlungen erhalten, von diesem Tatbestand überhaupt nicht umfasst. Nach dem bisherigen Stand der Diskussion ist auch im Hinblick auf die mögliche Betrugs-Thematik nicht vorgesehen, diesbzgl. Änderungen vorzunehmen. Mithin wird hier ein ganz erheblicher Bereich des Sports, in dem Doping vorkommen kann und auch vorkommt, über diese Regelung nicht umfasst.
Völlig unstreitig ist seit etlichen Jahren, dass Doping den Körper schädigt und sogar zum Tode führen kann. Einige prominente Sportler sind Opfer ihrer eigenen Doping-Praxis geworden. Auch ist unstreitig, dass Doping nicht etwa als Heilmaßnahme - mittelbar - angesehen werden kann, weil eine Kraftsteigerung ja grundsätzlich eine Verbesserung der Gesundheit bedeuten könnte. Auch wird durch eine ärztliche Verordnung der Tatbestand des Doping nicht ausgeräumt. Daher ist eine Strafbarkeit bereits gegeben über den einschlägigen Tatbestand des § 223 StGB, in dem normiert ist, dass jede Schädigung der Gesundheit als Körperverletzung anzusehen ist, es sei denn, es liegt eine wirksame Einwilligung des Sportlers vor. Eine wirksame Einwilligung kann nur dann angenommen werden, wenn der Sportler über alle möglichen Folgen der Einnahme des Doping-Mittels informiert ist und die schädlichen Nebenwirkungen für sich realisiert hat.
Nicht umfasst wird jedoch hier eine mögliche Strafbarkeit des Sportlers selbst. Die Selbstschädigung ist nicht strafbar. Nicht einmal der Versuch des Selbstmordes steht unter Strafe, mithin ist das geringere Gut der Gesundheit im Verhältnis zum höheren Gut des Lebens auch ein solches, das nicht durch Eigenhandlungen verletzt werden kann, jedenfalls nicht im Sinne einer gesetzlichen Strafbarkeit. Hier sind also verfassungsrechtliche und auch historisch strafrechtsmäßige Beschränkungen einer Strafbarkeit gegeben. Weitergehende Ansatzpunkte strafrechtlicher Verfolgung gegenüber dem sich selbst dopenden Sportler, sind derzeit nicht erkennbar und stehen auch nicht in der Diskussion.
Hinsichtlich der durch Beteiligung am Doping möglicherweise zu erfüllenden Straftatbestände sind Ansätze bereits geschaffen und müssen diese lediglich durch die Strafverfolgungsbehörden und die angerufenen Gerichte mit Leben gefüllt werden. Es bleibt jedoch die Diskussion grundsätzlich offen, inwieweit weitergehende strafrechtliche Sanktionsmaßnahmen vorstellbar sind. Da der Sport unstreitig in der Öffentlichkeit eine immer größere Bedeutung einnimmt, müssen auch die Folgen ungewünschten Handelns für eine strafrechtliche Sanktionierung offen sein. Inwieweit diesbzgl. die Einführung neuer strafrechtlicher Vorschriften tatsächlich erforderlich ist, wird die weitere Diskussion zeigen.
Deutsche Schwimmtrainer Vereinigung Höhen
und Tiefen einer Deutschen Meisterschaft Alles Neu!!!!!
Nichts in gewohnten Bahnen Klare Aussage
zu den Europameisterschaften Helsinki: die Erst - und Zweitplazierten
sind nominiert Dann fangen jedoch
die Schwierigkeiten an! Die anfängliche
Hochstimmung unter den Athleten, welche sich im Höhentraining
4 Wochen in der Sierra Nevada in Südspanien vorbereitet hatten,
wechselte in Unsicherheit und Enttäuschung über die geschwommenen
Leistungen. Die erwarteten
Leistungen blieben aus. Krankheitsbedingt fehlten Top Weltklasseschwimmer
bei ihren Spezialstrecken z. B. Helge Meeuw über 200m und 50
m Rücken Dagegen brillierte
Jana Schäfer TV Jahn Wolfsburg gleich am ersten Tag mit einer
Top Leistung und neuem deutschen Rekord über 50 m Brust in 0:30,89
Sie hat sich in Bath /GBR vorbereitet, hier absolviert sie auch ihr
Studium und konnte aus diesem Grund auch nicht am Höhentraining
teilnehmen. Der Familien Clan
Lurz mit Annika und Thomas Lurz und Trainer Stephan Lurz erzeugte
nur Weltklasse. Annika Lurz verpaßte mit ihrer Weltjahresbestzeit
über 200 m Freistil in 1:56,73 nur hauchdünn den Weltrekord
von Franziska van Almsick (1:56,64). Bei den Männern war es Steffen Driesen SV Bayer W`tal Uer./Dor. Über 50 und 100 m Rücken und Jens Thiele SV Eidelstedt Hamburg über 200 m Rücken, welche die Normzeiten unterboten Eines der ganz großen Glanzlichter dieser Meisterschaft war das Finale über 100 m Freistil der Frauen. Mit Britta Steffen SG Neukölln an der Spitze in 0:53.78 unterboten 4 weitere Schwimmerinnen Annika Lurz – Daniela Samuski – Petra Dallmann und Meike Freitag die geforderte Richtzeit von 0:55,25 eine gute Garantie für die 4 x 100 m Freistilstaffel. Team Chef Dr. Örjan Madsen zeigte sich mit den Leistungen nicht ganz zufrieden zumal einige Teilnehmer des Höhentrainings bei den DMS - Kämpfen mit Super Zeiten aufwarteten und hier auf der langen Bahn knapp 10 Tage später nicht die Normzeiten für Melbourne erreichten. Zu diesen Verlierern gehörte auch Paul Biedermann, welcher mit einer Meldezeit von 3:39,88 über 400 m Freistil als schnellster gemeldet war und im Finale mit 3:51,08 und Platz 2 fast 3,3 Sekunden über der Richtzeit für Melbourne das Rennen beendete. Er konnte jedoch über 200 m Freistil dann sein Können unter Beweis stellen und siegte hier in 1.48,05 und erreichte damit die Richtzeit für Melbourne. Auch Antje Buschschulte SC Magdeburg im Höhentraining in bestechender Form konnte teilweise ihre gewohnten Leistungen nicht abrufen und belegte über 100 m Rücken den 2. Platz hinter Janine Pietsch SC Delphin Ingolstadt. Jedoch über 50 m Schmetterling verbesserte sie sich und wurde mit neuem deutschen Rekord in 0:26,35 Deutsche Meisterin und qualifizierte sich für Melbourne. Team Chef Dr.
Örjan Madsen verteidigte sein Projekt Weltklasse 2008 mit den
Worten: Entgegen aller bisher gemachten Erfahrungen und Aussagen konnten die Teilnehmer des Höhentrainings teilweise ihre Leistungen über die Kurzen Strecken abrufen jedoch bei den längeren Disziplinen sprich 200 und 400 m fehlten die nötigen Sekunden um die Richtzeiten zu erreichen. Auch Höhentraining
muß gelernt sein, hier haben die Athleten aus den neuen Bundesländern
einiges voraus. Sie sind dies gewöhnt und gehen ein solches Training
auch ganz anders an. Ein gutes Beispiel ist hierzu Nicole Hetzer SV
Wacker Burghausen, souverän konnte sie ihre Leistung über
400 m Lagen abrufen und gewann in 4:43,53 unter der geforderten Richtzeit
den Meistertitel. Abschließend
kann man übereinstimmend mit Örjan Madsen feststellen, daß
es noch ein weiter und steiniger Weg ist, um das Projekt Weltklasse
bis Peking 2008 auf den Weg zu bringen. Zum Abschluß
der Meisterschaften tat sich Team Chef Dr. Örjan Madsen schwer
mit seinen Entscheidungen, wer mit nach Melbourne darf und wer nicht.
Anni Vandenhirtz Deutsche Schwimmtrainer Vereinigung
Unser Infostand
gut positioniert war Anlaufstelle für viele Trainer und Aktive,
welche uns mittlerweile als alte Bekannte begrüßten. Anne Poleska
begrüßte uns mit ihrem extra aus Amerika angereisten Trainer
Mike Lohberg aus Coral Springs Florida eine der amerikanischen
Städte in der es sich gut leben läßt. .
Dagegen befürwortete
unser DSTV Mitglied Norbert Warnatzsch voll und ganz
die klare vorgegebene Linie von Dr. Örjan Madsen. Befragt nach
dem Fehlen von Britta Steffen über 200 m Freistil, dadurch kein
Start in Melbourne über diese Strecke, erklärte er, da kann
man nichts machen, die Kriterien waren vorher bekannt. Interessante Ausführungen
erhielten wir vom Verbandsarzt Dr. Arno Schmidt Truchsäss
zum stattgefundenen Höhentraining. Der Trainerassistent von Dr. Örjan Madsen Olav Spahl berichtete uns über die neu erstellte Konzeption einer einheitlichen Auswertung der Trainingsarbeit, welche während des vierwöchigen Aufenthaltes in der Sierra Nevada installiert wurde und mit den anwesenden Trainern diskutiert und eingestellt wurde. Nach der Installation dieser Konzeption ist es jederzeit möglich den augenblicklichen Trainingszustand abzurufen und eventuell Trainingspläne abzuändern oder zu besprechen. Dies erleichtert natürlich auch die Arbeit der anwesenden Trainer im Höhentraining mit den Heimtrainern. Auch Dr. Örjan Madsen stellte sich für ein Video Interview zur Verfügung indem er nochmals betonte und auch darauf einging, daß der Maßstab Weltklasse sein muß. Auf die auffallend vielen Ausfälle wegen Krankheit angesprochen, war die Meinung von Dr. Örjan Madsen, daß auch die Gesundheit ein wichtiger Mosaikstein zum Erfolg im Hochleistungssport darstellt und von den Leistungssportlern richtig gehandhabt werden muß. Daß die Höhe nicht für alle gleich gut ist und es sicherlich Anpaßungsschwierigkeiten gibt, ist wohl jedem im Team Weltklasse klar. Höhentraining ist auf jeden Fall effektiver als Training im Flachland, jedoch auch mit höheren Risiken behaftet, daher auch alle Experten zu Rate ziehen um bei jedem Aktiven die ganz individuelle Trainingslinie zu bestimmen. Es sind eben Menschen und keine Roboter. Auf die harte Linie der Nominierungskriterien angesprochen: „ es gibt immer Gewinner und Verlierer, so ist das Leben, es werden jedoch Gespräche stattfinden um eventuelle Kursänderungen in der individuellen Planung mit den einzelnen Aktiven zu besprechen und für die Nichtnominierten von Melbourne noch internationale Wettkämpfe anbieten um Erfahrungen zu sammeln. DSTV Mitglied
Peter Dlucik vom VFL Sindelfingen ärgerte sich über die
Abschaffung der Semifinales, Franzosen und Engländer führen
diese durch, dadurch Erfassung einer breiteren Masse. Trainer Stefan Hetzer, Burghausen bemängelte, daß für den Nachwuchs im Moment wenig zur Motivierung angeboten wird. Er sieht vor allen Dingen ein großes Loch nach den Deutschen Meisterschaften im April 2007 Birte Steven AMTV – FTV Hamburg die große Überraschungssiegerin über 200 m Brust mit Nominierung für Melbourne wird aus studienbedingten Gründen nicht an den Höhentrainngseinheiten teilnehmen. Sie promoviert am Uniklinikum Hamburg Eppendorf. Überglücklich und fröhlich stellte sie sich an unseren Stand und hofft natürlich, daß auch im Flachland die Nominierung zu den Olympischen Spielen glücken wird. Deprimiert und
traurig verabschiedeten sich krankheitsbedingt und durch Zwischenprüfungen
nicht in Top Form Annika Mehlhorn, auch Simone Weiler
konnte sich bei diesen Meisterschaften nicht in gewohnter Weise präsentieren
Ganz herzlich
wurde Stefan Lurz Trainer und Ehemann von Annika
Lurz, früher Liebs an unserem Stand begrüßt
und natürlich Glückwünsche für die fantastische
Leistung über 200 m Freistil von Annika Lurz ausgesprochen. Trainer Gerold Seifert Biberach war ratlos über das Abschneiden seines Schützlings Steffen Deibler Höhentraining, keine Krankheit, keine DMS keine Änderung der Taperphase und trotzdem keine guten Leistungen. Hier muß aus seiner Sicht analysiert werden, wieso ????? Über die Terminierung der Deutschen Meisterschaften im April 2007 wurden natürlich heftig diskutiert. Zum einen liegt der Termin der Deutschen Meisterschaft in einigen Bundesländern genau auf den Abi Klausuren, in anderen Bundesländern sind die Osterferien bereits mit Trainingslagern verplant. Es gab viele Interessierte bezüglich unserer Jahrestagung in Braunschweig 2007 und wir haben die Ausschreibungen an Interessierte verteilt. Hochstimmung und
Unsicherheit lagen in den Tagen in Hannover genau so dicht beieinander
wie Hochleistungen und erschreckend niedrige Niveaus auf einigen Disziplinen.
Deutsche
Schwimmtrainer – Vereinigung Günter Herma Verabschiedung in den Ruhestand Günter
Herma aus dem Deutschen Schwimmsport nicht wegzudenken, war
er doch seit 1974 durchgehend für den Bereich Schwimmen im BAL
und später BL zuständig, wurde bei den Deutschen Wintermeisterschaften
in Hannover 2006 offiziell als Mitglied des Fachausschusses Schwimmen
verabschiedet. Er begleitete
von 1981 – 1983 das Krafttrainingsprojekt in Darmstadt in Zusammenarbeit
mit Trainer Clemens Hildebrandt, Professor Kindermann und Professor
Coen.
Privat nach seinem größten Erlebnis mit der Arbeit im DSV gefragt, waren es die Weltmeisterschaften 1975 in Cali / Kolumbien mit dem Weltrekord von Michael Groß über 200 m Schmetterling und der so erfolgreichen Deutschen Mannschaft. Sein Rat und sein Einsatz für den deutschen Schwimmsport waren zu jeder Zeit gefragt und eine Bereicherung für den Deutschen Schwimmverband insgesamt.
Deutsche Schwimmtrainer Vereinigung Trainerehrung 2006 Zum 10. Mal wurden die erfolgreichsten Trainer im Schwimmsport für ihre Erfolge im Jahr 2006 durch die Deutsche Schwimmtrainer Vereinigung geehrt. Die jährliche Ehrung erfolgte im Rahmen der Deutschen Wintermeisterschaften in Hannover. Der frühe Zeitpunkt der Ehrung wurde nötig, da durch die schon im März 2007 stattfindenden Weltmeisterschaften in Melbourne eine Doppelehrung auf den nachfolgenden Deutschen Meisterschaften in Berlin 2007 hätte stattfinden müssen. Geehrt als erfolgreichster
Trainer innerhalb der Nationalmannschaft während der Europameisterschaften
in Budapest / Ungarn wurde Norbert Warnatzsch (Leitender Trainer Olympia
– Stützpunkt Berlin) für die Erfolge der von ihm und
in Zusammenarbeit mit dem Landestrainer Schwimmen Berlin Frank Weib
betreuten Schwimmerin Britta Steffen SG Neukölln. Als erfolgreichste
Trainerin während der erstmals stattfindenden Junioren Weltmeister-schaften
in Rio de Janeiro / Brasilien wurde Carmela Ertel Landestrainerin
in Sachsen – Anhalt für die Erfolge der Schwimmerin Daniela
Schreiber SV Halle / Saale ausgezeichnet. Frank Lamodke
Landestrainer in Hannover wurde für die Erfolge seiner Schwimmerin
Lena-Celina Hiller während der Junioren Europameisterschaften
in Palma de Mallorca / Spanien ausgezeichnet.
(von l. n. r.: Frank Lamodke, Carmela Ertel, Norbert Warnatzsch) Portraits: Norbert
Warnatzsch
Diplomsportlehrer, seit 1969 im Schwimmsport tätig, kann auf
ein weit gestreutes Erfahrungspotential zurückblicken. Als Trainer
für den Nachwuchs beim SC Dynamo Berlin und weiter als Trainer
im Hochleistungssport innerhalb der National-mannschaft der DDR lernte
er die breiten Facetten im Hochleistungssport kennen. So waren es dann auch in den nachfolgenden Jahren ausschließlich Männer welche von ihm zum Erfolg geführt wurden, wie z. B. Jörg Woithe und Thorsten Spanneberg. 2002 kam der große
Durchbruch mit einer weiblichen Aktiven - Franziska van Almsick -
2004 bei den Olympischen Spielen in Athen das große Aus von Franziska van Almsick. 2006 nun die neuerliche
große Überraschung mit Britta Steffen auch sie eine Ausnahme-erscheinung. Camela
Ertel Dipl. Sportlehrerin mit Trainer A – Lizenz Landestrainerin
seit 1991 in Sachsen – Anhalt, hat als Jugendliche unter dem
Namen Camela Schmidt selbst Hochleistungssport betrieben. Ihre Erfolge
reichten von den Olympischen Spielen in Moskau 1980 zwei Bronzemedaillen
über 200 und 400 m Freistil bis 1982 Weltmeisterschaften Guayaquil
/ Equador mit Gold über 400 und Bronze 800 m Freistil Frank
Lamodke ehemaliger Schwimmer und seit 1993 im Besitz der
A Lizenz begann seine Trainertätigkeit in Dortmund beim Schwimmverein
Hansa Dortmund.
DSTV Ehrung der erfolgreichsten
Trainer im Deutschen Schwimmverband für die Saison 2006
Norbert
Warnatzsch SG Neukölln Berlin Britta Steffen
Gold 100 m Freistil 0:53,30 WR Gold 50 m Freistil 0:24,72 Erfolgreichste
Trainerin während der Junioren Weltmeisterschaften in Daniela Schreiber
Gold 100 m Freistil 0:55,59 Gold 50 m Freistil 0:25,55
Erfolgreichster
Trainer während der Junioren Europameisterschaften in
DSTV Ehrung
der erfolgreichsten Trainer im Deutschen Schwimmverband für die
Saison 2005
Mark Warnecke
Gold 50 m Brust 0.27,63
Für die Erfolge währen der Junioren Europameisterschaften2005 Budapest / Ungarn Steffen Deibler
Gold 50 m Freistil 0:22,26 JEM und D. Rekord Für die Erfolge während der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin 2005 1. SC Magdeburg
353 Punkte Bewertung Platz
1 bis Platz 6 im Endlauf
(v.l.n.r. Gerold Seifert, Horst Melzer, Wolfgang Sack) Ehrung der erfolgreichen Trainer im DSV
273 Vereine mit insgesamt 1.436 Aktiven hatten insgesamt 4.441 Einzelmeldungen und 126 Staffelmeldungen abgegeben. Diese Leistungsschau war gleichzeitig Qualifikation für die Europa-Meisterschaften in Budapest vom 26.7. – 6.8.2006, die Junioren EM in Palma de Mallorca vom 6 – 9.7.2006 und auch für die Premiere der Junioren Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro vom 22. – 27.8.2006, hier wird jedoch laut Aussage nur eine kleine Mannschaft an den Start gegen. Der Zeitplan dieser Schwimmwoche richtete sich nach den zugesagten TV Übertragungen, so daß ab spätem Vormittag die Jugend und Junioren Finalläufe über die Mittagszeit die Finalläufe der offen Klasse und nachmittags bis in den späten Abend die Vorläufe stattfanden. Für Aktive Trainer, Betreuer und Kampfrichter eine fast unlösbare Aufgabe, denn Pausen zwischen den einzelnen Abschnitten fanden entweder gar nicht oder so kurz statt, daß die Halle fast nicht verlassen werden konnte. Die Betreuer der
großen Mannschaften waren voll mit Fahrtdienst der Aktiven ausgelastet.
So standen dann
auch die Finalläufe für manche Stars unter keinem guten
Stern. Exakt um 13:00 Uhr in Topform gute Leistungen zu bringen erfordert
viel Disziplin und ist natürlich nicht jedermanns Sache. Einen Paukenschlag gelang am ersten Tag dann trotzdem Britta Steffen von der SG Neukölln Berlin mit einem neuen Deutschen Rekord über 100 m Freistil in 54,29 und löste den bestehenden Rekord von Franziska van Almsick und Antje Buschschulte 54,39 ab. Ein weiterer Rekord
von Franziska van Almsick wurde beinahe von Annika Liebs SV Würzburg
05 über 200 m Freistil in Angriff genommen. Erfolgreichster
Aktiver und Star der DM in Berlin war und ist Helge Meeuw. Zum Schluß zeigte sich Örjan Madsen mit den Leistungen bei den nationalen Titelkämpfen in der deutschen Hauptstadt zufrieden. Ein Aufgebot mit 27 Aktiven, 14 Schwimmerinnen und 13 Schwimmern wird in Budapest an den Start gehen, davon haben 18 Athleten die geforderte EM Norm für einen Einsatz in Einzelrennen erfüllt, neun erhalten ihre Berufung für Staffeleinsätze So wurde zum Schluß die These widerlegt, man könne in der Mittagszeit keine guten Leistungen bringen. Der Teamchef lobte nicht nur die Aktiven, sondern auch deren Trainer die sich auf den erstmals bei Deutschen Meisterschaften veränderten Zeitplan hervorragend eingestellt hätten. Im Anschluß an die EM wird dann das Top Team 2008 benannt, welches bis zu den Olympischen Spielen in Peking vorrangig gefördert werden soll und nach dem aufgestellten Trainings und Wettkampfplan gezielt eine hervorragende Plazierung in Peking einzunehmen in Angriff nehmen wird.
von Anni Vandenhirtz
Deutsche
Meisterschaften 2006
In den ersten Tagen war es sehr schwierig Trainer, Aktive und Betreuer zu einem Gespräch zu bewegen, alles hastete treppauf – treppab zu den verschiedenen Wettkämpfen, brachten Aktive zur Schwimmhalle, Aktive in die Unterkünfte, gegessen wurde gar nicht und heiß war es auch noch. Diese allgemeine Hektik wirkte sich natürlich auch nicht positiv auf den Verkauf an unserem DSTV Stand aus. Ein trauriges Bild boten die Jahrgangssiegerehrungen, welche teilweise erst nach den offenen Finalläufen stattfinden konnten, da Teilnehmer aus den Jahrgängen in der offenen Klasse vertreten waren. Natürlich waren die Finalisten der Jugend und Junioren Endläufe nach Beendigung zu ihren Quartieren gefahren, um etwas Ruhe vor den Vorläufen welche im frühen Nachmittag begannen zu finden. Jedoch alles spielt
sich ein und allmählich kehrte Ruhe insofern ein, da man sich
arrangiert hatte. Zur Vorbereitung Peking wird es aus seiner Sicht sehr schwer sein, 170 Tage Höhentraining mit Studium und Arbeit zu vereinbaren. „ Man investiert dann und kommt trotzdem nicht nach Peking,“ waren seine abschließenden Worte. Auch DSTV Mitglied Trainer Uwe Neumann schloß sich der Meinung von Dominique Leidl an, bei Europameisterschaften sollten die Deutschen Meister und die Zweitplazierten bei Norm Unterbietung gemeldet werden, um so mehr internationale Wettkampferfahrung zu sammeln. Jedoch auch er weiß um die finanziellen Nöte im Verband und so muß man sich halt den Vorgaben fügen. Die Vorbereitung Peking mit vielen Trainingseinheiten in der Höhe muß natürlich finanziell und beruflich für den Athleten abgesichert sein. Die Terminierung der Deutschen Meisterschaften 2007 im April sieht er als folgerichtige Terminierung zum Ziel Peking an. Anne Poleska kehrt
nach dem nicht so erfolgreichen Abschneiden (nicht nominiert zur EM
Budapest) nach Amerika zur Sonne und Freiluft zurück. Ihrer Meinung
nach kann sie sich dort physisch und mental besser vorbereiten, wird
jedoch an allen Maßnahmen des Deutschen Schwimmverbandes teilnehmen,
da sie die Konzeption für Peking voll ausschöpfen will,
um dort Top fit vorbereitet zu sein. Thomas Rupprath verstand die Welt nicht mehr, seine Form war in keinster Weise so wie sie sein sollte, aber auch er hakte die EM Budapest ab und will sich voll und ganz nun in das Unternehmen Peking stürzen. Als eine der Gründe nannte er den nicht richtigen Abstand zum Höhentraining. Etwas unsicher sieht Annika Liebs, Deutsche Meisterin über 200 m Freistil mit der schnellsten je geschwommenen Zeit bei Deutschen Meisterschaften über diese Strecke auf der langen Bahn und Vizemeisterin über 100 m Freistil, den nächsten Jahren entgegen. Die deutschen Meisterschaften sind aus ihrer Sicht besser gelaufen als geplant. Ich will eins nach dem anderen abhaken, erst EM Budapest und dann sehe ich weiter, ich lasse alles auf mich zukommen und warte ab. Auf jeden Fall will sie weiter dem Leistungsprinzip und der Konzeption von Örjan Madsen folgen. Die beiden Trainer Thomas Rother und Roland Böller unterstützen die Konzeption von Örjan Madsen voll und ganz und sehen dem ganzen sehr gelassen entgegen. Ausspruch von Roland Böller: „Planung und Finanzierung gut“ Zur Frage der Zeitplanung der diesjährigen Meisterschaften gab es von beiden eine knappe Antwort: „ Eine einzige Katastrophe“ Wohltuend während der ganzen Hektik waren lobende Worte von DSTV Mitgliedern aus dem Raum Hannover, welche das Konzept unserer Jahrestagung sehr gut fanden, vor allen Dingen verschiedene gleichzeitige Vorträge für unterschiedliche Niveaus, wobei das untere Niveau etwas in der Vergangenheit vernachlässigt wurde. Auch sie äußerten sich äußerst knapp mit dem Wort „ Katastrophe“ zum Ablauf der diesjährigen Meisterschaften Die Terminierung
der Deutschen Meisterschaften in 2007 im April sahen sie sehr gelassen
an, eben ein Höhepunkt zum anderen Zeitpunkt. Unsere beiden
Nominierten und Deutschen Meister über 100 m Brust Simone Weiler
und Vipa Bernhardt über 200 m Brust freuten sich riesig über
die Nominierung. Ein besonderes
Ehepaar welches nicht mehr so oft zu finden ist, fand auch den Weg
zu unserem Infostand. Seit fast 20 Jahren wird hier von der Familie Tylinsky Thomas – Tina – Reiner und Susan systematische Trainingsarbeit betrieben, davon zeugen die Erste Bundesligazugehörigkeit bei den Damen und Herren sowie zahlreiche Jugend – Europameisterschaftsteilnehmer und die Nationalschwimmerin Sara Harstyk. In diesem Jahr konnte sich Katharina Schiller über 200 m Lagen zeitgleich mit Annika Mehlhorn in 2:15,95 für die EM in Budapest qualifizieren. Das Unternehmen gleicht einem Familienbetrieb. Jedes Jahr werden nach der Nichtschwimmerausbildung 10 Kinder im Alter von 7 – 8 Jahren ausgesucht und in die Trainingsgruppe integriert. 80 – 100 Schwimmer werden wettkampfmäßig vorbereitet und betreut bis hin zum Höhentraining. Für sie ist die Konzeption von Örjan Madsen vorgegeben und wird auch so befolgt, einzige Schwierigkeit in 2007, die geteilte Saison April und Juni.
Trainerehrung
Bei der Nationalmannschaft wurde Horst Melzer von der SG Essen für die Erfolge während der Weltmeisterschaften 2005 in Montreal / Kanada - Mark Warneke Gold über 50 m Brust und Anne Poleska Silber über 200 m Brust geehrt Horst Melzer ist seit 1974 Sportlehrer und Sportreferent der Stadt Essen, Mitbegründer der SG Essen und des Teilzeit Sportinternates am Helmholtz Gymnasium Essen. Seit 1992 Trainer der Sportelite in der SG Essen. Vier mal nahm er als offizieller Trainer bei Olympischen Spielen und seit 1992 regelmäßig als Trainer der Nationalmannschaft des DSV bei Europa – und Weltmeisterschaften teil. Bei der Junioren Nationalmannschaft wurde Gerold Seifert von der TG Biberach für die Erfolge während der Junioren Europameisterschaften 2005 in Budapest / Ungarn - Steffen Deibler Gold über 50 – 100 m Freistil – 4 x 100 Lagen – 4 x 100 Freistil Silber über 50 m Schmetterling und Bronze über 200 m Freistil und in der 4 x 200 m Freistil Staffel geehrt. Gerold Seifert
seit 1976 Trainer in Freiberg, gewann bereits 1978 den Nachwuchspokal
innerhalb des DSSV in Berlin. Bei den „Kleinen“ DDR Meisterschaften
holte er insgesamt 9 x Gold – 7 x Silber und 10 x Bronze. Nach
der Wende Übersiedlung nach Kießlegg und seit 1992 –
93 Nachwuchstrainer und seit 1995 verantwortlicher Trainer in Biberach.
Die beste Nachwuchsarbeit im Jugendbereich erreichte wieder nunmehr zum 6. Male der SC Magdeburg e. V. für die Erfolge während der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin 2005 mit 353 Punkten ganz knapp mit 2 Punkten Vorsprung vor dem SV Halle. Neue Mitglieder Bernd Henneberg,
Magdeburg mehrmals geehrt als erfolgreichster Trainer im A Bereich
sowie Norbert Warnatzsch Berlin einer der erfolgreichsten Trainer
überhaupt – von Örjan Madsen als Trainer für
die Nationalmannschaft bei den diesjährigen Europameisterschaften
in Budapest nominiert – sind nun Mitglieder in der DSTV. Eine nachträgliche Ehrung anläßlich der Jugend – Europameisterschaften 2001 auf Malta mit Jörg Freyher, lange Jahre Trainer der SG Norderstedt nun Trainer im OSP Hamburg nahm dies sofort zum Anlaß, Mitglied in unserer Vereinigung zu werden. Eine ehemalige Nationalschwimmerin Annelies Maas verheiratet mit dem bekannten Schwimmer Michael Kraus von der SG Gladbeck nun Trainerin, hatte schon immer vor Mitglied zu werden, nun machte sie ihr Vorhaben war. Zu unserer großen Freude fand auch Michael Kropp aus Osnabrück, Referent für DMS im Deutschen Schwimmverband, den Weg zu uns. Weitere Trainer
sind nun Mitglied in unserer DSTV
Bei der abschließenden Pressekonferenz von Sportdirektor Örjan Madsen wurden die 28 Aktiven für die EM in Budapest vorgestellt und gleichzeitig die Richtung der nächsten Jahre bis 2008 OS Peking bestätigt. Die Leistungen waren zufriedenstellend mit einigen Höhepunkten, diese Athleten werden bei Gesundheit um die Medaillenränge mitkämpfen können. Seine harte Gangart, keine zusätzlichen Nominierungen, wenn die Normzeit nicht erreicht wird, unterstrich er noch einmal eindeutig. Top - Athleten müssen sich grundsätzlich daran gewöhnen bei den Top Ereignissen fit zu sein, dazu zählen auch die Deutschen Meisterschaften, es gibt keine zweite Chance. Aus diesem Grund sind die Normen bindend.
Weitvorausschauend
gibt es jetzt schon Probleme mit den Olympischen Spielen in Peking.
Hier geht es um günstige Sendezeiten. Im August sollen die Anfangszeiten
der Endläufe im Schwimmen nach Absprache zwischen dem Internationalen
Olympischen Komitee IOC und den wichtigsten Fernsehanstalten weltweit
festgelegt werden. Alles in allem waren es anstrengende, lange und heiße Tage in Berlin, welche sich, so hoffen wir, wieder für die DSTV positiv auswirken werden.
Der
neue DSV Sportdirektor und Cheftrainer Nach Ralf
Beckmann ein weiteres Mitglied der DSTV Die DSTV begrüßt
ganz besonders seine Nominierung
Deutsche
Schwimmtrainervereinigung Fachtagung 2005 der DSTV im Erzgebirge
Im äußersten
Zipfel des Freistaates Sachsen nahe der tschechischen Grenze liegt
die Sportschule in ca. 1.000 m Höhe. Sie läßt keine
Wünsche offen:
Die teilnehmenden
Trainer waren erfreulicherweise eine gesunde Mischung zwischen Jung
und Alt. Bei der Begrüßung und Eröffnung der Tagung
konnte „Präsident Georg M. Fuchs“ auch Trainer aus
Österreich und der Scheiz begrüßen. Die bei den Vorträgen,
Referaten und Arbeitsrunden entstehenden Diskussionen wurden mit den
teilnehmenden Referenten noch munter aufgemischt. Ein Rahmenprogramm für Begleitpersonen stand ebenso auf dem Programm, wie die alljährlich stattfindende Mitgliederversammlung der Deutschen Schwimmtrainervereinigung. Bei dieser wurde nach lebhafter und teilweise konträrer Diskussion die vom Präsidium vorgeschlagene Satzungsänderung mit dem Wegfall des Trainerrates zugunsten einer Berufung von Referenten für besondere Aufgaben mit nur neuen Gegenstimmen beschlossen. Die Stelle des Geschäftsführers konnte nicht neu besetzt werden, hierfür soll das Präsidium bis zum nächsten Jahr eine kommissarische Berufung vornehmen. Ein großes Manko der DSTV liegt in der Öffentlichkeitsarbeit. Nach vielen vergeblichen Versuchen ist man noch immer auf der Suche nach einem qualifizierten Mitarbeiter, da auch bei dieser Tagung deutlich wurde, das die DSTV insbesondere in den neuen Bundesländern noch wenig bekannt ist. Nach einer straff geführten Jahreshauptversammlung durch den „Präsidenten Georg M. Fuchs“ schloß der Abend mit weiteren lebhaften Diskussionen, gemütlichem Beisammensein und reichhaltigem landsüblichen Essen. Die Sportschule
Rabenberg liegt zwar absolut einsam, jedoch auch hier fanden die angereisten
Aktiven noch viele Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung.
Die DSTV ist mit ihren Fortbildungstagungen auf dem richtigen Weg um immer wieder neue Anreize zu schaffen, Trainern den Umgang und die Arbeit mit den Aktiven zu erleichtern. Zum Schluß konnte auch schon die nächste Tagung bekanntgegeben werden, sie wird vom 29.4. – 1.5. 2006 in Miesbach im Freistaat Bayern stattfinden. Ehrung
der erfolgreichsten Trainer im Deutschen Schwimmverband für die
Saison 2004
Antje Buschschulte
Bronze 200 m Rücken 2:09,88 p.BZ
Für die Erfolge währen der Junioren Europameisterschaften2004 Lissabon / Portugal Paul Biedermann
Gold 200 m Freistil 1.48,62 JEM Rekord Beste Nachwuchsarbeit im Jugendbereich: SC Magdeburg e. V. Für die Erfolge während der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Leipzig 2004 1. SC Magdeburg
258 Punkte Bewertung Platz
1 bis Platz 6 im Endlauf
Verabschiedung
aus dem Leistungssport Christian Keller
seit 16 Jahren Mitglied in der Deutschen Nationalmannschaft im Schwimmen
wurde bei einem offiziellen Empfang im Ratssaal der Stadt Essen vom
Leistungssport verabschiedet. Anni Vandenhirtz
Helmuth
Kempf Schwimmsport ohne
Helmuth Kempf geboren 27.6.1935 ist nicht vorstellbar 37 Jahre war er von 1967 bis 31.12.2004 als Mitglied des Fachausschusses Schwimmen im Deutschen Schwimmverband eingebunden und damit dienstältester Funktionsträger im DSV Das bis heute bestehende Ligensystem „Deutsche Mannschaftsmeisterschaften“ (DMS) im DSV ist seine Erfindung. Mannschaftswettkämpfe gehören zum Schwimmen, war sein Motto. Vor der Gründung
der Deutschen Schwimmtrainervereinigung 1971 war Helmuth von 1968
– 1972 bereits Vizepräsident der World Swimming Coaches
Association (Welt Trainervereinigung) Bei soviel Engagement
bleiben Ehrungen nicht aus und sind verdient. Mit seiner fröhlichen
Schlagfertigkeit, konnte er viele Zwistigkeiten regeln. Trotz aller
Ehrungen ist er immer ein Arbeiter für den Schwimmsport geblieben,
sein Humor wird uns in Zukunft bei vielenWettkämpfen und Sitzungen
fehlen. Anni Vandenhirtz
Trainerportrait Bernd Henneberg SC Magdeburg Seit 8 Jahren kürt die DSTV die besten Jahrestrainer innerhalb der Nationalmannschaft. Zum 3. Mal wurde Bernd Henneberg zum erfolgreichsten Trainer innerhalb der Nationalmannschaft nach 1997 und 1998 nun für das Jahr 2004 geehrt. Bernd Henneberg 59 Jahre alt, verheiratet 1 Sohn und 1 Tochter ist Diplom Sportlehrer am Sportgymnasium des SC Magdeburg und somit Trainer der Leistungsgruppe Schwimmen. Seine Trainertätigkeit
begann nach seinem Studium 1969 als Vereinstrainer beim SC Chemie
Halle Viele Europameister- Weltmeister und Olympiasieger wie z. B. Kathleen Nord Olympiasiegerin 88 in Seoul über 200 S oder Dagmar Hase Olympiasiegerin 92 in Barcelona über 400 F dazu zahlreiche Weltmeisterinnen und Europameisterinnen wie Camela Schmidt Europameisterin 1989 in Bonn über 200 S sowie Anke Möhring Europameisterin 1989 in Bonn über 400 + 800 F oder Antje Buschschulte Weltmeisterin 2003 über 100 m Rücken zählen zu seinen Schützlingen. Hinzu kommen noch zahlreiche 2. + 3. Plätze auf den jeweiligen Olympischen Spielen, Welt – und Europameisterschaften. Magdeburg ist
eine der wenigen Stützpunkte die es geschafft haben die politische
Wende ohne Schließung zu überstehen. Als langjähriger
Trainer durchlebte er verschiedene politische Systeme innerhalb des
Schwimmsports. Vor der Wende bedeutete Trainer sein, straffe Führung
und vor allen Dingen gute Auswahlkriterien um Talente zu finden, sowie
keine Sorgen über Finanzierung der Trainingslager und Wettkämpfe.
Anni Vandenhirtz
Bericht 117.
Deutsche Meisterschaften Schwimmen Berlin und Deutsche Meisterschaften im Schwimmen ein Superlativ Die Schwimmwoche,
zuletzt 1989 in Dortmund und Kamen durchgeführt, erlebte mit
den 117. Deutschen Meisterschaften in Berlin in der Schwimm –
und Sprunghalle im Europasportpark an der Landsberger Allee eine Art
Wiederauferstehung. Für einige Verwirrung sorgten am ersten Tag die Siegerehrungen in den Jahrgängen, da nicht klar erkennbar war welche Jahrgänge in welcher Halle geehrt werden sollten, einigte man sich darauf alle Siegerehrungen im Hauptbad durch zuführen. Dies wurde zu Beginn von einigen Trainern als Kritik geäußert. Bei dieser kompakten
Schwimm-Woche konnte so einheitlich eine breitere Leistungsplattform
erzielt werden. Über 100 m Rücken teilten sich gleich 2 junge Nachwuchstalente Marco di Carli SV Sigiltra Sögel und Helge Meeuw SC Wiesbaden den Titel in 54,78 und verwiesen Thomas Rupprath auf den undankbaren 4. Platz in 54,82 obwohl auch er die Richtzeit 55,10 zur WM Montreal unterbot. Paul Biedermann SV Halle / Saale, 3 facher Goldmedaillengewinner der JEM 2004 SV Halle / Saale konnte sich über 200 m Freistil in 1:48,73 ebenfalls in der offenen Klasse für Montreal empfehlen. Bei den Frauen
gelang Daniela Götz SSG 81 Erlangen, zweifache Goldmedaillengewinnerin
bei den JEM 2003 der Sprung in die offene Klasse, Siegerin über
100 m Freistil in 54,94 und damit Erreichung der Richtzeit für
Montreal Teresa Rohmann ebenfalls SSG 81 Erlangen, Deutsche Meisterin über 400 und 200 L konnte über 200 m Lagen die WM Norm unterbieten. Noch keine 18 Jahre alt will Sie nach Ihrem Schulabschluß ihr Hauptaugenmerk auf den Sport richten und Peking 2008 ist ihr erklärtes Ziel. Auch Sportdirektor Ralf Beckmann sieht bei ihr durchaus noch Potential auf der längeren Lagenstrecke. Weltrekord
120 internationale Medaillen bei Europa – Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen wurden durch dieses Quartett erschwommen und gewonnen. Aber wie Ralf Beckmann in seiner Laudatio betonte, bleiben alle 4 dem Schwimmsport erhalten. Franziska van Almsick arbeitet künftig als Expertin für die ARD, Christian Keller für das ZDF, Katrin Meißner ist Vize Präsidentin einer der erfolgreichsten DSV Verein, der Wasserfreunde Spandau 04 Berlin und Sven Loziewski wird als Arzt in das medizinische Betreuerteam des DSV eingebunden. DSV Präsidentin Christa Thiel überreichte den ehemaligen Aktiven im Rahmen der Finalläufe am Sonntag, d. 22.5. 2005 neben einem Blumenstrauß als Ehrengabe je einen 500 Gramm schweren Silber – Barren DSV Fazit
Trotz aller Überraschungen und guter Zeiten gibt es auch einige Schwachstellen im Internationalen Vergleich erkennbar sind, so wurden bei insgesamt 34 Einzeldisziplinen für Frauen und Männer bei den Frauen in 7 Disziplinen und bei den Männern sogar in 10 Disziplinen die WM Norm für Montreal nicht erreicht In Montreal werden
die Karten neu gemischt, 16 Frauen und 15 Männer werden den DSV
vertreten. Und die DSTV mittendrin Wie seit Jahren
üblich wurde der Infostand an bewährter Position plaziert.
Alle Trainer, Betreuer und Aktiven mußten an unserem Stand vorbei.
Unser Hauptaugenmerk richteten wir auf die Werbung neuer Mitglieder besonders auf Trainer und Betreuer aus den neuen Bundesländern, die teilweise keine Ahnung von der DSTV hatten. Unsere Bemühungen wurden mit 2 Sofort - Anmeldungen belohnt. Internationaler
Besuch Ebenso erreichte unser Stand die in England lebende Australierin Chelsea Wall. In ihrer Eigenschaft als verantwortliche Mitarbeiterin im englischen Schwimmverband für die Sichtung und Förderung im Nachwuchsbereich, besuchte sie vor allen Dingen den Jugend Mehrkampf um Erfahrungen für die Durchführung solcher Wettkämpfe in Großbritannien zu sammeln. Viele Ideen und Anregungen habe Sie für ihre Arbeit mitnehmen können. Bei unserer Nachfrage bestätigte sie, das sie Mitglied der englischen Swimming Coaches Association ist. Weiterhin erklärte sie, wie schon von Nils Bouws bei einem früheren Treffen der WSCA in Berlin ausgeführt, das die Trainer, welche die Nationalmannschaft zu Europa – Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen begleiten, selbstverständlich Mitglied in der englischen Swimming Coaches Association sein müssen. Ein langgehegter Wunschtraum der DSTV Unser Stand entwickelte sich in diesen Tagen zu einem breiten Diskussionsforum, welches wir dann nutzten um Trainer, Aktive und Betreuer zum Modus der Veranstaltung zu befragen, da die 117 Deutschen Schwimm- Meisterschaften nicht nur Lob sondern auch einige Kritik hervor riefen. Interviews am
DSTV Stand 1. Finden Sie
diesen Austragungsmodus gut?
Auch Landestrainerin Beate Schroeder Leistungszentrum Weser – Ems Oldenburg möchte in Zukunft die Jahrgänge getrennt in den Schwimmhallen starten lassen, jedoch nicht die 8 Zeitschnellsten im Vorlauf zusammen, sondern die gesamten Jahrgänge streng nach Schnelligkeit gesetzt, um so Bummelanten den Garaus zu machen. Bei den Finalläufen möchte sie das Junioren Finale II durch ein offenes B Finale ersetzen, da das Junioren Finale II teilweise zu wenig Teilnehmer aufwies. Ein weiterer Kritikpunkt äußerte Frank Embacher SV Halle: Die jüngeren Jahrgänge haben kein Finalrennen am Nachmittag, daher keine Vorbereitung für spätere Jahre 2 x an einem Tag in der gleichen Disziplin zu starten Seine Vorstellung, die jüngeren Jahrgange in einer separaten Veranstaltung da sie in diesem Gefüge untergehen. Falls dies nicht möglich zumindest die 8 Schnellsten eines jeden Jahrgangs im Vorlauf zusammen ihr Rennen austragen lassen. Dieser Meinung schloss sich auch Trainer Michael Vogel Schwimmverein Hof 1911 und Betreuer Bernd Mehlan SC Blau Weiß Moers an. Auch Trainerin Katrin Jäke am OlympiaStützpunkt Schleswig Holstein - Hamburg war der Meinung: Separate Meisterschaften zu einem späteren Zeitpunkt für die Kleineren um ihnen die Möglichkeit zu geben auch Finalrennen zu schwimmen. Frau Mangold SV Halle, Lehrwartin in Sachsen Anhalt lehnt ebenfalls diese Konzentration einer kompakten Schwimmwoche ab. Die jüngeren Jahrgange bis zum JEM Jahrgang sollten eine eigene Veranstaltung haben um die Aktiven hier schon auf den Modus Vor – und Endläufe vorzubereiten. Betreuer der SG Bückeburg Herr Sorban und Trainer Uwe Hermann KSG Bieber / Hessen finden diesen Austragungsmodus dagegen gut, Motivation für die Jüngeren, einmal mit den Internationalen Stars in einem Wettkampf vereint zu sein, jedoch sei die Finanzierung für kleine Vereine durch die Länge der Veranstaltung stark angestiegen. Olympia Stützpunkt
Trainer Bernd Henneberg SC Magdeburg und Trainer Thomas Rother SG
ACT Baunatal haben zwei Seelen in ihrer Brust. Der neue Deutsche Meister über 200 Lagen Dominique Lendjel,VFL Sindelfingen sowie Europarekordhalter Thomas Rupprath SV Wfr. 1898 Hannover fanden alles super, für sie ist dieser Veranstaltungsablauf gut und sollte so beibehalten werden. Dagegen sprachen
sich der Deutsche Meister über 50 und 100 m Brust Mark Warnecke
und die neue Aktivensprecherin Anne Poleska Deutsche Meisterin über
200 m Brust beide SG Essen gegen den Veranstaltungsmodus aus. Aus ganz anderer
Sicht äußerte sich Lisa Schott SGEWR Rheinhessen zur Schwimmwoche:
Zum Schluß unserer Befragungen konnten wir dann auch Sportdirektor Ralf Beckmann und Bundestrainer Manfred Thiesmann zum Verlauf der Veranstaltung befragen und per Video aufnehmen. Ralf Beckmann sah sich in seinen Erwartungen bestätigt. Wie üblich nach Olympischen Spielen standen bei vielen Athleten Studium, Berufsausbildung oder Schule im Vordergrund, jedoch durch die nachrückende Jugend konnte eine Stabilisation auf hohem Leistungsniveau erreicht werden. Um auf der Internationalen Bühne mitmischen zu können, muß noch eine Leistungssteigerung bis zu den Weltmeisterschaften in Montreal erfolgen, aber auch hier sieht Ralf Beckmann optimistisch in die Zukunft. Das neue Konzept hat seine Bewährungsprobe bestanden, einige Nachbesserungen wird es sicherlich noch geben, jedoch die Idee der kompakten Leistungsschau verpackt in 6 Tagen ist voll aufgegangen. Manfred Thiesmann
äußerte sich ebenfalls zufrieden: „so eine Veranstaltung
ist eben nur in Berlin möglich“ Einige Kompromisse muß
man halt eingehen, aber im großen und ganzen ist es eine gute
Sache, auch andere Länder ändern nach Olympischen Spielen
ihre Vorbereitungen und ohne Änderungen und neue Wege bleibt
man stehen. Bei dieser Konzentration und Leistungsschau der nachrückenden
Jugend können wir nur hoffen, daß der Internationale Platz
gehalten werden kann. Trainerehrung
Nach 1997 und 1998 wurde Bernd Henneberg zum 3. Mal als erfolgreichster Trainer innerhalb der Nationalmannschaft für die Erfolge während der Olympischen Spiele in Athen 2004 geehrt. Frank Embacher SV Halle wurde für die Erfolge bei der JEM in Lissabon geehrt und beim Nachwuchs stand zum 5. Mal nach 1998 – 1999 – 2001 – 2003 der SC Magdeburg zur Ehrung an; Hier wurde die Ehrung von Wolfgang Sack entgegen genommen. Videoservice Das Fazit für
die DSTV : Anni Vandenhirtz
"Wettkampfpass für Alle" Neuregelungen bezüglich der Teilnahme an Wettkampfveranstaltungen am Wochenende tagten der Hauptausschuss und das Prsäidium des Deutschen Schwimm-Verbandes mit dem Auftrag des Verbandstages, eine Entscheidung hinsichtlich des zukünftigen Ablaufs und der Preisgestaltung unseres wettkampfpasssystems zu beschließen. Die Tagung erbrachte nachfolgende Regelungen: Zum einen sind einige Regelungen neu und zum anderen wurden alte Regelkungen nur mit der neuen Begrifflichkeit versehen. Definition Wettkampf: Wettkampf im Sinne der nachfolgenden Bestimmungen ist jede Wettkampfveranstaltung, an der Mitglieder von mehr als einem Verein im Bereich des DSV teilnehmen. Klärung weiterer Begrifflichkeiten: Die zukünftigen Regelungen enthalten nur noch zwei Elemente: 1. Die einmalige, lebenslange Registrierung, die mit der Ausgabe einer persönlichen ID-Karte bestätigt wird. 2. Die Jahreslizenz. Diese wird für den Bereich Schwimmen nur als "virtuelle Lizenz" existieren. Für die FAchsparte Wasserball wird es einen zusätzlichen, jährliche erneuerbaren Lizenznachweis in Papierform geben. Für Wasserspringen und Synchronschwimmen werden ebenfalls jährlich erneuerbare Lizenznachweise diskutiert. Registrierung Durch den Verbandstag in Zwickau wurde der Beschluss bereits gefasst, dass jeder der an einer Wettkampfveranstaltung teilnimmt, registriert sein muss. Die Registrierung ist ab dem 01.01.2005 ohne Altersbeschränkung einmalig vorzunehmen und ist unabhängig von der Zahlung einer Jahreslizenz. Die Registrierung wird auf einem Formular durchgeführt. zuständig für die REgistrierung ist die DSV Geschäftsstelle. Alle Inhaber von gültigen Wettkampfpässen sind registriert. eine erneute Registrierung ist nicht erforderlich. Für die Erstregistrierung wird eine einmalige Registrierungsgebühr von 10,- Euro erhoben. Durch DSV Geschäftsstelle wird eine Bestätigung der Registrierung versandt. Auf dem Begleitschreiben und auf der ID-Karte wird unter Anderem die Registierungsnummer mitgeteilt. Startrechtwechsel Alle Startrechtswechsel werden ab dem 01.01.2005 durch die DSV Geschäftsstelle vollzogen. Die gemäß WB erforderlichen Unterlagen sind dem Antrag (Antragsformular als Download unter www.dsv.de erhältlich) beizufügen. Die Gebühr beträgt 35,- Euro pro Startrechtswechsel. Die pauschalen Verwaltungsgebühren bei Übertritt ganzer Abteilungen in eine Startgemeinschaft o. Ä. mit mehr als 10 SportlerInnen betragen 350,- Euro. Jahreslizenz Ab dem vollendeten 10. Lebensjahr (Stichtag 31.12. des jeweiligen Jahres) ist pro Jahr an den DSV eine Jahreslizenz für die Teilnahme an allen Wettkampfveranstaltungen, an denen mehr als ein Verein teilnimmt, zu zahlen. Die Gebühr hierfür beträgt ab dem 01.01.2006 12,- Euro. Sonderregeleungen bei mehrfachen Startrechten für mehrere Fachsparten Bei Startrechten für mehrere Fachsparten und unterschiedlichen Vereinen ist jeweils die Jahreslizenz pro Startrecht zu zahlen. Zeitstartrecht Die Verwaltungsgebühren für die Erteilung des Zweitstartrechts betragen 35,- Euro. Das Zweitstartrecht wird von der DSV Geschäftsstelle erteilt. Übergangslösung für 2005 Im Jahr 2005 ist gemäss der gültigen Wettkampfbestimmungen bei amtlichen Wettkämpfen ab Bezirksebene wie bisher ein Pass, versehen mit einer Wertmarke für das Jahr 2005, vorzulegen. Die bis zu diesem Zeitpunkt ungültig werdenden Pässe sind automatisch bis zum 31.12.2005 verlängert. Die Wertmarke ist in diesen Pass einzukleben. Die Wertmarken sind wie bisher bei den Landesschwimmverbänden zu beziehen. Neue Wettkampfpässe können wie bisher bezogen werden, sind aber - wie ausgeführt - nur bis zum 31.12.2005 gültig. Die Gebühr für die Erstausstellung des Wettkampfpasses für amtliche Wettkämpfe beträgt 10,- Euro. Ende 2005 verlieren alle vergebenen Pässe automatisch ihre Gültigkeit und werden durch eine ID-Karte kostenfrei ersetzt. Die notwendigen Anpassungen der WB bzw. der Wettkampfpassordnung sind in Vorbereitung und werden am 26.02.2005 vom Ausschuss für Satzungs- und Rechtsfragen beraten und vom Hauptausschuss gemäß Verbandstagsbeschluss beschlossen. Weitere Erläuterungen und Ausführungsbestimmungen zu den einzelnen o.g. Punkten werden in Kürze veröffentlicht und auch an dieser Stelle kommuniziert.
DSV-WB Koordinator Manfred Dürrbecker und Generalsekretär Jürgen Fornhoff
Verabschiedung
aus dem Leistungssport: Christian
Keller seit 16 Jahren Mitglied in der Deutschen Nationalmannschaft
im Schwimmen wurde am 26.11.2004 bei einem offiziellen Empfang im
Ratssaal der Stadt Essen vom Leistungssport verabschiedet. Anni
Vandenhirtz
Deutsche
Schwimm Trainer Vereinigung Von der DSTV wurde getreu den Vorgaben des Sportdirektors Beckmann entsprechend, die Tagung zu einem anderen Zeitpunkt und wieder einmal nach Warendorf verlegt. Eine geringe Teilnehmerzahl ( 50 %) waren die Folge. Die DSTV sollte ihrem Motto: \"eine etwas andere Tagung\" treu bleiben. Ein lukrativer Ort, welcher auch für Ehepartner und Freunde des Schwimmsport lohnenswert ist und der Termin im Frühling sowie ein kleines Rahmenprogramm haben sich immer als gut erwiesen. Anmerkung: Dies wurde bei der Jahres Versammlung Samstag nachmittag auch so beschlossen. Hochkarätige
Vorträge bestimmten das Geschehen der Tagung in Warendorf. Spitzentrainer
wie Roland Böller / Hanna Stockbauer - Ute Schinkitz / Stev Theloke
und Henning Lambertz / Thomas Rupprath berichteten über Ihre
Arbeit und Besonderheiten im Training. Stammgäste wie Dr. Jürgen
Küchler Leipzig, Dr. Klaus Rudolph Hamburg und Dr. Falk Hildebrandt
Leipzig warteten wie immer mit interessanten Vorträgen auf. Gedanken zur Förderung unseres Nachwuchses wurden sehr interessant von Achim Jedamsky /Reinhardt Kautz und Jens Graumnitz vorgestellt, da festgestellt worden ist, daß die Goldmedaillengewinner der JEM nicht immer im A Kader wiederzufinden sind. Hier werden große Anstrengungen unternommen auch die Jugend in der 2. Reihe sprich Spätentwickler mit einem breit gefächerten Angebot zu fördern. Zu den praktischen Teilen kann ich leider nichts sagen, dies ist das Dilemma der Gleichzeitigkeit von manchmal 3 Vorträgen und Praxis gleichzeitig. Aber erhitzte Köpfe in den Pausen zeigten zumindest das die Teilnehmer gefordert wurden. Leider waren die Wege zwischen den Vorträgen sehr lang und die Kommunikation untereinander kam dadurch leider zu kurz. Die soldatische Umgebung prägte den Tagesablauf: Betten machen - Essen fassen -abräumen - Betten abziehen - Wäsche falten gehört eben zum Ablauf des Geschehens in einer Kaserne, daran kamen wir nicht vorbei. Freitag nachmittag zu Beginn der Tagung waren als Tagungspunkte Vortrag Beckmann \"Zur Situation des Deutschen Schwimmsports\" und Nils Bouws über die \"Welt Schwimm Trainervereinigung WSCA\" angesetzt, für beide Vorträge waren zusammen 1,5 Stunden vorgesehen. Herr Beckmann geißelte erst einmal in schulmeisterlicher Art Berichte über die EM Berlin welche in unserer Zeitschrift \"Der Schwimmtrainer \"erschienen waren, herunter. Anmerkung: Die Verfasser dieses Berichtes haben Beobachtungen wieder gegeben, die sie nicht für gut befunden haben, sicherlich ist der Erscheinungstermin erst jetzt nicht sehr glücklich gewählt, die Berichte sind unmittelbar nach Beendigung der EM geschrieben worden und erheben keinen Anspruch auf wissenschaftliche Ausarbeitung, sondern sollten einen Erlebnisbericht für die Mitglieder in der DSTV darstellen. Desweiteren
wurden von Herrn Beckmann die Erfolge der EM aufgezählt und seine
sprichwörtlichen und scheinbar geliebten Abkürzungen erläutert.
z. B. AOL = A für Auftritt O für Outfit und L für Leistung
Im Zuhörersaal saßen alles interessierte Trainer, welche
bestimmt die Erfolge bei der EM in Zeitungen,Radio und Fernsehen verfolgt
haben, ich glaube eine Aufzählung war hier meines Erachtens überflüssig. Fast 600 Mitglieder sind in der DSTV vereinigt, dann darauf hinzuweisen, die Spitzentrainer würden fehlen und alte Fehler die schon mehr als 10 Jahre zurückliegen aufzugreifen, sehe ich als eine Abqualifizierung dieser Vereinigung an. Sicherlich ist es schade, daß einige Spitzentrainer nicht Mitglied in der Vereinigung sind, aber ich denke hier spielen verschiedene Faktoren eine Rolle und die Kräfte müssen eben gebündelt werden, dies wieder zu erreichen. Die erstellte Zeitplanung von Martina Hoßfeld spielte keine Rolle mehr. 1,45 Stunden wurden wir bombardiert und nur durch den Verzicht von Rechtsanwalt Reitz seinen Vortrag nicht in gesamterLänge zu halten, konnte der Zeitplan wieder aufgeholt werdenDie DSTV hat hervorragende Mitarbeiter, welche jedes Jahr immense Arbeit ehrenamtlich leisten, um diese Tagung auf den Weg zu bringen. Die DSTV kann stolz darauf sein.!!! Ich wünsche mir nichts mehr als das diese Arbeit wieder durch mehr Teilnehmer an diesen Tagungen gewürdigt wird, daher mein Aufruf:
World
Swimming Coaches Association
WSCA Niels
Bouws organisierte zwei Treffen der WSCA (World Swimming Coaches Association
) deren Präsident er zur Zeit ist. Er stellte die Ziele und Aufgaben
der WSCA vor, und forderte eine Gründung der WSCA Euope mit Beteiligung
Afrika, da es bisher die WSCA Amerika ( Amerika , Kanada und Südamerika)
und WSCA Australia ( Australien und Asien ) gibt. Die Schwierigkeit
für eine Gründung WSCA Europe ergibt sich aus mehren Gründen: Interessant für uns war, während der lebhaften Diskussion, das der Vertreter der englischen Schwimmtrainervereinigung berichtete, daß seine Vereinigung bereits einer Gewerkschaft angeschlossen ist und das der englische Schwimmverband nur Trainer für internationale Aufgaben innerhalb der Nationalmannschaft nominiert, wenn diese Mitglied in der englischen Schwimmtrainervereinigung sind, ich denke ein interessanter Denkanstoß für uns. Der
Vorschlag von Nils Bouws und seine Vorlage für die WSCA Section
Europe wurde nach sehr umfangreicher Diskussion letztlich für
gut empfunden. Um das ganze europäisch populär und bekannt
zu machen übernahmen spontan die Vertreter Finnlands die Einrichtung
einer Webside Es zeigte sich jedoch auch bei der Diskussion, daß
das Vorhaben Europa in der WSCA einzubinden ein schwieriger und langwieriger
Weg sein wird. Einige
Fakten, Termine und Zahlen
Zum WM Programm
gehört neben Schwimmen, Wasserspringen Synchronschwimmen und
Die Weltmeisterschaften
2003 in Barcelona finden vom 13. - 27.7.2003 statt
Die
diesjährigen Kurzbahn - Europameisterschaften finden vom 12.
- 15. 12.2002 in Riesa statt Die
Kurzbahn Europameisterschaften 2003 finden in der irischen
Hauptstadt Dublin vom Rostock erlebte 1996 die Premiere der Kurzbahn Europameisterschaften Gelsenkirchen war Austragungsort 1991 der Sprint EM Berlin war zudem Gastgeber der 3. Weltmeisterschaften 1978 und 1986 aus Anlaß des 100 jährigen Bestehens des DSV fand ebenfalls in Berlin die bislang einzigen Jugend Europameisterschaften auf deutschen Boden statt.
320 Mitarbeiter sorgten für den möglichst reibungslosen Ablauf der Übertragungen. Für die Bedienung der Unterwasser Schienenkamera am Beckenboden der Bahn 4 wurde extra ein Expertenteam aus Australien eingeflogen. Arena und die LEN haben Ihre Partnerschaft um 2 Jahre bis einschließlich 2004 verlängert. So ist Arena nun bereits seit 20 Jahren Partner des europäischen Schwimmsport. Nur 200 Karten wurden nicht verkauft. Die letzten Tage der Schwimm EM waren immer restlos ausverkauft in der 4000 Besucher fassenden Schwimm und Sprunghalle .
350.000 Kopien wurden erstellt. 3.400 Akkreditierungen wurden ausgestellt.
Bericht
Europameisterschaften 25.7. - 4.8.2002 in Berlin Direkt nach unserer Ankunft erfuhren wir eine hervorragende Unterstützung von Jürgen Grewe, der mit uns Standort, und gewünschte Akkreditierungen besprach und sich selber bei einem Rundgang durch die Schwimmhalle darum kümmerte. Hier muß man Jürgen Grewe ein großes Dankeschön seitens der DSTV aussprechen. Zum 1. Mal haben wir mit zwei zusätzlichen festmontierten Kameras zur Aufnahme des gesamten Starts und der Wende gearbeitet. Dieser Aufwand war natürlich erheblich. Es mußten ca 150 m Kabel zwischen Fernseh- Telefon - und Kommunikationskabel verlegt werden, was schon einen chaotischen Abbau für den letzten Tag ahnen ließ. Die größte Schwierigkeit war die Beschaffung von Tischen. Glücklicherweise, hatten wir schon eine gute Vorahnung und trotz des umfangreichen Gepäcks einen Campingtisch mitgebracht. So war unsere gesamte Installation u. Transport innerhalb der Halle und sämtliche Besprechungen zu den Standorten nach gut zwei Tagen abgeschlossen. Eine
weitere Schwierigkeit war jedoch die Beschaffung eines Tisches für
unseren DSTV Stand. Auch hier mußten zähe Verhandlungen
wegen des Standortes geführt werden, letztlich jedoch erfolgreich
da unser Stand direkt neben dem Stand von Swim & more einen hervorragenden
Platz einnahm. Felicitas Hahne, die dann in gewohnter Weise unseren Stand in hervorragend betreute, war mit dem großen Zuspruch restlos zu frieden. Die kurzfristig angeschafften Polohemden mit original eingestickten DSTV Emblem machten sehr lebhaft auf die DSTV aufmerksam. Die Nachfrage nach unserer nächsten Jahrestagung wurde ebenfalls an unserem Stand sehr lebhaft und konträr diskutiert. Endlich waren alle Vorbereitungen abgeschlossen und wir konnten uns den eigentlichen Beobachtungen der Schwimmtechniken zuwenden. Die direkten Vorbereitungen der einzelnen Mannschaften waren hoch interessant, unseren Schwerpunkt der Beobachtungen legten wir auf die italienischen, schwedischen und teilweise deutschen Teilnehmer. Hier kann mit Sicherheit vieles auf unserer nächsten Jahrestagung berichtet werden. Während der Vorläufe konnten wir mit der 3. beweglichen Kamera an den vorhandenen Unterwasserfenstern teilweise sehr gute Unterwasseraufnahmen tätigen. Dies war jedoch Schwerstarbeit, Temperaturen bis zu 39 °, hohe Luftfeuchtigkeit und der ständige Kampf mit teilweise bis zu 15 ruppigen und rücksichtslosen Fotoreportern machten das Aufnehmen sehr schwierig. Alle Endläufe wurden mit den zwei festmontierten Kameras und einer beweglichen Kamera von der obersten Galerie aufgenommen. Die Entfernung war natürlich nicht optimal aber ich denke, daß wir trotzdem gutes Bildmaterial mitgebracht haben.
Unser Abbau insgesamt gestaltete sich wie befürchtet sehr chaotisch, da natürlich die insgesamt installierten Leitungen und Gerätschaften zwischen den hektischen Aktionen der Medienvertreter eingepackt und transportiert werden mußten. So konnten wir Sonntag nacht gegen 24:00 Uhr die Heimreise antreten. Wir denken, daß die Präsentation der DSTV bei der EM in Berlin eine sehr gute war und unsere dort anwesendenden Mitglieder auch mit einem gewissen Stolz erfüllte ihre Vereinigung dort so präsent zu sehen. Die Investition hat sich mit Sicherheit auch in Hinblick auf internationalen Bekanntheitsgrad der Vereinigung gelohnt. Anni und Claus Vandenhirtz Pressebericht EM 2002 Berlin aus Sicht der DSTV Beobachtergruppe Berlin und die Europameisterschaften waren wohl für den DSV ein krönender Abschluß der intensiven und hervorragenden Vorbereitung der gesamten Veranstaltung. Nach 57 Entscheidungen im Schwimmen, Wasserspringen Synchron - und Langstreckenschwimmen gab es insgesamt 36 Medaillen, davon 15 x Gold - 12 x Silber und 9 x Bronze Den größten Medaillenanteil hatten natürlich unsere Schwimmer Hier lag die Verbesserungsrate zu den Qualifikationszeiten der Deutschen Meisterschaften in Warendorf mit 69 % so hoch wie wohl selten zuvor. Nur 31 % konnten ihre Qualifikationszeit von Warendorf nicht verbessern. Bei einer so positiven Bilanz war es natürlich auch relativ einfach für Cheftrainer Ralf Beckmann eine gute Stimmung und hervorragenden Teamgeist zu erzeugen. Die Begeisterung des Berliner Publikums war sicherlich eine weiterer Garant dafür. Lars Conrad freute sich nach dem Sieg über 4 x 100 m Freistil \" Das war eine Klasse Teamleistung vor diesem grandiosen Publikum, das uns zu diesem Sieg getragen hat. Für mich, der erst vor zwei Wochen nachnominiert wurde, ist es natürlich umso schöner, heute Gold geholt zu haben. Nicole Hetzer nach Ihrer Bronzemedaille über 400 m Lagen \" Endlich, endlich die lang ersehnte Medaille auf der Langbahn! Ich wollte zwar Bestzeit schwimmen, aber letztlich ist mir das auch egal, dass es nicht ganz geklappt hat. Es war allerding schon etwas deprimierend für mich, dass Klotschkowa und Risztow direkt so weit wegzogen. Die Stimmung in der Halle ist riesig, ein tolles Erlebnis für uns Schwimmer. Schon vor Beginn der ersten Entscheidungen im Schwimmen gab es für das 50 m Becken in der Schwimm - und Sprunghalle im Europasportpark an der Landsberger Allee viel Lob, ein schnelles Becken lautet die allgemeine Einschätzung von Trainern und Aktiven. Christian Tröger als Schwimm - Experte am Mikrofon der ARDäußerte sich ebenfalls zum schnellen Becken. Es gibt mehrere Faktoren, Die Wasserhärte spielt eine entscheidende Rolle für das "schnelle" Wasser, die gleich bleibende Tiefe von 3 Metern, spezielle Trennleinen und eine Umlaufrinne, die fast sämtliche Wellen schluckt. Auch Mark Warnecke war voll des Lobes für das "schnelle" Becken. Für Ihn ist es eines der schnellsten überhaupt auf der Welt und sein Favorit rund um den Globus. Stev Theloke war mit seinem Vor - und Zwischenlauf absolut nicht zufrieden. Im Finale schwamm er laut Aussage vom Markus Rogan Silbermedaillengewinner über 100 m Rücken wie aufgedreht und Stev äußerte sich nach dem Sieg, Wie ich gewonnen habe, weiß ich immer noch nicht. Thomas Rupprath hat bei seinen 50 m Schmetterling die erste internationale Medaille auf Langbahn auf dieser Strecke gewonnen, trotzdem er seinen Start etwas verschlafen hat. Nach der Goldmedaille über 100 m Schmetterling konnte er kaum noch stehen, so war er an seine Grenzen gegangen, jedoch ein überglücklicher Thomas Rupprath sahen wir bei der Siegerehrung. Franziska van Almsick der große Star der EM in Berlin, freute sich nach dem Sieg über 100 Freistil, unglaublich, dass ich jetzt nach sieben Jahren erstmals wieder ganz oben auf dem Podest bei einer großen Meisteschaft stehe. In den zehn Jahren meiner Karriere hab ich noch nie so viel Beifall und Zustimmung bekommen wie in dieser Woche, ich habe geradezu Angst, dass dieser Zustand schnell wieder verschwindet. Im Augenblick bin ich jedenfalls sportlich wieder auferstanden. Nach dem Sieg mit Weltrekord über 200 m Freistil konnte Franziska ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Ich bin der glücklichste Mensch der Welt und könnte sie alle umarmen, vor allen Dingen das Publikum war die größte Hilfe bei meinem Sieg. Die Vorbereitung durch meinen früheren Trainer Norbert Warnatzsch ging voll auf und er hat mein volles Vertrauen. Der junge FAN Club am Ausgang wartete unermüdlich mit Gesängen " Wir wollen unsere Franzi sehen" um ein Autogramm zu ergattern. Jana Henke nach ihrem Sieg über 800 m Freistil, " Es ist einfach Wahnsinn, ich bin sprachlos, ich bin eine Superzeit geschwommen, mit der ich im vergangenen Jahr sogar Weltmeisterin geworden wäre. Ich weiß nicht wie ich das geschafft habe, weil ich in diesem Jahr weniger trainiert habe als sonst. Wenn es gut läuft, kann es sein, daß ich bis 2005 schwimme." Hannah Stockbauer dagegen, war über Ihre 8:30,97 etwas enttäuscht, wollte Sie doch unbedingt unter 8: 30 schwimmen. Auch Sandra Völker hatte mit einer besseren Zeit über 100 m Rücken 1.01,42 gerechnet. Weshalb es nur Silber wurde, kann sie selber nicht verstehen. Christian Keller wurde am 3. August 30 Jahre alt, auch die DSTV gratulierte natürlich . Christian will auf jeden Fall bis Athen 2004 weitermachen und vielleicht noch seinen eigenen Rekord über 200 m Lagen verbessern, dieser steht bei 2.01,06 in Berlin schwamm er 2. 01.47 Unsere 4 x 200 m Freistil Staffel der Herren mit Silber wußten, dass die Italiener nicht zu schlagen waren, aber die übereinstimmende Meinung war, dass sie selten eine solche Stimmung in einer Schwimmhalle erlebt haben. Jeder Athlet wird hier nach vorne gepeitscht. Anna Poleska trainiert in den USA und behauptet, dass dort im Schwimmen viel auf den Kopf gesetzt wird, aber auch Sie war begeistert von dem Publikum, man steht auf dem Startblock und alle toben. Die zur Betreuung der Mannschaft eingesetzten Trainer kann nicht als optimal bezeichnet werden, zumal die EM im eigenen Land stattfand. Unser DSTV Mitglied Peter Fischer mit seinen 3 erfolgreichen Teilnehmern Lars Conrad, Stephan Künzelmann und Carolin Böhm saß auf der Tribüne und hatte außer Blickkontakt nur wenig Verbindung zu seinen Aktiven. Dies nur als Beispiel. Hier sollten in Zukunft seitens des DSV klare Kriterien zur Nominierung der betreuenden Trainer vorgegeben werden. Ein Mitspracherecht der DSTV wäre wohl auch im Sinne der Trainer angebracht, beispielsweise in der englischen Mannschaft können nur Trainer nominiert werden, die auch Mitglied in der englischen Schwimmtrainervereinigung sind. Nach
all den großen Erfolgen und der positiven Bilanz insgesamt darf
jedoch nicht vergessen werden, daß die dem Commonwealth angehörigen
englischen Mannschaften nicht am Start waren und einige Nationen nach
eigener Aussage diese Europameisterschaften nur als Durchgang für
die Konzentration auf Olympia 2004 sahen. Bleibt zu hoffen, daß
unsere Mannschaft den gleichen Teamgeist und den vollen Einsatz auch
für die Zukunft aufrecht erhält. Mit Sicherheit wird die
WM 2003 in Barcelona ganz andere Maßstäbe setzen und erst
recht die Olympischen Spiele 2004 in Athen die noch größere
Herausforderung für den DSV Anni
und Claus Vandenhirtz
Ehrung der erfolgreichsten Trainer im Deutschen Schwimmverband für die Saison 2001 Die Ehrungen erfolgen im Rahmen der Deutschen Schwimm Meisterschaften in Warendorf am 25.5.2002
Roland
Böller SSG 81 Erlangen Hanna Stockbauer
Detlef Schrader SC Magdeburg
1. SC Magdeburg
113 Punkte Werdegang Roland
Boeller Mitglied im DSV - Trainer Team 2004
Neuwahl des Präsidiums der Deutschen Schwimmtrainer-Vereinigung
Das Präsidium der Deutschen Schwimmtrainer-Vereinigung setzt sich jetzt nach den Wahlen so zusammen: Präsident:
Georg M. Fuchs Ehrenpräsident, der auch in Leipzig anwesend war und die Wahl des Präsidenten durch-führte, ist Heinz Hoffmann und Ehrenmitglieder des Präsidiums sind Ruth Hötger und Horst Planert. Weitere Mit-glieder des Präsidiums (Trainerratsmitglieder) sind Martina Hossfeld, Dr. Bodo Ungerechts, Joachim Hornuff, Thorsten Perk. Während der Wahl des Präsidiums wurden nachrückende Mitglieder von dem Trainerrat nicht gewählt. Allerdings wurde der Trainerrat bei der nächsten Sitzung des Präsidiums der Deutschen Schwimmtrainer-Vereinigung vervollständigt. Kommissarisch in den Trainerrat berief das Präsidium einstimmig Sylvia Reif aus Georgsma-rienhütte und Stefanie Döring aus Velbert. Mit beiden jungen Frauen kommen "Fachfrauen" in den Trainerrat, da beide von Studium/Berufstätigkeit mit Sport beschäftigt sind.
Jahrestagung der DSTV in Leipzig
Die Verbindung zur Wissenschaft war hergestellt, weil von den Universitäten und Instituten viele Referenten gekommen waren, die z. B. über die Praxis der mentalen Vorbereitung auf Wettkämpfe oder auch die Entwicklung psychischer Leistungsvoraussetzungen im Kinder- und Jugendalter berichteten. Auch die Regelauslegung im Schwimmen fand Beachtung und das Ergebnis einer durch-geführten Qualitätsanalyse zeigte, dass nicht nur die wissenschaftlichen Referate, sondern auch die praktischen Anteile als besonders interessant beurteilt wurden. Herausragend war das Grundsatzreferat von Ralf Beckmann, das ca. 160 Zuhörer hatte und unter der Über-schrift zur Situation des Deutschen Schwimmsportes die eingangs zitierten Anteile hatte. Auch der Vortrag von Prof. Dr. Hohmann "Problem und Perspektiven der Nachwuchsför-derung" fand 160 Zuhörer. Auch praktische Anteile wie die des Kleinkinderschwimmens und der Wassergewöhnung fand erhebliche Beachtung. Die Erwerbung der Rettungsfähigkeit war auch sehr stark nachgefragt. Abschließend konnte das Präsidium der DSTV eine sehr positive Bilanz ziehen. Die Ver-besserung der Jahrestagung wurde durch über 50 abgegebene Fragebögen gewährleistet, weil auf deren Ergebnis bei der Ausgestaltung der zukünftigen Tagung Rücksicht genommen werden kann. Auch der Zeitpunkt der nächsten Tagung wurde nachgefragt und nicht zuletzt auf Anregung von Ralf Beckmann wird die nächste Jahrestagung vom 21. bis 23.02.2003 stattfinden. Voraussichtlicher Austragungsort ist Bonn. Näheres wird die DSTV noch sehr rechtzeitig bekannt geben.
Neu gewähltes Präsidium der DSTV trifft sich zur konstituierender Sitzung
Ein wesentlicher Punkt war die grundsätzliche Standortbestimmung und Neuausrichtung, zu der Rechtsanwalt Reitz als assoziiertes Mitglied des Präsidiums wesentliche Anregungen gab. Das Präsidium war sich einig, dass der Einfluss der Trainerinnen und Trainer auf allen Ebenen des Deutschen Schwimmsportes verbessert werden muss. Die doch immer weit überwiegend ehrenamtlich tätigen Trainerinnen und Trainer leisten nach Auffassung der DSTV im wahrsten Sinne Sozialarbeit, bemühen sie sich doch in unzähligen Vereinen um Kinder und Jugendliche und bieten Alternativen zu mehr oder minder sinnlosen Beschäfti-gungen. Deshalb ist es wichtig, dass die DSTV dafür Sorge trägt, dass die Stimmen von Trainerinnen und Trainer in Zukunft besser gehört werden. Auch die Anwendung der Wettkampfbestimmung, wobei als Reizworte das Zweitstartrecht (dankeswerter Weise mittlerweile vom Tisch) und die Einstartregel schon bei Kinderwett-kämpfen genannt wurden. Die DSTV entschloss sich, durch ihre Vertreterinnen und Vertreter in den Gremien des DSV noch stärker als bisher deutlich zu machen, wo im Sinne der Aktiven aber auch der Trainerinnen und Trainer Akzente zu legen sind. Die DSTV stellte fest, dass ihre Ehrung als Trainerin oder Trainer des Jahres, die regelmäßig von Vizepräsident Claus Vandenhirtz durchgeführt wird, vor großer Kulisse ein schöner An-reiz für die Trainerkolleginnen und -kollegen ist. Die Anstrengungen für die Mitglieder, mittlerweile weit über 600, sollen verstärkt werden. So ist es der DSTV als Verband möglich, Beratungen auch in Rechtsfragen für ihre Mitglieder durchzuführen oder zu vermitteln. Die Weiterbildung der Trainer, gerade eine Woche vor dieser Sitzung in Leipzig eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wird durch einzelne Veranstaltungen regional orientiert noch verbes-sert werden. Die komplexe Leistungsdiagnostik als Service für Aktive und Trainerinnen und Trainer soll ebenfalls intensiviert werden. Durch
den Umstand, dass zwei neue Fachfrauen zur Mitarbeit im Präsidium
gewonnen wer-den können, ist ein weiterer Grundstein für
die noch bessere Arbeit in der Zukunft gelegt.
DSV-Hauptausschuss (mit der DSTV) Exzellent vorbereitet und mit viel Energie leitete Dr. Christa Thiel erstmalig als gewählte Präsidentin die Sitzung des DSV-Hauptausschusses am 17./18. November in Kassel. Diesem Gremium gehören das DSV-Präsidium, die Vorsitzenden der DSV-Fachsparten und die Präsidenten / Vorsitzenden der Mitgliedsverbände (also auch der DSTV) an.
Neuer Tagungsband und neuer "Der Schwimmtrainer"Im November 2001 sind der Band 19 über die Jahrestagung 2001 in Marburg und die Ausgabe 85 "Der Schwimmtrainer" an alle Mitglieder - wie immer kostenlos - versandt worden. Unter "Literatur" ist das Inhaltsverzeichnis und die Bestellmöglichkeit aufgeführt. Die Mitglieder haben das 160-Seiten starke Werk bereits - wie immer kostenlos - zugesandt bekommen. Neues von der DSTVSitzung:
Das im Mai in Marburg teilweise neue gewählte Präsidium
der Deutschen Schwimmtrainer-Vereinigung (DSTV) traf sich zur Vorbereitung
der kommenden Schwimmsaison am 15. September in Rüsselsheim.
Dickes Lob für die Arbeit des DSTVAlle Mitglieder der DSTV-Führung und alle Mitarbeiter der DSTV arbeiten ausnahmslos ehrenamtlich und uneigennützig für die Schwimmtrainer. Das bringt erhebliche Belastungen mit sich. Ein Schreiben wie das folgend angeführte zeigt jedoch auf, dass diese Arbeit nicht umsonst ist; uns freut es natürlich sehr.
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